Monat: Mai 2014

Brain-Drain jetzt! Stellungnahme eines Franzosen in Deutschland zur vergangenen Europawahl

Es ist nicht meine Art, aus dem Nähkästchen zu plaudern und dieses öffentliche Forum zu nutzen, um persönliche Befindlichkeiten zu verbreiten. Perisphere ist ein Blogmagazin für die selbstorganisierte Kunstszene und kein Tagebuch für geltungsheischende Egomane. Aber die letzten politischen Ereignisse in Frankreich zwingen mich geradezu zu einer Stellungnahme. Der Triumph des Front National und seine ausgrenzende sowie europafeindliche Politik sind mir im Hals stecken geblieben.

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aether-design kommt direkt in die kiste

OMG! schon wieder mach ich mir beim anblick fast in die buchse. dieser monat geht wirklich gut voran, zu erst wargamez in leipzig und jetzt das hier. ein pixeltrauma in meta-trash. wunderschön und dazu scrollen ohne echtes ende.

sowas kommt natürlich sofort hier in die blog-box. und schön streng drauf schauen bitte, auf das geile zeug.

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Rettet die Häuser!

Schon wieder ein interessantes Signal aus Leipzig: Der Verein Haushalten geht in verlassenen Häusern und reaktiviert deren Potenzial. Die autonome Szene, ohne Geld aber mit vielen Ideen und einen großen Raumbedarf, trifft auf verzweifelte Eigentümer, die ihre abbruchreifen Häuser nicht mehr vermieten können. Es entsteht eine Art win-win-Lösung (ja, ich auch hasse diesen Begriff), den man als smooth gentrification bezeichnen kann.

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Wie alles wirklich funktioniert : große Kunst

Liebe Leser,

weil es nötig ist, ist der Text heute aberhallo mal wieder viel viel viel zu lang.
Daher gibt es Schaubilder für die ganz Eiligen, die aus dem Zusammenhang gerissen zu schönen Diskussionen führen können, zu denen ich herzlich einlade.

 

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Für den Größenverglech wurden Kunst und Kunstmarkt in der Abbildung räumlich getrennt.

 

Für die Mitteleiligen gibt es einen Film ganz unten, nur ein wenig geschnitten, mit Fehlerchen belassen aber verschnellert und natürlich trotzdem immernoch weit länger als die heutzutage übliche Aufmerksamkeitsspanne für irgendwas.

 

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Maren Maurer im RAUM Oberkassel

Die Ausstellung ist bereits beendet – wir waren diesmal ein wenig zu spät vor Ort. Aber wir haben doch noch ein paar Bilder der Skulpturen von Maren Maurer erhalten, so dass ihre feine Präsentation für alle Zeiten fixiert ist. Zumindest im Netz.

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Perisphere-Portrait #30 mit Lotta

Zum 30ten Jubiläumsclip Heute jemand ganz Besonderes. Natürlich nur auf perisphere-portrait! Natürlich! Wo sonst?

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Insane Urban Cowboys

Für mein Geschmack, bisschen viel Klavier, bisschen viel Slowmotion und bisschen viel Pathos. Aber, das hier ist eben auch nicht Tokyo, London oder New York, sondern eine Stadt mit etwas anderem Profil, Gelsenkirchen nämlich.
Im Zuge des problematischen Strukturwandels des Ruhrgebiets, hat sich der südliche Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf teilweise zum „sozialen Brennpunkt“ entwickelt. Doch relativ unbemerkt von dieser negativen, öffentlichen Wahrnehmung haben sich dort neue Möglichkeiten aufgetan und verschiedenste Künstler und Kreative haben sich in Ückendorf angesiedelt. Seit knapp einem Jahr wirken auch die Insane Urban Cowboys im Stadtteil und wollen abseits des etablierten Mainstreams neue Wege gehen.

Und wiel wir Gelsenkirchen sonst gar nicht auf dem Schirm haben, sagen wir Danke für die Infos und stellen den Imagefilm hier ein.

via E-Mail

Wargamez in Leipzig

Metamoderner Megatrash trifft spekulative Materie. So, oder so ähnlich könnte man nennen, was die Künstlerkuratorenmanagerin Tine Günther in Leipzig in der Halle 14 angerichtet hat – natürlich mit tatkräftiger Untertstützung von vielen guten Leuten, ohne wäre so etwas wunderbares wie das hier wohl auch nicht zu schaffen. Mehr Infos und Bilder gibt es auf tumblr und facebook.

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Thomas Woll in der Boutique

Woll’s invasive Arbeitsweise trifft in der BOUTIQUE auf räumliche Muster, die uns auch zu der grundlegenden Fragestellung der Logik führen werden: Bildet der Raum den Grund für INSIDEOUT 3.0 oder stellt diese in Wahrheit die Frage nach der Ursache?

Wir leben heute mit dem Paradox, dass zwei anscheinend widersprüchliche Realitäten nebeneinander existieren. Durch soziale Medien kommen wir uns näher und entfernen uns zugleich voneinander.
Damit wird ein Raum eröffnet, in dem alles möglich ist in dem man aus demselben Grund in keinster Weise über Gewissheit, Vertrauen oder Selbstsicherheit verfügen kann. (Thomas Woll, 2014)

Wen solche Fragestellungen über das Medium der Kunst hinaus interessieren, dem sei dieser Text von Bernd Ternes ‚Agora der Repräsentation‚  empfohlen.

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Guten Morgen Düsseldorf, guten Morgen Welt

PANTEROS666 – ╣HYPER REALITY╠ (Official Video)

Überhaupt erinnert die sogenannte post-internet Ästhetik irgendwie daran, wie man sich in den 1990ern die Zukunft vorstellte. … Die Waren- und Geldströme werden immer weiter beschleunigt, aber die Kultur stagniert und ist in einer endlosen Wiederholungsschleife gefangen, in der dieselben Formen wie Gespenster immer wiederkehren.

via artefakt-sz.net

Wie alles wirklich funktioniert : Zeit gewinnen

Liebe Leser,

wer hat bemerkt, dass der neue Beitrag zu Wie alles wirklich funktioniert : schon seit Tagen überfällig ist?

 

Herzner Zelten Zeit
Ich habe letzten Mittwoch offline auf einem ziemlich interessanten Campingplatz
in der deutsch-schweizerischen Grenzregion gezeltet
(links von der Mitte steht mein Zelt und verdeckt den erleuchtete Wohnwagen halb).

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WINWIN bei Jack in the Box e.V.

Eine knappe Woche hat die Ausstellung WINWIN im ehemaligen Güterbahnhof Köln Ehrenfeld gedauert. Kuratiert von Linda Nadji und Bert Didillon brachte die Schau zwei Generationen zusammen, die sich nicht unbedingt als distinkte Gruppen verstehen: Es ging um jene Künstler, die in den 1990er Jahren zu den sog. emerging artists gehörten und anderseits um diejenigen, die dieses Prädikat gerade noch genießen. Wir haben Bilder ohne Ende.

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