Monat: Juli 2014

Wie alles wirklich funktioniert : Weltfrieden

ich erlaube mir heute ganz ausnahmsweise eine frage von mir an die welt zu beantworten
insbesondere eine frage an die die gerade eine waffe in der hand halten
oder es anderen menschen empfehlen oder befehlen eine waffe in die hand zu nehmen
oder sagen gut ausnahmsweise dürft ihr schießen

um menschen zu töten

:

SEID IHR EIGENTLICH IN ECHT SO DÄMLICH ????

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guck mal wenn wir da hinschießen dann treffen wir glaub ich die richtigem

wenn die politische lage auf der welt gerade wieder so ist dass selbst die menschen im friedlichen teil der welt nicht mehr anders können als nachdenken darüber was menschen dürfen und was nicht und welche bösen getötet werden sollten oder dürfen und wer die guten sind dann ist das eigentlich ganz gut

das nachdenken

der rest selbstverständlich nicht

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August 2014: PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN

Vom 1. – 31. August 2014 läuft in Berlin derzeit das PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN. Die ersten Bilder dazu findet Ihr hier.

Das Festival nimmt sich den gesamten August Zeit, um gemeinsam mit den Besuchern die freie Kunstszene Berlins zu bereisen. 30 Berliner Projekträume laden während des erstmals stattfindenden Festivals zu Ausstellungen und Events. Vom 01. bis 31. August öffnet täglich ein anderer Raum im Zeitrahmen von 24 Stunden seine Türen.

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Jeder teilnehmende Raum erhält 24 Stunden Zeit, um eine Veranstaltung zu realisieren. Das Programm des Festivals ist ebenso vielfältig wie die teilnehmenden Projekträume: Geplant sind unter anderem 1-Tages-Ausstellungen, Food Art-Events und Performances im Berliner Stadtraum. Auf unserer Webseite werden Zeit und Ort der Veranstaltungen kommuniziert – das genaue Programm bleibt jedoch eine Überraschung und wird erste eine Woche zuvor bekannt gegeben.

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Mit der breiten Auswahl an Projekträumen schafft das PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN eine Veranstaltungsplattform, um die Idee „Projektraum“ zu beleuchten. Häufig werden diese Räume vor allem durch das definiert, was sie nicht sind – weder kommerziell, noch institutionell; weder Atelier, noch White Cube. Das Festival stellt die Leistung ihrer BetreiberInnen in den Vordergrund. Projekträume zeigen Mut zum ästhetischen Experiment und setzen Impulse für Dialog und Diskurs. Geführt mit großem Idealismus und knappem Budget sind sie Nährboden für die Kunstszene und Seismograph für kulturelle Trends – gekennzeichnet gleichermaßen durch Freiheit als auch Ungewissheit.

Aktuelle Infos unter:
www.projectspacefestival-berlin.com/

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Von Kunst habe ich generell nicht so viel Ahnung, also zumindest nicht mehr als man eben so weiß wenn man ein Hobby mit gewissem Zeitaufwand über die Jahre betreibt. Das heißt ich kann schon erkennen wo etwas hingehört und ob das jetzt von Profis kommt oder doch eher aus anderen Richtungen. Bewerten kann ich das aber nicht, dafür ist alles zu verwirrend und zu viel geworden, jetzt und hier, 2014. Man wird sehen ob etwas, und wenn ja, was am Ende davon bleibt.
Generell interessieren mich eigentlich auch eher die Kontexte, also zb Off oder On, Online und Offline, sowie Räume, Plätze und die zugehörigen Konfigurationen. Und ohne die Arbeiten hier jetzt herabwürdigen zu wollen – was ich ja definitiv nicht will, weil mich das alles schon irgendwie auch anspricht – gefällt mir hier der Boden wirklich sehr sehr gut. Das hat etwas vom Transparenzhintergrund bei Photoshopdateien. Ihr wisst schon, diese grau-weissen Kacheln in einer leeren psd-Datei. Auf jeden Fall macht es das ganze dadurch für meine Augen ziemlich spannend. Erscheint wie ein großes gerendertes 3D-Modell eines Raumes.
Gute ästhetische Anlehnung an den Desktop würde ich sagen, quasi realer Raum der wie digitaler virtueller Raum wirkt.
Das ist vieleicht schon metamodern? ;-)

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SPACES – der Städteguide für Projekträume und Offspaces

ICH WILL DIESES BUCH HABEN!

SPACES lautet der Titel des Buches, an dem Marina Gärtner als Diplomarbeit derzeit arbeitet. In dem Buch werden über 300 Kunsträume aus 25 Städten gelistet; ein Drittel der Offspaces wird ausführlich vorgestellt. Die jährlich erscheinende Publikation wird auf Deutsch und Englisch herausgegeben – ergänzt wird sie durch eine Webseite mit Veranstaltungskalender sowie einer App.
Und als ob all das nicht schon genug wäre, sieht die ganze Sache dazu noch verdammt schick aus!

Marina sucht im übrigen noch einen Verlag der dieses großartige Projekt mitträgt und verlegt. Dass sie so etwas eigentlich auch selber und alleine ganz gut kann hat sie bewiesen, in dem sie ein anderes Buch erfolgreich per Crowdfunding finanziert hatte (Infos dazu gibt es hier http://www.startnext.de/punkt-zur-kugel). Diesmal soll aber eben ein Verlag mit an Bord sein. Ich drücke die Daumen dass sich ein kluger Kopf des Sache annimmt. Denn hatte ich das schon gesagt „ICH WILL EIN EXEMPLAR DIESES BUCHES IN MEINEM BÜCHERREGAL!!!111!!!“

Viel Erfolg Marina!

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Wie alles wirklich funktioniert : das Ende der Diskussion

Herzner Disku Kroko
Glaub mir einfach – es ist besser so.

 

Heute : mit totschlagenden oder anderen letzten mehr oder weniger überzeugenden Argumenten oder Sätzen einer Diskussion in ganz unterschiedlichen Zusammenhängen und zwar wegen der letztens gestellten Frage von Sabine:

 

Herzner Disku Frage 01

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das 3D von evapapamargariti.tumblr.com

das netz ist dann eben zu weilen doch ein dorf. heute mittag blogge ich noch was über panther.org bzw die arbeiten von EVA PAPAMARGARITI im roomtwo.html, und eben stelle ich unvermittelt auf twitter fest, dass die gute frau und ich wohl schon eine weile mit einander verschaltet sind. schöne sachen macht sie dort und auf ihrem tumblr, viel gif-animationen, viel video, das ganze mit einem ordentlichen schuss 3d-zauber.
gefällt mir sehr gut und kommt in meine bookmarkbox.

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Panther.org – Geile digitale 3D-Räume

Eben entdeckt: Äußerst ansprechendes, virtuell, digitales Ausstellungsprojekt im Netz. Tolle Renderings, tolle Bilder. Insgesamt guter Umgang mit Raum und Themen, zu sehen auf der webseite panthermodern.org – die regelmäßigen Updates gibts bei FB https://www.facebook.com/panthermoderndotorg

Das hier noch aus dem Aboutinfotext der Webseite
„The purpose of PANTHER is to promote the versatility of digital installation, via the construction of new architectural spaces for artists.
Each project shown at PANTHER is given a unique structure in the format of a 3D model file, which built to engage the artist and their process of making. These sites remain open for the artist to create additional installations at any time. Completed rooms are added to the existing architecture, allowing the shape of PANTHER to change with each project.“

http://www.panthermodern.org/roomtwo.html

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„Ausmaß“ – Vier Kunststudenten im Elektrofachgeschäft

Samuel Bich, Olga Monina und Anna Nero haben sich für zwei Wochen in ein altes Ladengeschäft in der Leipziger Südvorstadt eingemietet, um dort gemeinsam eine Ausstellung zu konzipieren.

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Man fragt sich zwangsläufig, warum es ein Raum sein muss, der in seiner Wirkung bereits so konkret definiert ist. Doch liegt die Antwort wohl genau in der Eigenartigkeit des Raumes selbst. Es scheint offensichtlich, dass es nicht um eine werkbezogene Präsentation ihrer Arbeiten ging, sondern viel mehr um die gesamtheitliche Bespielung dieses kontextfernen Raums.

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Die BSMNT GALLERY in Leipzig

Per E-Mail kam der Hinweis auf diese hammergeile neue Sache in Leipzig. Danke Tine! In Bezug auf das Digitale und die ganze Screengeschichte hänge und stehe ich zwar derzeit irgendwo zwischen digitaler Sucht, Faszination, Kotzreiz und asozialer Paranoia. Und trotzdem komm ich davon nicht los. Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich auf so digitales Displayzeug mit Aetherbezug richtig abfahre??????

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Von der unsinnigen Unmöglichkeit einer Beschreibung der Metamoderne

Nachfolgend nun ein Textbeitrag verfasst durch gonzomode

Es ist ganz und gar unmöglich nicht unsinnig, die Metamoderne ein für alle mal zu begreifen. beschreiben.

Die Metamoderne ist jetzt.
Beginnen wir mit dem Jetzt.
Die Metamoderne umfasst so ziemlich alles, was wir hier und jetzt erleben. Sie reduziert sich nicht auf den digitalen Æther, sie schließt ihn auch nicht aus.
Die Metamoderne ist ausschließlich auf das sich Selbst reduziert.

Die Standardkonfiguration der Metamoderne ist der hyperwidersprüchliche Hipster/ Hippie.
Er pendelt nahtlos, durchweg und nahezu widerstandsfrei durch alle ihre Widersprüche der Zeit. Zwischen 100% & 0%.
Natürlich hat die Metamoderne auch viel mit der Zeit zu tun.

Die Metamoderne ist das, was die Cloud mit Euren Köpfen macht. Die Wolke, die jetzt schon in Euren Köpfen IST.

In der Metamoderne gibt es kein zurück, bzw. auch, nur, wenn man es denn sehr will.

Und wenn Ihr diesen Text nicht versteht, dann ist er einfach natürlich nicht metamodern.
Heute trinkt die Metamoderne nur Wasser, heute Abend nur Bier.
Die Metamoderne erkennen Sie sofort sofort an der sofortigen anständigen Verknüpfung von schwarz und weiß.
Die Metamoderne legt ein ihr goldenens Händchen wohin sie will.

Spätestens jetzt ist das hier völligster Nonsense und damit unanständig metamodern.
Der Hipster bewundert ihre schlanke Poesie und schreibt sich gleich alles auf. Jetzt weiß er endlich, dass er auch dazugehört, denn die Metamoderne ist nicht ganz gerne ganz alleine.

Wer jetzt immer noch nicht auf sein Schlautelefon geschaut hat, ist noch nicht metamodern. Am liebsten ist die Metamoderne eine gelungene Gratwanderung, am allerliebsten isst sie saures Süßes.

Die Antwort auf die Metamoderne lautet natürlich und selbstverständlich Non. Eine Frage wurde nie gestellt.

Belle Air – ein neuer Projektraum in Essen


Und wir dachten schon, Essen sei eine Wüste des Off. Bisher hat sich die Stadt im Ruhrgebiet nicht gerade durch ihre freie Szene ausgezeichnet; dabei beherbergt sie mit der Folkwang Universität zahlreiche Studenten aus den verschiedensten Kunstsparten. Von diesen kamen aber bis vor kurzem kaum sichtbare Impulse. Nun ist der von Folkwang-Studierenden und Alumni betriebene artist run space Belle Air vor drei Wochen eröffnet worden. Wir stellen vor.

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Wie alles wirklich funktioniert : den Kreislauf in Schwung halten

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Liebe Leser,

Ach Gottchen.
Nun ist es schon wieder Freitag geworden.
Keinesfalls Donnerstag und schon gar nicht Mittwoch.

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Situation Sofia – Teil 2

Ich habe letzte Woche über die schwierige Situation der bulgarischen Künstler geschrieben, die einerseits um die Aufmerksamkeit des Publikums und anderseits um die Unterstützung der Politik kämpfen. Auch die Vermittler klagen über Interessenmangel. Rositsa Getsova, die Leiterin der kleinen Galerie Arosita,ist ziemlich einsam. Ich besuchte sie an einem Vormittag, als Presslufthammer und Bagger dabei waren, die ganze Straße vor ihrem Laden aufzureißen. Eine wortwörtliche Aufbruchsstimmung, die in dem Inneren des Ausstellungsraums schnell verschwindet.

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