Was geht woanders? Kurz umgeschaut im Internet.

Beim Donnerstag steht nach wie vor der Artikel zur Post-pre-spectaculative-Material-Internet-Email-Bazong-Megahipster-Objektfetisch-Normcore-Ausstellung im Kasseler http://www.fridericianum.org ganz oben – passend mit dem Kanzlerhashtag #Neuland versehen. Ich hatte die Ausstellung hier erwähnt, fand das Arrangement in der Tat auch äußerst reizend, und wollte das zweite #LocalNon dann eigentlich auch dort steigen lassen, sozusagen als ergänzenden immateriellen Kommentar zu all den Objekten dort. Heute bin ich dann aber doch wirklich froh darüber, wie es jetzt gelaufen ist, der Ebertplatz ist definitiv die bessere Location dafür gewesen. Apropos #LocalNon, die Bilder vom Ebertplatz, habe ich in meinen Blog gestellt. Wer sich für solche Sachen interessiert klickt bitte hier. Danke an Alle die da waren und mitgemacht haben.
Am nächsten Tag startete in der Boutique dann übrigens noch ein 48h-DeepNon, das hat Johannes Thies organisiert. Davon ist auch das Foto hier.

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Deep Non am 5.4.2014 in der Boutique am Ebertplatz. 48h schreiben und sein,

Matthias Planitzer hat sich mit Thomas Struth über real gewordene Fantasiewelten unterhalten. Anlass und Aufhänger des Gesprächs ist Struths aktuelle Ausstellung bei Max Hetzler. Mir fällt dazu ein Zitat ein welches ich Barzon Brock zuordne, kann das per Google aber nicht verifizieren. Sinngemäß lautet es aber „virtualisierte Realität ist der Normalfall, realisierte Virtualität der Sonderfall“.  Wenn Ihr nicht sofort versteht was ich meine und Euch das trotzdem interessiert, klickt mal hier hin. Ich hab das gerne gelesen, Struth war mir persönlich eigentlich auch immer der Liebste der großen Düsseldorfer Fotografen.

So, zwischendurch können ein paar Fotos mit Kunst sicherlich nicht schaden. Zum Glück war Anna Lena Werner letzte Woche auf der Art Cologne unterwegs und hat Bilder mitgebracht. Wer sich für die Kunst der Messe interessiert schaut mal vorbei. Im Blog des Dare Magazins gibt es übrigens noch eine weitere ausführliche Besprechung der Messe durch Nicole Buesing und Heiko Klaas.

Bei Blitzkunst wird es, nach einem eigentlich recht vielversprechenden Start, leider gerade schon wieder etwas ruhiger. Aber das kennt man als Blogger ja ganz gut, am Anfang Holla-die-Waldfee-wie-geil-ein-Leser und dann irgendwann die Ermüdung in den Mühen der Ebene. Oder liegt es am Frust über die Wahl des Kulturrats?

Art und Signature bringt ein Interview mit Jenny Falkenberg, der Tocher des einflussreichen Hamburger Sammlers. Für meinen Geschmack herrscht da etwas zu viel Kunstbegesteisterung vor, aber als Einblick in andere Ausblicke ist es sehr aufschlussreich und von daher zu empfehlen. Mein Lieblingssatz in dem Gespräch „Heute wirst Du als Künstler vor allem an deiner Leistung gemessen, die musst du auf dem Punkt abrufen können.“. Nun denn …

Den Abschluss machen wir mit einem Video des neuesten Megahits von Christian Falsnaes, auf welches ich über Alain Biebers Rebelart aufmerksam wurde. Aufgenommen wurde das Video in den KW Berlin. Angeblich war das Publikum nicht informiert, dafür aber definitiv gut gecastet. Oder haben alle Berliner solche Moves drauf? Egal, es macht auf jeden Fall Spaß anzusehen. Seht selbst…

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