Einweihung der medialen Plastik local.#non.access in Berlin

Das Leben ist einfach zu schnell vorbei, als dass es lohnen würde Dinge zu tun die bereits getan wurden. Hier kommen endlich die Bilder und Links zur Einweihung der ersten Medialen Plastik in Berlin.

Es ist schon wieder eine ganze Weile her und ich wollte es schon längt einmal gemacht haben, kam aber einfach nicht dazu, weil die Zeit so rast und so vieles zu tun und zu erledigen ist. Man kommt ja einfach zu nichts. Kaum ist der Montag endlich überstanden, der Einstieg in den Arbeitsalltag leidlich geschafft und der Kater vom Wochenende verdaut, da verschickt man noch ein oder zwei E-Mails, führt ein paar Telefonate und Zack, da ist der Freitag schon wieder, eine weitere Woche herum und man dem Ende wieder ein Stück näher. So zumindest kommt es mir derzeit vor und in mir wächst der Verdacht, dass es einem beim letzten Wimpernschlag genau so vorkommen wird, verdammt schnell und verdammt schnell vorbei gewesen.

Aber ich schweife ab.

Denn eigentlich wollte ich Euch auf local.#non.access, das letzte in Berlin realisierte Projekt, hinweisen. Ohne dabei jetzt zu sehr übertreiben zu wollen, und in aller Bescheidenheit, die Nummer ist ein wirklich epochales Ding geworden, in der Form noch nie dagewesen und natürlich ironisch, technisch, paradox und hochpolitisch, wie es sich für echten Avantgardeshit eben gehört.

In Kooperation mit km.temporaer und mit der Unterstützung ausgewählter, internationaler Topnetzkünstler konnten wir da einen echten Coup landen und die erste mediale Plastik ever installieren. Das Ganze ist ein Meilenstein geworden bzw wird einmal einer gewesen sein.Eine Mediale Plastik ist eine Plastik aus reiner digitaler Information, deren Ausprägung im Raum nur durch Algorithmen und Zugangskoordinaten definiert ist, sprich es ist eine Webseite die nur über Mobile Geräte an einem ganz bestimmten Ort in Berlin verfügbar ist und nur dort angesehen werden kann.  Total global access war Gestern, local access ist Heute! F*** Big Data. F*** NSA!
Einige Bilder und etwas Text dazu gibt es bei mir im Blog und einen weiteren Artikel dazu bei den freundlichen Kollegen von Berlinartlink. Danke dafür!

local.#non.access
Mediale Plastik
Kremmener Straße / Ecke Wolliner Straße, Berlin

mit

kim asendorf, alexander dekker, constant dullaart, karen eliot, eteam, fabian hesse, karl heinz jeron, florian kuhlmann, jan robert leegte, silvio lorusso, jonas lund, johannes p. osterhoff, niko princen, stefan riebel, sebastian schmieg, daniel schwarz, timothy shearer, rick silva, thomas artur spallek, ubermorgen.com

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.