Gasthof Worringer Platz
In den letzten Jahren war das Glashaus-Projekt am Worringer Platz etwas unscharf geworden. Die Heterogenität des Programms, manche Personalproblemchen und das kommunikative Zaudern der Macher hatte dazu geführt, dass der transparente Kasten an Relevanz verloren hatte. Nun wird es reaktiviert und unter ganz anderen Vorzeichen geführt.
Petites résistances im Weltkunstzimmer
Am vergangenen Samstag wurde Petites résistances - Rebellion als Kunstform im Weltkunstzimmer eröffnet. Das Berufsethos sollte uns verbieten, einen Beitrag zu diesem Thema zu veröffentlichen. Denn der Autor dieser Zeilen ist auch der Kurator der Ausstellung. Welch ein Glück aber, dass der Autor dieser Zeilen sich nie als professioneller Kritiker verstanden hat.
Alex Whittaker im Hotel Ufer
Auf den ersten Blick ist das Hotel Ufer ein Gasthaus wie viele andere in Düsseldorf. Auf den zweiten Blick auch. Neuerdings kommt ordentlich Bewegung in die Kiste: Das erste Künstlerstipendium wurde dort ausgerufen und damit der Grundstein gelegt, eine Art Chelsea Hotel am Rhein zu schaffen.
Max Frintrop & Machail Pirgelis im Parkaus
Blitz-Besuch an einem sonnigen Sonntag im Parkhaus. Zwei junge Künstler stehen sich gegenüber. Neo-Geo und kein Ende. Minimaler Dialog. Die zugleich akkurate und großzügige Geste von Max Frintrop. Der Hermetisus von Machail Pirgelis, zwischen reduzierter Erzählung und moderner Zitierlust (und dem Flugzeug-Fetisch).
The Ocean and the River in versch. Kölner Projekträumen
Trotz des hohen organisatorischen und finanziellen Aufwands sind internationale Austausche mit angehängtem Artist in Residency-Programmen in der selbstorganisierten Kunstszene keine Seltenheit. In Köln schließen sich derzeit einige lokale Off-Räume mit vergleichbaren Initiativen aus Porto an.
Endlos im Asta-Raum
Eigentlich ist Düsseldorfs neuester Projektraum, der Asta-Raum, für Studierende der hiesigen Kunstakademie vorgesehen. Eigentlich sollen sie da ein Schaufenster erhalten, um ihre Arbeit erstmals der breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Eigentlich soll dies ihr erster Sprung in die weite Welt werden. Eigentlich.
Body Light bei Venus und Apoll – eine Nachlese
Es war eine sehr kurze und verhältnismäßig unspektakuläre Angelegenheit. Aber es war die beste Gruppenausstellung der Stadt seit längerer Zeit. Und die vorläufige Bestätigung einer These: Düsseldorf, deine jungen Künstler sind die Novalis’ und Friedrichs von heute.
MOFF benötigt Ihre Hilfe!
Lob und Zuspruch, Anerkennung und Nachfrage nach dem Interviewmagazin mit Kölner Künstlern bereiten Stefanie Klingemann und Anne Schloen Freude. Leider fehlen aktuell noch 2.400€, um die Druckkosten der 7. Ausgabe zu decken.
Dan Dryer im RAUM Oberkassel
Der Name kommt einem bekannt vor. Dan Dryer. Sind das nicht diese Geräte, die heiße Luft in die Toiletten von Kneipen, Theater oder Museen blasen? Ja, genau, Händetrockner. Es ist aber auch der Name eines Künstlerpaars, das seit vielen Jahren zusammen arbeitet.
2,3 – 3d (+) und SUR FACE im Ballhaus Ost
Ein kurzer Seitenblick nach Berlin, die Kunstmetropole, die ein Offprojekt nach dem nächsten spuckt. Dabei stellen wir fest, dass die Verbindung zu Düsseldorf gut funktioniert.
Politik zum Rundgang der Kunstakademie Düsseldorf
Der Rundgang 2013 der Kunstakademie Düsseldorf ist vorbei. Seit zwei Wochen. Besser als vergangenes Jahr war er sicher, trotzdem bestehen in den Klassen der klassischen Medien weiterhin dieselben Probleme. Dafür lassen Einzelne auf Neues hoffen.
Zyklus (Der Mensch unter der Führung des Menschen) im Studio Roh
Die zweite Ausstellung im Studio Roh stand ganz unter der Gattung der Videokunst. Die Wohnung von Rebekka Benzenberg und Oliver Blumek wurde in eine Black Box umgekrempelt und bot Sehenswertes aus Düsseldorf und aus fremden Gefilden.
Camera Obskur im Kunstraum Düsseldorf
Das architektonische Modell, als Form, Symbol und eigenständiges Medium, hält seit über 30 Jahren die Bildende Künstler in Atem. Die aktuelle Ausstellung im Kunstraum Düsseldorf blickt auf sechs Positionen, die sich dieser Gattung bedienen.
Zu Inken Bojes Meteoiden
Eine Parodie von Kunst am Bau? Die Rückkehr der sozialen Plastik? Oder eine abermals ironische Dekonstruktion der modernen Skulptur? Später Rückblick auf Inken Bojes Interventionen im Düsseldorfer Stadtraum.
Rundgang der Kunstakademie Düsseldorf 2013
Alle Jahre wieder... Ein sehr langer (aber selbstverständlich nicht vollständiger) Rundgang durch den Düsseldorfer Rundgang. Wahllos, hierarchiefrei, so sachlich, wie nur möglich. Mit schönen Grüßen aus dem Echtzeit-Archiv.
Formation – Peles Empire im Cell Project Space
Seit nunmehr acht Jahren leben und arbeiten Katharina Stoever und Barbara Wolff in London, wo sie im Jahr 2005 ein Kollaborativprojekt gründeten, dessen Namen sie dem rumänischen Schloss Peleş entlehnten. Aber nicht nur ihr Name, sondern das gesamte Werk der zwei jungen Damen entspringt ausnahmslos diesem am Fuße der Karpaten gelegenen Neorenaissance-Schlosses.
Urban Structures auf der Flurstrasse 16
Ein neuer Offraum wird geboren und wir sind live dabei! Was bisher als Gerücht kursierte wird immer greifbarer: In dem alten Gemüseladen auf der Flurstraße 16 wird allen Anschein nach ein neues Off-Projekt entstehen. Federführend sind fünf Männer, die nach ihrer erfolgreicher Ausstellung Blut geleckt haben.
Ted Green auf der Flurstraße 16
Wie viel Selbstbestimmung steckt notwendigerweise in einer künstlerischen Geste? Braucht das Werk einen Autor? Kann man Zufall in einem System programmieren? – und wenn ja, ist es immer noch Zufall? Antwortansätze zu diesen heterogenen Fragen findet man in der Arbeit von Ted Green, zwischenzeitlich auf der Flurstraße ausgestellt.
Robert Heel und Eva-Maria Offermann bei General Public
General Public zeigt zwei Positionen, die die Natur zum zentralen Bezugspunkt machen: Im Heels Märchenwald wird sie umarmt und gleichzeitig dekonstruiert, kritisch begutachtet und schließlich „to go“ als Souvenir präsentiert. In Offermanns Plakaten wird auf andere Weise erinnert, gemahnt und gespielt.
Tolle Aussichten – 2013 in der Perisphere
Der Januar neigt sich bereits dem Ende zu. Aber noch ist es nicht zu spät, um den geneigten Leser über die neusten Entwicklungen aus der Perisphere zu informieren. Worüber wir aktuell brüten und was dieses einigermaßen neue Jahr bringt, erfährt man hier.
Wire im Benzulli
Der Eine liegt krank im Bett, der Andere paukt für seine Disputation, ein Dritter steht im Stau: Irgendwie läuft an diesem Abend alles schief und es findet sich kein Perisphere-Redakteur, um über die neueste Ausstellung im Benzulli zu berichten. Dumm gelaufen. Ein paar Bilder stellen wir trotzdem zur Verfügung.
“Brachial Sensibel” im Studio Roh
„Frohes Neues!“ heißt es überall – und auch bei uns. Allerdings ist alles was neu ist, nicht unbedingt anders. Gerade im Kunstfeld werden öfters alte Strukturen, Einstellungen und Positionen wiederholt und bloß unter einer neuen Form angepriesen. Zum neuen Jahr möchten wir eine Initiative präsentieren, die, zumindest im Düsseldorfer Kontext, wirklich originell erscheint. Die Energie...
Finale im Institut für Skulpturelle Peripherie
Kaum hat man sich versehen und Frühling, Sommer und Herbst sind vorbei. Und damit geht die Reihe „Push“ im Institut für Skulpturelle Peripherie zu Ende. Zum Abschluss der verspielten und auf Konfrontation basierenden Ausstellungsserie wurde eine Gruppenschau organisiert, zu der alle Teilnehmer eingeladen wurden. Ein sehenswertes Finale, diesmal ohne Reibungen.
Baustelle Schaustelle in Essen – Ein Gespräch mit Brigitte Krieger
Dieses Jahr feiert die Baustelle Schaustelle in Essen ihr 5. Jubiläum. Das war für uns Anlass genug, mit der Initiatorin des Projektes zu sprechen.
Jenseits in der Hans Peter Zimmer Stiftung
Nach einer langen Entwicklungszeit – und nach einigen Vorspielen – ist nun ein neues Projekt in Düsseldorf geboren. Unter dem Namen „Weltkunstzimmer“ hat die Hans Peter Zimmer Stiftung ihre Ausstellungstätigkeit auf der Ronsdorferstraße offiziell aufgenommen. Und mit der Geburt kam der Tod.
The white male complex bei SAVVY Contemporary
„Macho, weiß, von gestern” titelte DIE ZEIT und machte damit Barack Obamas Wiederwahl sowie die „Bedrohung“ der „Männer des Westens“ durch „Frauen, Migranten“ und „den Rest der Welt“ zum Thema. „Die Wiederwahl von Obama“, so das gemischtgeschlechtliche Autorenteam „markiert eine historische Wende, die Jahre selbstverständlicher männlicher, weißer Dominanz gehen zu Ende …“.
Podiumsdiskussion vom Netzwerk freier Berliner Projekträume
Das Phänomen der Projekträumen und Off-Spaces, ein für Perisphere wesentliches Sujet, ist in Berlin extrem virulent. Und die Produktion von Kunst abseits von Galerien und Museen ist nur ein Aspekt der Berliner Szene. Die Selbstreflexion ist ein anderer.
Winfred Gaul im Grafischen Kabinett
Den langen Flur in der Ackerstraße mit einer Ausstellung zu bespielen, die „ich unbedingt noch machen wollte“, bevor das Grafische Kabinett in absehbarer Zeit schließt - so gezwungen wirkt die Schau beileibe nicht.
Dreamland im Venus und Apoll
Die THE CONEY ISLAND PSYCHOANALYTIC AMATEUR SOCIETY erkundet ein neues Land zwischen 'Kunstwelt' und 'Alltagsleben'. Sie sucht verlassene oder anachronistische Orte heim, um sie in erfahrbare Räume rückzuverzaubern. Am vergangenen Dienstag war sie zu Gast in Julia Stoscheks Venus und Apoll.
Rückblick Kunstfilmtag 2012
Ein Film- und Videoscreening, von Künstlern organisiert, für Künstler gemacht. Man kann schon sagen: Ein Geschenk von Künstlern für Künstler. Die vierte Ausgabe des Kunstfilmtags fand letzte Woche statt. Wir waren vor Ort.
What is it to be Chinese? im Grimmuseum
Auf die Frage „Was bedeutet es, Chinese zu sein?“ würden sicherlich viele Nicht-Chinesen mit einem bunten Potpourri aus Klischees antworten: Chinesen sind klein, essen Hundefleisch mit Stäbchen, schmatzen, schlürfen und spucken, fälschen Markenartikel und sind eine wirtschaftliche Großmacht auf der Überholspur.
Unser Mann in Nürnberg
Wie groß ist die Perisphere? Wie weit reicht sie? Wo befinden sich ihre Grenzen? Wir wissen es nicht, erkunden aber systematisch das Terrain und arbeiten an einer Kartografie der deutschen Off-Szene. Die neueste Forschungsreise führte nach Nürnberg. Und was fanden wir dort? Nichts.
Pierre Beloüin über das Abenteuer der Glassbox
Vor genau 15 Jahren eröffnete der allererste Projektraum in Paris. „Glassbox“ wurde von einem heterogenen Künstlerkollektiv betrieben und gilt bis heute als erster artists run space in Frankreich. Wir haben mit einem Gründungsmitglied gesprochen.
Eine Performance von Taka Kagitomi im Atelier am Eck
Kleiner Rückblick auf die Abschlussperformance von Taka Kagitomi. Moondog hätte sich gefreut.
Alles kann – die Welt als Kunst. Ein letzter Kommentar zur documenta 13
Anfang Juni 2012 beschwor Hans-Joachim Müller in der „Welt“ noch das Recht der Kunst als soziale Handlungsform und erinnerte in einem historischen Aufriss vergangener Weltausstellungen an die Vergangenheit einer Kunst als säkularisierter Religion. Einige Tage nach der Eröffnung der d13, der 13. documenta in Kassel, mag er sich jener Worte erinnert und deren Veröffentlichung möglicherweise...
Sarah Kürten im Parkhaus
Quick and dirty. Die Freunde der schönen Fotografie und des stilvollen Bildes werden mich dafür hassen. I did it again. Ich gehe hin und mache Aufnahmen mit einer fremden, kleinen Kamera. Schnell geschossen, Photoshop-frei. Das ist letztendlich nicht Fotografie, sondern visuelle Information. Take it or leave it.
Guten Morgen Düsseldorf, guten Morgen Welt!
Warum sind wir, in der Perisphere, immer so gut drauf? Warum ist unser Herz so leicht und von so viele Liebe erfüllt? Warum gehen wir in die Welt mit einem stetigen Lächeln und einer strahlenden Aura und warum können uns die finstere Blicke mancher Künstlern nichts anhaben? Heute verraten wir unser Geheimnis.
Anna Schmitt in Düsseldorf-Reisholz
Wer ist Anna Schmitt? Wo kommt sie her? Wo will sie hin? Was ist ihre Motivation, eine Gruppenausstellung in der Halle am Reisholzer Werft zu organisieren? Uns ist es nicht gelungen, die mysteriöse Frau zu treffen. Die Ausstellung haben wir aber gesichtet.
Fatma Dogan im Gagarin
Langsam kommt Gagarin in Fahrt. Die maximale Flughöhe scheint noch längst nicht erreicht zu sein; das kleine Schiff auf der Kirchstraße hat aber bereits seine reguläre Reisegeschwindigkeit gefunden. Fatma Dogan präsentiert dort ihre neuesten Collagen und Ton-, bzw. Keramikarbeiten. Eine kurze, stille Besichtigung
W1111 bei Transmission
Die nicht-institutionelle Düsseldorfer Kunstszene ist nicht gerade arm an Künstleraustausch und Ausstellungsprojekten mit internationaler Tragweite. Jüngster Beweis: Der Verein Transmission bringt Düsseldorfer und Warschauer Künstler zusammen – zum letzten Mal in der Halle an der Worringer Straße.


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