40 Grad Urban Art

Oberflächenbehandlung in Düsseldorf. Dass der Stadtrat partout mit kuratierten Street Art-Aktionen nicht klar kommt ist unverständlich: Dadurch wirkt Düsseldorf doch urban, jung, kreativ, bunt, unangepasst und voll trendy. Und kinderfreundlich. Wenn das kein geiles Image ist.

Zeitgleich mit dem großen Street Art-Festival CityLeaks in Köln fand am Wochenende das Finale von 40 Grad Urban Art in Düsseldorf statt. Bis zu 20 verschiedenen Standorten in der Stadt wurden von Street Art-Künstlern neu gestaltet. Die Veranstaltungen rund um das Festival – einige mussten wetterbedingt leider ausfallen – waren durchweg gut besucht. Auch wenn wir mit der ästhetischen Qualität der Ergebnissen alles anderes als glücklich sind und urbane Kunst anders verstehen als Oberflächenbehandlung, ziehen wir respektvoll  den Hut vor der Energie und dem Engagement, die die Macher des Festivals Klaus Klinger und Klaus Rosskothen mobilisiert haben.

In der ehemaligen Galerie Gmyrek wurde das 40 Grad Labor eingerichtet. Der Ort war Zentrale, Treffpunkt und Info-Stelle des Festivals. Beim Finale sah es auch ein wenig wie ein Jugendzentrum oder ein Stadtteiltreff aus. Gute Stimmung, frisch und offen, teilweise überkandidelt aber angenehm anders.

 

40 Grad Urban Art Festival mit:

PIXELPANCHO (Italien) | BTOY (Spanien) | ORTICANOODELS (Italien) | FIN DAC (UK) | PAU QUINTANAJOURNET (Chile) | JANA&JS (Frankreich/ Österreich) | KLAUS KLINGER, Farbfieber | MAJO BROTHERS (Düsseldorf) | CASE (Düsseldorf) | MAGIC (Düsseldorf) | L.E.T (Düsseldorf) | DECYCLE (Düsseldorf) | OLDHOUSE (Düsseldorf) | ZEBRATING ART (Stuttgart) | BEN MATHIS
DEBUG VISUALS | Streetart-Szene Düsseldorf und viele mehr …

 

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