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Geile Kunst in der neue Kunstgalerie

Einladung kam per E-Mail. Bin sehr gespannt.

Blogging via phone test

Perisphere hat ein bisschen geschlafen und geruht ist aber noch nicht weg. Es geht ja dann doch immer irgendwie weiter.

Der Text hier ist aber vor allem ein Test zum bloggen via wordpress-app. Man sollte diesen genauso wenig ernst nehmen wie all die anderen posts hier.

#GaLieGrü

BIGOTHER

“Skulpturen, die nicht sichtbar sind, weil sie Konstrukte auf Internetseiten bleiben. Ganze Archive voller Arbeiten, die nie jemand sehen wird. Homepages, für alle Ewigkeiten ins Dead End des Internet verlegt. Was wir umkreisen, ist eine Kulturproduktion, die beides vermeiden möchte. Kultur und Produktion. Es entstehen Arbeiten, die sich immer wieder am Rand der eigenen Praxis aufhalten, vom Werkbegriff abstoßen oder ihn vermeiden. Es wird eine Produktionsweise evident, die den totalen Kollaps, den freien Fall immer als begehbare Randzone ins Werk setzt.“

1721“CONTEXT BABY!” schrie sie mir ohne Vorwarnung ins eh schon halbtaube, vom Tinitus geplagte Ohr. Ich zuckte ganz natürlich sofort zusammen.
“CON! TEXT! BÄY! BIE!!!!” schrie sie mich erneut an. Diesmal frontal von vorne mitten ins Gesicht. Wie immer in solchen Situationen checkte ich – ganz souverän metamodern – gar nix. Klar war da so ein Gefühl, vielleicht eine Ahnung davon was sie sagen wollte, auch gab es da wohl ein paar Erinnerung an eigentlich längst vergessene intensive Diskursstunden während des Studium an der KHM in Köln. Aber so richtig wollte es nicht klingeln oder klicken bei mir. Da war mittlerweile einfach viel zu viel RL mit #FamiliyIssues und #BusinessStrugle im Spiel, als dass mir solche Hinweise noch intuitiv weiter helfen konnten.
Also starrte ich sie an, nippte etwas fahrig an meiner Orangina Orange und ging langsam einige Schritte rückwärts. “Oh Käeyih,…” formten meine Lippen, “…,du bescheuerte Kunstfotze” dachte mein Kopf, während mein Gesicht versuchte dabei gefasst, lässig und irgendwie amüsiert aus zu sehen.
Was nicht gelang.
Statt dessen hatte es sich zu einer debil grotesken Grimasse verformt. Und egal was ich auch tat, den Rest des Abends blieb diese bestehen. In mir. Für mich. Zumindest.
Das war recht uncool von mir für mich und 1 klarer #megafail.

Allerdings. Und so ganz nebenbei fiel mir dadurch dann sofort wieder ein, warum ich nicht gerne auf Vernissagen gehe, noch nie gerne gegangen bin. Weder zu den Eigenen, bei denen ich mich immer beschissen fühle, noch zu den der Anderen, bei denen ich mich stets awkward und als ganz und gar nicht zugehörig empfinde.
Fremd und Anders eben.

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Ein kurzes Gespräch mit Maria Wildeis über die FAR OFF 2017

Die FAR OFF Messe ist eine junge Plattform für Galerien und Projekträume in Köln. Nach dem Erfolg im letzten Jahre geht es nun auch 2017 mit dem Format wieder weiter, vom 27. bis zum 30.  April ist es wieder so weit. Dieses Mal dann allerdings an einer neuen Location in Ehrenfeld, aber natürlich mit dem gleichbleibendem naturgemäß nicht ganz einfachen Anspruch, die Autonomie der Offkultur zu wahren und gleichzeitig die Künstler und Künstlerinnen zu unterstützen sich stärker mit ein internationalen Publikum zu vernetzen.
Und. Klar. Auch.
Die Kunst im Rahmen des Möglichen zu vermarkten.
Die Messe ist also Experimentierfeld, Ausstellung und immer auch großes Klassentreffen in einem. Und bietet von daher ganz selbst verständlich neben Videokunst, Performance und Soundart auch den notwendigen Spaß und die Freude die zum Leben dazu gehören müssen.

Ich habe mich mit Maria Wildeis, einer der Organisatorinnen, mal kurz per E-Mail über das Projekt unterhalten.

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FK: hi maria, schönes projekt gefällt mir gut! Warum hast du die FAR OFF ins Leben gerufen?
MW: Jonathan Haehn hat mich angerufen und gesagt, man sollte eine Kunstmesse bei Jack in the Box veranstalten.

FK: Warum OFF und OFF-Szene? Was reizt dich daran?
MW: Ich leite einen Offraum und bin eigentlich ausschließlich an der Gegenwartskunst interessiert. Der wirtschaftliche Teil der Kunstwelt=Kunstmarkt ist wichtig, aber für mich nicht so leicht mit der Kunst zu verbinden, die sich im experimentellen Feld des OFF finden lässt. Meine Frage bei der FAR OFF lautet, ob es nicht Wege gibt, dem Geist der Gegenwartskunst näher zu kommen, den Bedingungen der Präsentation von Kunst auf einer Großveranstaltung wie einer Messe entgegen zu kommen und gute, junge Kunst möglichst angemessen zu präsentieren, anstatt sie zu verbiegen und in „marktgerechte“ Formen zu pressen. Es gibt auf der FAR OFF Messekojen, aber auch alternative Modelle, ein Kino für Videokunst, Bewegtbild und eine Bühne für Performance und Sound. Das Programm füllt sich durch die teilnehmenden Galerien und Projekträume.

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FK: FAR OFF ist eine Messe für OFF-Spaces. Ist das nicht irgendwie ein Widerspruch?
MW: Es sind nicht ausschließlich OFF-Spaces auf der FAR OFF. Aber auch Offspaces wollen ein Publikum erreichen und ihre Künstler an den Markt heranführen. Dafür halten wir die Preise so günstig wie auf keiner vergleichbaren Veranstaltung.

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Julia Weissenberg im Interview bei Artfridge

Die Künstlerin Julia Weißenberg lebt und arbeitet den Rhein aufwärts in Köln und hat auch dort an der KHM studiert. Ihren Abschluss machte sie 2012 mit Auszeichnung bei Prof. Dr. Karin Harrasser, Prof. Matthias Müller und Prof. Johannes Wohnseifer – diese Minimalparemeter nun in extremster Kürze zur Person. Dazu gibt es unten noch ein paar Pics zum anfüttern für Euch.
Und mehr muss dann hier und jetzt ja auch nicht, denn artfridge hat gerade ein Interview zwischen dem Kurator Jürgen Dehm und ihr Angebot, dass ihr bitte mal klickt und lest.
Anlass des Interviews ist die laufende Ausstellung ‘Stranger days‘ in de Galerie Lisa Kandlhofer in Wien.

SOFT COMPANY

soft_01Video Installation, 2 HD Videos, Orchid, electric blue carpet, 2015

USB Power

USB_Power_kopiePU Kunstharz, ca. 50 x 0,6 x 0,6 cm – 2016

To make you feel comfortable

TomakeuFeel_29:01 Min., HD, Stereo Sound, 2016
Installationview: Matjö – Raum für Kunst, Cologne, 2016

Trump aus der Perspektive der Netzkultur

(Das hier nur kurz und grob notiert, eigentlich ursprünglich als Kommentar mal drüben bei Facebook. Also jetzt auch ;tldw statt ;tldr)TROLLING_THE_WORLD

Trump ist eigentlich ein waschechter Troll, im wahrsten Sinne des Wortes.
Und obwohl er angeblich nie Computer benutzte, passen Trump und Internet doch zusammen wie Faust auf Auge. Er fügt sich seltsam natlos ein in die Streitkultur der Internets. Begonnen mit flamewars in Foren, Chats und Mailinglisten, fortgesetzt in der Idee des Shitstorms in den Sozialen Netzwerken und Blogs, erweitert durch Konzepte wie hatespeech/fakenews erleben wir nun, vorerst einmal als Höhepunkt, den disruptiven Troll an der Spitze der US-Regierung. Ein Megatroll, der in erster Linie einmal seine Energie daraus zieht der ganzen Welt maximal auf den Sack zu gehen.
Hier zu auch ein Kommentar von Bernhard Pörksen beim deutschlandradiokultur. Das ist bitte nicht falsch zu verstehen. Es geht hier nicht darum das brisante Thema, so wie die, im Schlepptau des Trolls, nun ins Weisse Haus eingezogenen Ideologie klein zu reden.
Im Gegenteil sogar. Denn es deutet sich hier auch ein Machtverschiebung an, die anders und damit erst einmal komplexer sein könnte, als das was wir derzeit erkennen, da wir zum Abgleich vor allem die Folien der Vergangenheit nutzen.
Ganz unabhängig davon haben Trolle in den vergangenen Jahren mehr als einmal erfolgreich digitale Communities zerstört. Die Liste der Mailinglinglisten, Newsboards, Foren oder Chats die durch penetrantes trollen gesprengt oder zumindest nachhaltig verändert wurden, ist lang. Der disruptive Charakter des Trolls ist unbestritten.
Von daher ist es ja eigentlich auch nur konsequent, dass sich nun Zuckerberg als Kaiser der sozialen Netzwerke mit seiner globalen digital sozialen Infrastruktur (und noch mehr Milliarden) im Rücken, in Stellung bringt um dann möglicherweise im nächsten Schritt, die Politik an like-basierte künstliche Intelligenz und andere autonome Systemes wie zb Blockchain, und damit letztlich an die Ingenieure, zu übergeben. Ich halte es für gut möglich, dass sich nach dem global nervenden Trumptroll eine liberalen/neoliberale Mehrheiten nach einer Herrschaft durch Deus Ex Machina sehnt und diesen Schritt weg von den Enttäuschungen durch den Menschen hin zur Maschine sehr begrüßen wird.
Das ist dann so in etwa das, was ich aktuell unter dem Konzept des #digital3mpire verstehen würde.
Still thinking. To be continued…

Links dazu:
Wikipedia zu Troll_(Netzkultur)
Urban dictionary zu Flamewars
Sascha Lobo über shitstorms

Pures NON zum alljährlichen Wiegenfest der Metamoderne: SHITCOLOGNE ein letztes Mal

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ANGST, GEDULD und LANGEWEILE

Reines pures NON ist Ziel, Zustand und gelebte, das heißt geträumte, Utopie. Nicht erreich- und noch weniger durchsetzbar umgibt es all diejenigen die sich mehr wünschen als das was ist, was war und was sein soll. Es ist im Prinzip immer ganz einfach, denn in der jetzt beginnenden Metamoderne werden Wünsche nicht nur wahr.
Nein!
Sie werden gänzlich unwahr und zu unser aller Glück weder durch Konsum noch Kunst realisiert. Es bleibt alles wie es ist und entwickelt sich alleine dadurch zum besten. Nicht obwohl, sondern weil sich das NON in seiner reinsten und pursten Form äußerst gekonnt, geradezu ekelhaft einsilbig und gnadenlos elegant Allem und vor allem denen entzieht, die meinen es haben zu wollen und oder noch immer daran glauben es sich einfach mal so leisten zu können. Einfach mal so!
Einfach mal so!
Gerade dort aber wird wenig geschehen. Denn das NON ist nur dort wo gesucht und gelebt, gedacht und vergessen wird, niemals aber dort wo etwas balsamiert und geil betrachtet wird. NON ist das Leben. Die Kunst ist der Tot.
Wir feiern das NON und wünschen uns mehr davon. Denn wir sind süchtig.
Süchtig nach immer mehr von diesem geilen Zeug, welches sich direkt und indirekt in die kosmolgischen Klänge der überwundenen, und immer im Jetzt beginnenden Epoche verwoben hat. Das NON IST DER TEIL der verdammten Metamoderne den am Ende doch wieder keine haben will, es ist elementares Element und Abfall der EPOCHE, die unser aller glückliches Ende durch die Katastrophe beschwört und aber eigentlich nicht mehr will als das einfachste BOOM BOOM BOOM. Aber bitte Exponentiell und immer in totaler Relation zum so eben Vergangenen. Die Epoche, die dennoch negiert und überwindet, und trotzdem, oder gerade deshalb voller Hoffnung ist. Nicht weil sie es will. Sondern weil sie es kann.
Alles ist immer im SEIN, alles im Jetzt.
Es wird prozessiert. Und es wird vergessen und geschissenen.
Am besten Sofort. On the run. Always im Stream.
Live und in RGB.

#HASHTAG #SHITCOLOGNE – nur dort wo es die besten Hitlerdogen gibt.

Gefeiert wird all das gute NON wieder ab Morgen, Übermorgen und am Tag darauf in der Tiefgarage am Ebertplatz, so wie die ganze restliche Zeit des Jahres überall und natürlich bei all denen die bereits davon wissen. “Kein Bock auf NON, komm zeig es mir.” lautet eines der Mottos dieses Jahr. “Und scheiss auf dein NON, du beschissener Scheiss Spinner. – OK. Aber bitte liebevoll.” ein anderes.
Willkommen sind immer Alle, vereint in Hass und Liebe auf der Suche nach dem was werden könnte und was werden werden oder werden sollte. Damit es doch bitte immer auch schön bleibt im.
JETZT.
UND.
HIER.

Auf zur shitcologne – ein letztes mal.

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#SHITCOLOGNE ­– Das letzte Mal. 62 Stunden konzentriertes Vergessen, 11. – 14. März 2016
und da nichts ist was nicht auch hier ist. hier der link https://www.facebook.com/events/1764465420433318/1775724982640695/

Niemand braucht Kunstblogs!!!1!!!!1!

niemand auf der welt braucht kunstblogs. absolut niemand!

trylon hats für sich erkannt und hört leider nach kurzem feuer wieder auf. matthias planitzer hingegen wills mit castor und pollux noch mal wissen.
ok.
mal sehen also ob es – wie von planitzer immer wieder gefordert – nun doch noch mal knallt und sich was tut. etwas mehr power und haltung in diesem segment würde in der tat nicht schaden und ich stimme zu, auch ich lese fast keine kunstblogs mehr. zu brav, zu nett, zu selbtsreferentiell, zu hermetisch. die welt dreht hoch, nein durch! und blogs flüchten zusammen mit kunst und künstlern in den ästhetikbunker whitecube. nun denn, da kann ich auch die gut gemachte monopol beim cappucino blättern. sehr hübsch.
warum aber kunstblogs nie das potential entwickelt haben, das andere sparten auftaten – stichwort #aufschrei und #landesverrat, oder eben blogs wie diese, diese und diese – bleibt nach wie vor unklar. eventuell ist es die hysterisch verklemmte enge des kunstsystems.
die hand die einen mal füttern soll, die beisst man lieber nicht.
die küsst man.
in einem solchen umfeld kommt kein großes selbstbewusstsein oder gar der hang zur autonomie auf, es entsteht wohl eher das gegenteil und realisiert sich dann in form von selbstzweifel und vorauseilendem gehorsam. eine ausnahme bildet der mittlerweile fast schon legendäre donnerstag. aber auch dort bevorzugtes man es anonym und unter pseudonym zu schreiben.

ein selbstbewusstsein braucht es aber.

und natürlich die sicherlich bittere einsicht, dass es nichts zu holen gibt beim großen kuchen kunst, dass sich das flauschen und buckeln also eh nicht und nie bezahlt machen wird und man dann doch eigentlich wenigstens den spaß in den mittelpunkt stellen kann. denn wenn denn kunst einen zweck hat und haben darf, dann doch den, hier in diesem areal ungestraft die sau raus lassen zu dürfen, nein zu sollen – denn nett sein müssen wir im job genug!
aber nun wirklich den schritt zu tun, die hoffnung fahren zu lassen und sich damit zu gleich frei zu machen von einem sozialen system welches den feuchtesten träumen unserer neoliberalen visionäre entspricht, das ist nicht einfach. denn es heißt träume als illusionen an zu erkennen und sich selber den schmerz der enttäuschung an zu tun.
aber notwendig ist es. und allerhöchste zeit, wenn denn realisiert werden sollte wovon wir alle träumten als wir einmal naiv und jung damit begonnen hatten uns mit dem anderen zu beschäftigen.

seid also kritisch und kackt euch endlich an! seid polemisch! und seid politisch!

einen ersten anlauf mit der polemik macht dann nun ausgerechnet der marta-blog mit einem pamphlet anlässlich der blogparade #besuchermacht.
nun gut, am ende auch kein wirkliches wunder. der autor hat einen der wenigen lukrativen posten ergattern können,  zumindest einige schafe im trockenen und die rentenansprüche hinreichend gesichert. da brüllt er sich dann nach vollziehbar merklich leichter und entspannter.
und auf einmal wird der nutzen dessen sichtbar, was man – nein ich! – immer abgelehnt hatte:
es braucht institutionen und keine blogs.
zumindest derzeit.

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Marguerite Humeau bei Import Projects

Matthias Planitzer ist nach langer Pause zurück und somit es geht weiter auf seinem Blog. Der Wiedereinstieg erfolgt mit einer Show von Marguerite Humeau bei Import Projects.

Guten Flug!

Marguerite Humeau, »Prop 1«, from »The Things?« series, 2014, Photo by Emi Maria Bohacek

Marguerite Humeau, »Prop 1«, from »The Things?« series, 2014, Photo by Emi Maria Bohacek

 

Pranti Pranit Ragazy im Kunstraum Düsseldorf

PLATOONS HÖHLE – PRANTI PRANIT RAGAZY

Epic awesomeness und danke an alle Beteiligten. Diese Show war wirklich groß. [Edit: hier habe ich mal wieder bissi rumgerantet, das gehört hier aber nicht hin, weil irrlevant. ist deshalb gestrichen.]
Highlight war gegen Mitternacht das unfassbare, überwältigende Schleimritual in kleiner Runde. Diese ca 40 Minuten haben bei mir noch Tage später nachgewirkt, mich nachhaltig geprägt und werden mir für immer in leuchtender Erinnerung bleiben.
Mehr davon bitte. Die Welt, vor allem aber diese Stadt hier, braucht noch sehr sehr viel mehr Liebe, Kraft, Gewalt, Autonomie, Versöhnung und Schleim.
Das muss weiter gehen!

[Edit 2: unten in den Kommentaren wird auf weiteres pics von der Show hingewiesen, klickt mal rein. danke!]

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#Digital3mpire – Opening am 26.9 Düsseldorf – mit BYOB!!!!!11!!

Ein kurzer Hinweis an Alle!

Das neue Projekt Digital3mpire geht endlich an den Start – der Name ist Programm. Konzipiert als Blog-Projekt und offene Galerie in der Düsseldorfer Friedrichstadt, will ich es als Anlaufstelle für Diejenigen etablieren, die sich, so wie ich, an den Fragestellungen rund um die Digitalisierung der Welt reiben. Ich habe das Gefühl, dass es an der Zeit für einen solchen Ort hier im Rheinland, speziell in Düsseldorf, ist und bin sehr gespannt wie sich das Ganze entwickeln wird. Mal sehen, ob es für so etwas hier überhaupt ein Publikum gibt?
Eingeladen zum dem Projekt sind Hacker, Designer, Nerds, Künstler, Aktivisten, Theoretiker, Vordenker, Verrückte, Genies, Freaks und generell Alle die das Thema anspricht.

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Am 26.9.2014 geht es mit einem BYOB in der Kirchfeldstraße 112 los – wer teilnehmen möchte, kontaktiert mich thematisch passend via twitter oder schickt eine E-Mail mit kurzer Anmeldung an die Redaktion, besorgt sich einen Beamer und ist dann Abends gegen 18 Uhr hier. Wer einfach nur so Lust auf großes Bild-Geflackere und Projektionen hat, der kommt dann ab 20 Uhr dazu.

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Das ist ein Bild vom ersten BYOB von 2010 – natürlich in Berlin :-).

http://www.byobworldwide.com/
http://digital3mpire.com/

 

Project Space Festival – alles im Überblick

Einen Gesamtüberblick über alle Aktionen und Ausstellungen des Projectspace Festivals in Berlin 2014 gibt es hier. Danke und bis zum nächsten Jahr!

Project Space Festival 2014 Day 20 @ NuN

 

Metaaether Green – Heidelberg

Episches Projekt in meiner alten Heimat Heidelberg.
Dort eröffnete vergangene Woche mit MetaAether Green die zweite von drei Shows der Serie. Der erste MetaAether Red stieg im April 2012 im Abbruch und Demontage in Mannhein. Wir hatten das damals hier im Blog.

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Hier bei uns gibts das Video der Show. Alle Bilder dazu gibts im neuen Blog, drüben im #Digital3mpire.

Liquid crystal layers switch red, green and blue. Come tiny bursts of light – here just for you. Improved color accuracy, the eyes hold dear, as wavelengths gloss faces in magical hues. In quaint REM-daydreams – the cloud rains through you.

WOW — BAHNHOFSTR. 28
69115 HEIDELBERG
www.aether-design.com

Projectspace Festival – die letzte Woche

Das Projectspace Festival in Berlin geht zu Ende. Auf F***book gibts Bilder. Hier.

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22 – 30 August – NOTE ON | after the butcher | General Public | Autocenter | Center | L40 | Secondary Narratives | District | Berlin-Weekly

HAUDIDRAGI – Erneute Verdichtung des Realen in Düsseldorf

Ein Ritual von Mark Pepper im VDR

Ein Dragi (umgangssprachlich auch Hau di Dragi) ist eine Performance, bei der Mark Pepper mit einem Stick auf ein Schlagzeug schlägt. In Abhängigkeit von der hierbei aufgebrachten Schlagkraft wird ein Signal beschleunigt, welches im Raum nach oben steigt. Je mehr Kraft er beim Schlag aufwendet, umso höher steigt der Ton zu Kopf. Sollte der Schlag genug Geschwindigkeit haben, löst er einen Impuls aus, der im besten Falle eine Kettenreaktion zur Folge hat.

Freitag den 29. August um 19 Uhr
im “VDR” Klosterstrasse 43,
Düsseldorf

H Ÿ P E R L O C A L WiFi verfügbar 24/7

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H Ÿ P E R L O C A L bezeichnet Informationen, die sich um eine klar definierte Gemeinschaft herum ausrichten, die ihren Hauptfokus auf die Interessen ihrer Mitglieder richtet. Der Begriff stammt von 1991 und nimmt Bezug auf Inhalte lokaler TV-Nachrichten. Der Begriff ist kürzlich von der Browser-Based-Gruppe für eine Ausstellungsreihe von Browser-basierter sowie NetzKunst aufgenommen worden. In der vernetzten Welt von heute kann das Konzept von HŸPERLOCAL nicht nur als ein stationäres, an einen bestimmten Ort gebundenes, sondern auch als ein tragbares, an einen bestimmten Körper gebundenes verstanden werden.

Aus der Perspektive des Künstlers heraus hat dies einige direkte Konsequenzen:

so wird die Rolle des Kurators in Frage gestellt (und im Grunde genommen obsolet gemacht) – jeder kann in jedem Raum eine Ausstellung machen

Kunstwerke, die normalerweise nur online zu betrachten sind, sind plötzlich an einen physischen Raum gebunden, der den Autoren und den Betrachtern ein direktes Interagieren ermöglicht

die Konzepte von öffentlichem und privatem Raum können durch die Kunstwerke vollkommen neu bestimmt werden.

Wir werden modifizierte WIFI Router-Server installieren, die den HŸPERLOCAL-Kanal übertragen, um der Charlottenburger Bevölkerung – in und um povvera herum – eine Reihe von Arbeiten der Mitglieder des Browser-Based-Kollektivs zu präsentieren und das Softwarepacket, auf dem der Kanal läuft, als Download zur Verfügung zu stellen.

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#NON

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#AbwendenVonKunstHinwendenZumNON #SelberSein #UnbedingteAutonomie

Project Space Festival Berlin – die ersten Tage und Bilder

Ein Projectspace Festival in Berlin, im Sommer 2014, in Farbe.
Das sieht verdammt gut aus! Ich schlage vor: hingehen http://www.projectspacefestival-berlin.com.

01.08. – Import Project

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Contacts – Beziehungen schaden nur dem, der keine hat

Schönes Ding, denk ich mir beim ansehen, als mir die Tage dieses wunderbare klein Buch aus anonymer Quelle zugesteckt wurde. Der Inhalt ist das was man den Schmier- und Treibstoff jeder anständigen Künstlerkarriere nennen könnte: Kontakte, Kontakte, Kontakte. Sauber sortiert und geordnet, auf 278 Seiten verteilt, findet sich im Miniformat das Wer-ist-wer der Kunstszene ein. Visitenkarte für Visitenkarte aneinander gereiht, zum Teil auch handschriftlich mit dem allerheiligsten, der privaten E-Mail oder der privaten Handynummer, versehen.

Wer also in nächster Zeit plant, sein Kontaktnetzwerk auszuweiten, oder den ein oder anderen wichtigen Kurator, Kritiker, Medienmenschen, Museumsdirektor oder Sammler mal unverbindlich anzurufen um Ihn zum Bier einzuladen, der wird hier sicher fündig werden. Mehr Infos zum Projekt, sowie die Möglichkeit das Buch für € 5,90 zu bestellen, findet Ihr nach dem Click, hier.

Viel Spaß damit!

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Kunstwerke für Audi Art Award 2014 fahren im Cabriolet zur Jury

Je länger ich auf die Bilder drauf schaue, desto mehr überlege ich ob das eventuell ein Fake oder studentischer Scherz ist? Um das aufzulösen, müsste man wohl einmal beim Absender, der PR-Agentur publiccologne.de anrufen? Andererseits ist das alles so schön gemacht, ich will da jetzt nicht enttäuscht werden, am Ende ist es doch wieder nur eine ironische Kunstaktion …
Wie auch immer. Soeben erreichte mich per E-Mail die Nachricht, dass die heute eingereichten Arbeiten für den Audi Art Award just in diesem Moment (Montag 4.8. – Nachmittags) per Cabriolet von Köln nach Düsseldorf verbracht werden.
Uns genauso soll es ja auch sein. Und natürlich niemals anders!
Denn in der Metamoderne dreht sich bekanntlich alles ums Objekt. Das ist der entscheidende Wandel, den man verinnerlichen muss, um der intelektuelle Verwirrung zumindest ein wenig Herr zu werden.
Und deshalb ist das was hier passiert absolut schlüssig. Natürlich fährt heute nicht mehr der aufgeklärte freie Mensch im Automobil durch die Kulturlandschaft – solche Späße sind langfristig überhaupt nicht mehr finanzierbar. In Zukunft sind es die Objekte und Produkte – hier in Form eines Kunstwerk – die in diesen Genuß kommen. Wer sich über so etwas ärgert, der sei beruhigt. Diese Entwicklung ist nur logisch und konsequent weiter geführt, was im Rahmen von allgegenwärtiger Effizienzsteigerung und Rationalisierungsbemühung derzeit angedacht und ausgeführt wird.

Danke für den Hinweis liebes team von Publiccologne, so etwas kann und darf hier nicht fehlen!

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Digitale Inspiration im Frankfurter Salon Kennedy

Salon Kennedy in Frankfurt zeigt ein Show mit dem New Yorker Künstler Constantin Hartenstein. Unter dem Titel ‘PROTO’ gibts digital ganz ordentlich auf die 12. Die Ästhetik kommt für meinen Geschmack eine Spur zu clean daher, ich mags bekanntlich gerne etwas dreckiger und wüster. Das Dreckige, Trashige und Groteske ist doch irgendwie zu eng mit den hier angespielten Bezugspunkten Netz, Digitaler Aether, digitale Kommunikation und Massculture verbunden. Aber so geht die Sache eben jeder anders an. Das ist auch OK so, denn natürlich hat der Aether auch eine sehr sehr saubere und technoide Seite. Und natürlich trägt auch die schon fast museale Atmosphäre des Ortes zum Gesamteindruck bei.
Wer es dann etwas authentischer, trashiger, und wüster haben möchte folgt dem Link zum zugehörigen Text ‘PROTOFINAL‘ von Elisa R. Linn und dem Künstler. Ansonsten gilt wie immer auch hier: Mal weg vom Screen, selber hingehen, selber ansehen.

Die Show läuft vom 28.07.2014 – 24.08.2014 und ist nach Vereinbarung geöffnet. Alle infos dazu unten oder auf der www.

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August 2014: PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN

Vom 1. – 31. August 2014 läuft in Berlin derzeit das PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN. Die ersten Bilder dazu findet Ihr hier.

Das Festival nimmt sich den gesamten August Zeit, um gemeinsam mit den Besuchern die freie Kunstszene Berlins zu bereisen. 30 Berliner Projekträume laden während des erstmals stattfindenden Festivals zu Ausstellungen und Events. Vom 01. bis 31. August öffnet täglich ein anderer Raum im Zeitrahmen von 24 Stunden seine Türen.

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Jeder teilnehmende Raum erhält 24 Stunden Zeit, um eine Veranstaltung zu realisieren. Das Programm des Festivals ist ebenso vielfältig wie die teilnehmenden Projekträume: Geplant sind unter anderem 1-Tages-Ausstellungen, Food Art-Events und Performances im Berliner Stadtraum. Auf unserer Webseite werden Zeit und Ort der Veranstaltungen kommuniziert – das genaue Programm bleibt jedoch eine Überraschung und wird erste eine Woche zuvor bekannt gegeben.

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Mit der breiten Auswahl an Projekträumen schafft das PROJECT SPACE FESTIVAL BERLIN eine Veranstaltungsplattform, um die Idee „Projektraum“ zu beleuchten. Häufig werden diese Räume vor allem durch das definiert, was sie nicht sind – weder kommerziell, noch institutionell; weder Atelier, noch White Cube. Das Festival stellt die Leistung ihrer BetreiberInnen in den Vordergrund. Projekträume zeigen Mut zum ästhetischen Experiment und setzen Impulse für Dialog und Diskurs. Geführt mit großem Idealismus und knappem Budget sind sie Nährboden für die Kunstszene und Seismograph für kulturelle Trends – gekennzeichnet gleichermaßen durch Freiheit als auch Ungewissheit.

Aktuelle Infos unter:
www.projectspacefestival-berlin.com/

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Von Kunst habe ich generell nicht so viel Ahnung, also zumindest nicht mehr als man eben so weiß wenn man ein Hobby mit gewissem Zeitaufwand über die Jahre betreibt. Das heißt ich kann schon erkennen wo etwas hingehört und ob das jetzt von Profis kommt oder doch eher aus anderen Richtungen. Bewerten kann ich das aber nicht, dafür ist alles zu verwirrend und zu viel geworden, jetzt und hier, 2014. Man wird sehen ob etwas, und wenn ja, was am Ende davon bleibt.
Generell interessieren mich eigentlich auch eher die Kontexte, also zb Off oder On, Online und Offline, sowie Räume, Plätze und die zugehörigen Konfigurationen. Und ohne die Arbeiten hier jetzt herabwürdigen zu wollen – was ich ja definitiv nicht will, weil mich das alles schon irgendwie auch anspricht – gefällt mir hier der Boden wirklich sehr sehr gut. Das hat etwas vom Transparenzhintergrund bei Photoshopdateien. Ihr wisst schon, diese grau-weissen Kacheln in einer leeren psd-Datei. Auf jeden Fall macht es das ganze dadurch für meine Augen ziemlich spannend. Erscheint wie ein großes gerendertes 3D-Modell eines Raumes.
Gute ästhetische Anlehnung an den Desktop würde ich sagen, quasi realer Raum der wie digitaler virtueller Raum wirkt.
Das ist vieleicht schon metamodern? ;-)

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SPACES – der Städteguide für Projekträume und Offspaces

ICH WILL DIESES BUCH HABEN!

SPACES lautet der Titel des Buches, an dem Marina Gärtner als Diplomarbeit derzeit arbeitet. In dem Buch werden über 300 Kunsträume aus 25 Städten gelistet; ein Drittel der Offspaces wird ausführlich vorgestellt. Die jährlich erscheinende Publikation wird auf Deutsch und Englisch herausgegeben – ergänzt wird sie durch eine Webseite mit Veranstaltungskalender sowie einer App.
Und als ob all das nicht schon genug wäre, sieht die ganze Sache dazu noch verdammt schick aus!

Marina sucht im übrigen noch einen Verlag der dieses großartige Projekt mitträgt und verlegt. Dass sie so etwas eigentlich auch selber und alleine ganz gut kann hat sie bewiesen, in dem sie ein anderes Buch erfolgreich per Crowdfunding finanziert hatte (Infos dazu gibt es hier http://www.startnext.de/punkt-zur-kugel). Diesmal soll aber eben ein Verlag mit an Bord sein. Ich drücke die Daumen dass sich ein kluger Kopf des Sache annimmt. Denn hatte ich das schon gesagt “ICH WILL EIN EXEMPLAR DIESES BUCHES IN MEINEM BÜCHERREGAL!!!111!!!”

Viel Erfolg Marina!

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das 3D von evapapamargariti.tumblr.com

das netz ist dann eben zu weilen doch ein dorf. heute mittag blogge ich noch was über panther.org bzw die arbeiten von EVA PAPAMARGARITI im roomtwo.html, und eben stelle ich unvermittelt auf twitter fest, dass die gute frau und ich wohl schon eine weile mit einander verschaltet sind. schöne sachen macht sie dort und auf ihrem tumblr, viel gif-animationen, viel video, das ganze mit einem ordentlichen schuss 3d-zauber.
gefällt mir sehr gut und kommt in meine bookmarkbox.

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Panther.org – Geile digitale 3D-Räume

Eben entdeckt: Äußerst ansprechendes, virtuell, digitales Ausstellungsprojekt im Netz. Tolle Renderings, tolle Bilder. Insgesamt guter Umgang mit Raum und Themen, zu sehen auf der webseite panthermodern.org – die regelmäßigen Updates gibts bei FB https://www.facebook.com/panthermoderndotorg

Das hier noch aus dem Aboutinfotext der Webseite
“The purpose of PANTHER is to promote the versatility of digital installation, via the construction of new architectural spaces for artists.
Each project shown at PANTHER is given a unique structure in the format of a 3D model file, which built to engage the artist and their process of making. These sites remain open for the artist to create additional installations at any time. Completed rooms are added to the existing architecture, allowing the shape of PANTHER to change with each project.”

http://www.panthermodern.org/roomtwo.html

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Die BSMNT GALLERY in Leipzig

Per E-Mail kam der Hinweis auf diese hammergeile neue Sache in Leipzig. Danke Tine! In Bezug auf das Digitale und die ganze Screengeschichte hänge und stehe ich zwar derzeit irgendwo zwischen digitaler Sucht, Faszination, Kotzreiz und asozialer Paranoia. Und trotzdem komm ich davon nicht los. Habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich auf so digitales Displayzeug mit Aetherbezug richtig abfahre??????

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Von der unsinnigen Unmöglichkeit einer Beschreibung der Metamoderne

Nachfolgend nun ein Textbeitrag verfasst durch gonzomode

Es ist ganz und gar unmöglich nicht unsinnig, die Metamoderne ein für alle mal zu begreifen. beschreiben.

Die Metamoderne ist jetzt.
Beginnen wir mit dem Jetzt.
Die Metamoderne umfasst so ziemlich alles, was wir hier und jetzt erleben. Sie reduziert sich nicht auf den digitalen Æther, sie schließt ihn auch nicht aus.
Die Metamoderne ist ausschließlich auf das sich Selbst reduziert.

Die Standardkonfiguration der Metamoderne ist der hyperwidersprüchliche Hipster/ Hippie.
Er pendelt nahtlos, durchweg und nahezu widerstandsfrei durch alle ihre Widersprüche der Zeit. Zwischen 100% & 0%.
Natürlich hat die Metamoderne auch viel mit der Zeit zu tun.

Die Metamoderne ist das, was die Cloud mit Euren Köpfen macht. Die Wolke, die jetzt schon in Euren Köpfen IST.

In der Metamoderne gibt es kein zurück, bzw. auch, nur, wenn man es denn sehr will.

Und wenn Ihr diesen Text nicht versteht, dann ist er einfach natürlich nicht metamodern.
Heute trinkt die Metamoderne nur Wasser, heute Abend nur Bier.
Die Metamoderne erkennen Sie sofort sofort an der sofortigen anständigen Verknüpfung von schwarz und weiß.
Die Metamoderne legt ein ihr goldenens Händchen wohin sie will.

Spätestens jetzt ist das hier völligster Nonsense und damit unanständig metamodern.
Der Hipster bewundert ihre schlanke Poesie und schreibt sich gleich alles auf. Jetzt weiß er endlich, dass er auch dazugehört, denn die Metamoderne ist nicht ganz gerne ganz alleine.

Wer jetzt immer noch nicht auf sein Schlautelefon geschaut hat, ist noch nicht metamodern. Am liebsten ist die Metamoderne eine gelungene Gratwanderung, am allerliebsten isst sie saures Süßes.

Die Antwort auf die Metamoderne lautet natürlich und selbstverständlich Non. Eine Frage wurde nie gestellt.

Alles Meta – die invertierte Moderne

es scheint ein wesen der gerade beginnenden metamoderne zu sein, dass alle kontexte, allen voran die politischen, irgendwie invertiert sind.
alles ist heut zu tage genau anders herum, es wirkt falsch und unnatürlich. im zentrum des denkens steht nicht wie anno dazumal der mensch, sondern das objekt. es muss produziert, transportiert, beworben und konsumiert werden. das verwirrt auf dauer und macht die welt in teilen zu so einem perversen ort.
http://bit.ly/UKYMuC

sigmar_gabriel_0_i