Köln

Finn Wagner – a slick finish lasts forever

Mit ‚a slick finish lasts forever‘ präsentiert Finn Wagner bei Gold & Beton in Köln neue Arbeiten, die er im Frühjahr in Los Angeles entwickelte. Eine Ausstellung über Konsum, Glanz und unsere Wertegesellschaft.

Erstmalig widmet sich der Künstler nicht etwa der Video- und 3D-Kunst, sondern arbeitet rein skulptural. Unübersehbar lässt sich dennoch die ästhetische Handschrift Wagners in sämtlichen Objekten wieder erkennen. Diese wirken gleichzeitig vertraut und befremdlich: Alltagsgegenstände, Verpackungsmaterialen, Luxusgüter fast bis zur Unkenntlichkeit verzogen oder miteinander verworren. Die verwendeten Materialien bleiben unter dickem Gloss verborgen, die Hauptsache ist doch, dass es schön glänzt. mehr dazu unter http://finnwagner.de

fk: konkret in der Show worum geht?

fw: In der Arbeit geht es um die Aura die Produkte umgibt, diese entsteht durch Werbung und das Design des Objektes. Werte wie Kostbarkeit, Frische und ein mit dem Produkt verknüpfter Lifestyle, dadurch wirkt jede Kaufentscheidung persönlichkeitsstiftend. Mit den glänzenden Hüllen dieser Objekte wollte ich untersuchen, ob es auch möglich ist, die von Produkten ausgehenden Emotionen benutzen zu können, ohne sich den Gegenstand selbst überhaupt kaufen zu müssen.

» Gimme more of this please. now …

SIMULACRUM. Ein gutes Gefühl

SIMULACRUM heißt die Einzelausstellung von Johanna Reich, die noch bis zum 7. April 2018 in der Galerie PRISKA PASQUER in Köln zu sehen ist. „Als Simulacrum oder Simulakrum bezeichnet man ein wirkliches oder vorgestelltes Ding, das mit etwas oder jemand anderem verwandt ist oder ihm ähnlich ist.“ (Quelle: Wikipedia). In den Arbeiten von Johanna Reich ist damit die virtuelle und die physische Welt gemeint, wobei schnell klar wird, dass man zwischen beiden Welten keine klare Grenze ziehen kann, denn beide Welten sind Teil unserer Realität. Die bei PRISKA PASQUER gezeigten Werke bewegen sich daher zwischen diesen Welten und Johanna Reich schafft diese Verknüpfung indem sie unter anderem Fotografie, Malerei, Video und Performance klug miteinander kombiniert.

Johanna Reich, die aktuell auch im Max Ernst Museum in Brühl gezeigt wird und mit dem Frauenkulturpreis für Bildende Künste des Landschaftsverbands Rheinland ausgezeichnet wurde, kannte ich bis jetzt nicht. Ich war daher gespannt, ob die Ausstellung mit dem vielversprechend klingenden Ankündigungstext mithalten kann. Sie kann.

Wenn man die Galerie betritt, wird man mit einem charmanten Fingerzeig in die Ausstellungsräume geleitet und sieht dort ZWIRNERS WALL.

ZWIRNERS WALL, 2018, Digital C-Prints mounted on Alu Dibond, 120 x 90 cm

Die dreiteilige Arbeit zeigt die Wand der Galerie in drei unterschiedlichen Zuständen. Das Bild in der Mitte ist eine Smartphone-Fotografie der weißen Galeriewand. Auf der linken Seite sieht man ebenfalls das Foto der weißen Wand, allerdings in einem anderen Zeichensystem: als Code. Auf 43 weißen DIN A4 Blättern hat Johanna Reich den Zeichencode der digitalen Fotografie niedergeschrieben und das Foto aus der virtuellen, in die physische Welt übertragen.
Das Bild auf der rechten Seite ist entstanden, indem der handgeschriebene Code eingescannt wurde und mit Hilfe einer Schriftenerkennungssoftware zunächst in digitale Zeichen transformiert wurde. Diese digitalen Zeichen wurden dann wieder in ein Bild umgewandelt. Aus der weißen Smartphone-Fotografie ist so durch den Umweg über die physische Welt ein farbenfrohes, digitales Bild entstanden.

All das wusste ich noch nicht als ich die Arbeit zum ersten Mal gesehen hab. Doch auch ohne diese Informationen und die dadurch zusätzliche, inhaltliche Aufladung des Kunstwerks, hat mich das Nebeneinander des weißen und des bunten Bilds, sowie des beschreibenden Texts interessiert.
Vermutlich weil die Bilder für mich die Realität, die mir teilweise klar und einfach vorkommt, versinnbildlichen. Es ist als ob es nichts zu verstehen gibt und die Welt aus einem leeren weißen Raum besteht, durch den ich tagtäglich wandle. Doch im nächsten Moment wirkt die Welt auf mich wieder so komplex und vielschichtig, dass ich gar nichts erkenne außer ein diffuses, buntes, in irgendeiner Form geordnetes Durcheinander.

KASSANDRA, 2008, Video

Im Untergeschoss der Galerie läuft das Video KASSANDRA. Die Bildsprache hat mich direkt an Man Ray beziehungsweise die Dada- und Surrealisten erinnert. Sicherlich kein Zufall. In dem Video schneidet sich die Künstlerin eine Maske vom Gesicht. Die Maske ist ein Green- oder Blue-Screen und wurde durch die Videoaufnahme eines Gesichts ersetzt. Die Künstlerin schneidet während des Videos kleine Stücke aus der Maske und legt damit ihr Gesicht frei. Im Verlauf des Videos ergeben sich dadurch bizarre, surrealistische Motive. Doch obwohl der Anblick nicht einladend erscheint, hab ich mich darin wiedergefühlt, denn der eigene Charakter besteht ja auch aus mehr als dem persönlichen Antlitz.

Im Obergeschoss ist unter anderem die Arbeit HOMO LUDENS III | DIE LEERSTELLE zu sehen. Es sind zwei Videos, die jeweils auf ein Ölbild projiziert werden. Eine Projektion zeigt von oben, wie eine Hand weißes, zerrissenes Papier auf einer ebenen Fläche auslegt. Die Ölfarbe reflektiert das Licht der Projektion, so dass die dunkelblaue Bildfläche an den Stellen anfängt zu strahlen, die von weißem Papier bedeckt sind. Wobei bedeckt eigentlich nicht stimmt. Denn das Gemälde und das Video verschmelzen und bilden eine Einheit.

HOMO LUDENS III | DIE LEERSTELLE, 2018, Videoprojekion auf Öl auf Leinwand, 280 x 200 cm

Bei allen drei beschriebenen Werken arbeitet Johanna Reich mit Projektionsflächen und verleiht den Arbeiten durch die Kombination unterschiedlicher Techniken eine spannende Mehrdimensionalität. Die Werke vereint trotz ihrer inhaltlichen Komplexität eine träumerische Leichtigkeit und sie verfolgen keinen didaktischen oder belehrenden Ansatz. Johanna Reich visualisiert die „Frage nach dem Verhältnis von Realität und Abbild, Original und Kopie, Schein und Sein“ und vermittelt indirekt die Antwort. Es gibt keine.
Dennoch ist es wichtig die Frage zu stellen und sich der fehlenden Lösung bewusst zu werden. Es gibt kein schwarz oder weiß. Echt oder unecht. Richtig oder falsch. Die Antwort steckt in der Kombination gegensätzlicher Positionen zu einer Einheit. Aus der Dunkelheit wird Licht. Aus einem Gesicht werden zwei. Und aus farblos wird bunt.

Auch die weiteren Arbeiten der Ausstellung SIMULACRUM kombinieren die physische und virtuelle Welt, und damit auch das Dasein des Betrachters, auf eine spielerische, gegensätzliche und natürlich künstlerische, visuelle Art und Weise. Es hat Spaß gemacht die Arbeiten zu betrachten und mich mit dem Inhalt auseinanderzusetzen. Für mich hat es Johanna Reich geschafft, Emotionen und Gefühle so abzubilden, dass der Betrachter dabei genügend Freiheit für seine eigene Interpretationen hat, um für sich etwas aus der Ausstellung mitzunehmen. Selbst wenn es nur ein Gefühl ist. Ich geh mit einem guten Gefühl.
SIMULACRUM von Johanna Reich, ist noch bis zum 7. April 2018 in der Galerie PRISKA PASQUER in Köln zu sehen.

TUTTUT LA DOLCE VITA

Es ist soweit, will gar nicht viele Worte verlieren lieber gleich noch ganz kleines Pils ballern. Trotzdem schnell und hier ihr lieben Leute da draussen am Glas.

TUT-TUT macht Release dies mal #11 vonmitaus Ehrenman Oliver Schreiber. Und es ist naturlich sehr geil. Location ist King George Büdchen, hart an der Grenze zum Kölner Ebertnon.

Und wer es nicht schafft klickt später http://www.tuttutmagazin.de. Grüße und wie immer Danke nach Westfalen an dieser Stelle. Klares TUT-TUT!

» Gimme more of this please. now …

Mélange präsentiert Jonas Lund & Timm Ulrichs

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, das ist das Leben!

Charlie Chaplin

15JPG15_small

Wenn mich nicht alles täuscht, hatte ich hier schon mal angedeutet dass ich doch eigentlich nur eher ungern zu Vernissagen gehe. Das Licht ist meist viel zu grell und meine grausam schlechtes Namens- und Personengedächtnis hat mich schon mehr als einmal in wirklich dumme Situationen gebracht. Früher hätte ich das daraus resultierende Unwohlsein dann einfach mit reichlich Alkohol kompensiert, aber irgendwann ist man dafür einfach etwas zu alt. Und so wähle ich dann in den meisten Fällen die Kunst der Vermeidung und bleibe mit den entsprechenden daraus resulturienden Defizitien fern. Denn Kunstkarrieretechnisch ist das natürlich ziemlich fatal in einem System in dem gute Kontakte und das richtige Netzwerk doch mindestens die halbe Miete, in manchen Fällen so scheint es, auch mehr ist. Aber und das ist der Vorteil, es bleibt natürlich mehr Zeit für die Arbeit und noch wichtiger, für die Familie und Kinder. Denn Leben ohne Kunst mag vorstellbar sein, aber Kunst ohne Leben das geht eben nicht.

4JPG4_small

Aber manchmal zieht es mich dann eben doch raus, ich überwinde meine Faulheit, meine Ängste sowie die eigenen etwas bornierten Ressentiments gegenüber der Kunstszene, und schaue mir die Dinge mit eigenen Augen an. Das sind die Momente in denen ich mich dann selber auf die Suche nach dem mache, was wohl der zeitgemäße digitale Sound des metamodernen Rheinlands sein könnte. Jonas Lund und Timm Ulrichs in den Kunstwerken in Köln waren so ein Anlass bei dem ich sofort insitinktiv das Gefühl hatte fündig werden zu können. Schnell war mir klar, dass ich da selber hin muss und es diesmal nicht beim Betrachte der Pics im Internet belassen kann.
Mit beiden Künstler verbindet mich schon länger eine Geschichte. Ulrichs war im Studium immer wieder Referenzpunkt. Mein damaliger Professor Dieter Jung hatte mich freundlicherweise auf ihn und seine Arbeit aufmerksam gemacht und der legendäre Satz ‚Ich kann keine Kunst mehr sehen‘ verfolgt mich bis heute, ist mir beim Scrollen und Swipen durch tumblr und instagram eigentlich präsenter denn je.

» Gimme more of this please. now …

Kunst Basis Ebertplatz

KUNST BASIS EBERTPLATZ invitationperisphere: kunstbasis ebertplatz was war das?

stefanie klingemann: KUNST BASIS EBERTPLATZ ist ein temporäres Festival im öffentlichen Raum mit ortsbezogenen Interventionen und einer begleitenden Publikation über die Kunst am Platz der vergangenen 12 Jahre.
In Kooperationen mit den ortsansässigen Kunstinitiativen wurden Ausstellungen und Zusatzprogramm wie Konzerte, Talks, Führ etc. in der Zeit vom 14.-22.7 gezeigt.

Hasucha Detail 1

» Gimme more of this please. now …

FAR OFF 2017 – Impressionen vom Opening

Gestern Abend großes Hallo beim Opening der FAR OFF 2017 in Köln Ehrenfeld. Nicee Leute, nicee Stimmung, dazu auch Krach, Kunst und gutes NON (Wir wünschen gute Geschäfte!).
Hat richtig Spaß gemacht.
Allmost all all pics via faroff. thanx!

sdr1ahondaMSP_84681aMSP_8471

» Gimme more of this please. now …

Ein kurzes Gespräch mit Maria Wildeis über die FAR OFF 2017

Die FAR OFF Messe ist eine junge Plattform für Galerien und Projekträume in Köln. Nach dem Erfolg im letzten Jahre geht es nun auch 2017 mit dem Format wieder weiter, vom 27. bis zum 30.  April ist es wieder so weit. Dieses Mal dann allerdings an einer neuen Location in Ehrenfeld, aber natürlich mit dem gleichbleibendem naturgemäß nicht ganz einfachen Anspruch, die Autonomie der Offkultur zu wahren und gleichzeitig die Künstler und Künstlerinnen zu unterstützen sich stärker mit ein internationalen Publikum zu vernetzen.
Und. Klar. Auch.
Die Kunst im Rahmen des Möglichen zu vermarkten.
Die Messe ist also Experimentierfeld, Ausstellung und immer auch großes Klassentreffen in einem. Und bietet von daher ganz selbst verständlich neben Videokunst, Performance und Soundart auch den notwendigen Spaß und die Freude die zum Leben dazu gehören müssen.

Ich habe mich mit Maria Wildeis, einer der Organisatorinnen, mal kurz per E-Mail über das Projekt unterhalten.

1MSP_5391

FK: hi maria, schönes projekt gefällt mir gut! Warum hast du die FAR OFF ins Leben gerufen?
MW: Jonathan Haehn hat mich angerufen und gesagt, man sollte eine Kunstmesse bei Jack in the Box veranstalten.

FK: Warum OFF und OFF-Szene? Was reizt dich daran?
MW: Ich leite einen Offraum und bin eigentlich ausschließlich an der Gegenwartskunst interessiert. Der wirtschaftliche Teil der Kunstwelt=Kunstmarkt ist wichtig, aber für mich nicht so leicht mit der Kunst zu verbinden, die sich im experimentellen Feld des OFF finden lässt. Meine Frage bei der FAR OFF lautet, ob es nicht Wege gibt, dem Geist der Gegenwartskunst näher zu kommen, den Bedingungen der Präsentation von Kunst auf einer Großveranstaltung wie einer Messe entgegen zu kommen und gute, junge Kunst möglichst angemessen zu präsentieren, anstatt sie zu verbiegen und in „marktgerechte“ Formen zu pressen. Es gibt auf der FAR OFF Messekojen, aber auch alternative Modelle, ein Kino für Videokunst, Bewegtbild und eine Bühne für Performance und Sound. Das Programm füllt sich durch die teilnehmenden Galerien und Projekträume.

16L1004031

FK: FAR OFF ist eine Messe für OFF-Spaces. Ist das nicht irgendwie ein Widerspruch?
MW: Es sind nicht ausschließlich OFF-Spaces auf der FAR OFF. Aber auch Offspaces wollen ein Publikum erreichen und ihre Künstler an den Markt heranführen. Dafür halten wir die Preise so günstig wie auf keiner vergleichbaren Veranstaltung.

» Gimme more of this please. now …

Julia Weissenberg im Interview bei Artfridge

Die Künstlerin Julia Weißenberg lebt und arbeitet den Rhein aufwärts in Köln und hat auch dort an der KHM studiert. Ihren Abschluss machte sie 2012 mit Auszeichnung bei Prof. Dr. Karin Harrasser, Prof. Matthias Müller und Prof. Johannes Wohnseifer – diese Minimalparemeter nun in extremster Kürze zur Person. Dazu gibt es unten noch ein paar Pics zum anfüttern für Euch.
Und mehr muss dann hier und jetzt ja auch nicht, denn artfridge hat gerade ein Interview zwischen dem Kurator Jürgen Dehm und ihr Angebot, dass ihr bitte mal klickt und lest.
Anlass des Interviews ist die laufende Ausstellung ‚Stranger days‚ in de Galerie Lisa Kandlhofer in Wien.

SOFT COMPANY

soft_01Video Installation, 2 HD Videos, Orchid, electric blue carpet, 2015

USB Power

USB_Power_kopiePU Kunstharz, ca. 50 x 0,6 x 0,6 cm – 2016

To make you feel comfortable

TomakeuFeel_29:01 Min., HD, Stereo Sound, 2016
Installationview: Matjö – Raum für Kunst, Cologne, 2016

AIC goes COFA 2016 – Pics or it didnt happen

Neben den klassischen Galerien – soweit ich das beurteilen kann, die allermeisten aus dem Rheinland – sind dieses Jahr eine ganze Reihe kölner OFF-Spaces auf der COFA Cologne mit am Start. Ich finde das jetzt erst mal gut und glaube, dass das eine durchaus sinnvolle strategische Entscheidung war, von der alle etwas haben. Die einen bringen die, nun ja ich nennen es mal, Professionalität ins Spiel, und die anderen die Credibility, die das Siegerkunstsystem derzeit eigentlich fast noch dringend braucht um überleben zu können.
Mit dabei sind die Projekte Art Initiatives Cologne , Artothek , Büro für Brauchbarkeit , Bruch & Dallas , CAT , GOLD + BETON , Jagla , Kjubh , Labor , Matjö , Mélange , Real Positive , Simultanhalle , SSZ Sued – Off Galerie , Syndicate , Tiefgarage, , UPDATE (Danke Irene!): und der Gemeinschaftsstand des AIC mit folgenden Projekträumen: 10 qm, artrmx, Ausstellungsraum Q18, Fotoraum Köln e.V, FUHRWERKSWAAGE KUNSTRAUM, Glasmoog , Internationale Photoszene Köln, KUNSTHAUS KAT18, MOFF Magazin, OPEKTA , PAEsche Aktionslabor,  PiK-Projektraum im KunstWerk,  Temporary Gallery

Schön auf den Bilder so viele Gesichter zu entdecken, die sich schon lange und mit viel Einsatz für die lokale Szene dort engagierten. Ich drücke feste die Daumen, dass sich die Mühem für alle Beteiligten etwas lohnen, damit daraus mehr wird und weiteres entsteht. In jedem Fall ist es eine interessante Entwicklung und man muss sehen wohin dieses Experiment führt. Querelen und Schwierigkeiten gibt es immer. Aber zumindest mit etwas Abstand betrachtet, entwickelt die Kölner freie Szene hier – und das nicht erst seit Gestern – eine echtes Potential und vor allem aber auch ein wachsendes Selbstbewustsein und die daraus resultierende Qualität. Das ist schön und das ist gut, nicht nur weil es all die engagierten KünstlerInnen, ProjektraumbetreiberInnen, KuratorInnen und IrgendwasMitKunstInnen wirklich verdient haben, sondern auch weil dort offensichtlich neues mit neuer Kraft entsteht wo doch so vieles Anderes derzeit weg zu brechen scheint.
Ich wünsche unseren Freunden der künstlerischen Autonomie und des DOIY viel Erfolg.
Weiter so bitte, denn davon wollen wir in Zukunft mehr sehen.

SAM_6566 SAM_6563 SAM_6559 SAM_6556

» Gimme more of this please. now …

aic.cologne – Das OFF feiert in Köln am nächsten Wochenende

Die Kölner Kollegen und Kolleginnen laden ein, zur aic.cologne.

Die OFF-Kultur hat sich neben den großen Institutionen und Galerien in Köln zu einer impulsgebenden Kraft entwickelt und feiert 2016 den Zusammenschluss der Kunstinitiativen Köln / Art Initiatives Cologne, kurz: AIC. Diesen Freitag geht es los. AIC läd ein zum gemeinsamen Wochenende AIC ON vom 21. bis 23. Oktober 2016 mit Ausstellungen, Aktionen, Lesungen, Performances und Konzerten.

Man hat das zum Anlass genommen eine Karte zu erstellen, die es auch Nichteingeweihten möglich macht, sich das Kölner Off zu erschliessen.
Sie ist da!!! Kölns erste Karte für Off-Räume und freie Kunstinitiativen! Holt euch euer persönliches Exemplar inklusive Programmheft für AIC ON 2016. Zb heute abend bis 23h im GOLD+BETON am Ebertplatz oder ab nächste Woche in allen beteiligten Räumen.
Ein riesen Dankeschön an MALO, unseren Hausdesigner, der das Unmögliche möglich macht. Immer wieder!

14695553_1779158309038210_9034546316927542290_n

Die Karte gibts natürlich auch im Netz http://aic.cologne/map

AIC ON – 21. bis 23. Oktober 2016
http://aic.cologne/

Ausstellungen, Aktionen, Lesungen, Performances und Konzerte
Köln

Genius Malignus

‚Sculptures‘ – der neue Film von Matthias Danberg feiert Morgen Abend in der Galerie Ampersand in Köln Premiere. Alle Infos dazu unter https://www.facebook.com/events/1035653423193026/ Wir zeigen parallel dazu ab 18 Uhr den kompletten Film hier auf dem Blog. Den Post dazu gibts um 17.30 Uhr.
Den Trailer bekommt Ihr hier schon mal vorab.

Trailer: Sculptures from Matthias Danberg on Vimeo.

Entgegen einer naiven Kritik des Digitalen, die einen Widerspruch zwischen „real“ und „virtuell“, also eines wirkenden, aber nicht existierenden Zustandes, aufbauen möchte, könnte man auch davon reden, dass die Virtualisierung der Welt, wie wir sie in den letzten Jahren mit zunehmenden Maße spüren, enttäuscht, wie es bisher nur die kopernikanische Wende geschafft hat.

» Gimme more of this please. now …

SingleClub, Der Film – Rheinlandpremiere in Köln

Knapp 6 Jahre Produktionszeit, ein gutes Dutzend Parties, 10 eigens gegründete Bands und eine mittlerweile nicht mehr zu überschauende Anzahl an Akteuren. SingleClub – der Film von Alex Wissel und Jan Bonny ist fertig und feiert nun auch Rheinland-Premier.
Am kommenden Mittwoch, 30. März 2016, ab 18:30.
Natürlich in Köln. Im Kunstverein. F***BEvent hier.
Ein guter Anlasse für ein Blitz-Q&A mit Alex Wissel via FB-Chat.  8 knackige Fragen vom Blog und dazu 8 knackige Antworten von Alex Wissel.

12874306_10154047606574670_1470430048_o

P: Für die wenigen die nicht wissen was der Singleclub gewesen ist: beschreibe den Singlelcub in 5 Sätzen bitte.
AW: Der Single Club befand sich unterhalb des albanischen Glücksspiellokals „Bistro Agi“ und lief von Juni 2011 bis Juni 2012. Jeden Monat gab es eine Veranstaltung die jeweils 24 Stunden ging. Künstler gestalteten jeden Monat das Interieur neu und gründeten ca 10 Bands für den Club. Die Gäste wurden darauf hingewiesen, das sie mit Eintritt das Recht am eigenen Bild verlieren. Der Club war zugleich Drehort und Kulisse für einen Film, der letztes Jahr im November Premiere hatte.

P: Singleclub 2016. Was heisst das heute für Dich?
AW :Für mich fühlt sich sowohl Club als auch Film im Nachhinein wie meine Coming of Age Geschichte an.

12895292_10154047601809670_1936767533_n

» Gimme more of this please. now …

Scale Of Rating

The material is the medium – is the message – equals questionable content – or is there any content left?
The shown material is an appropriation of screen recorder visits of well-known gallery websites with randomized sound in the background. We follow the user clicking through anything he can find, presenting us the “latest trends” in the art world. The choices of websites to visit is based on the scale of rating, which is determined through algorithmic rankings based on probability of importance.

Patrick_3

Patrick_4

Patrick_5

Patrick_6

» Gimme more of this please. now …

UP THE WOODEN HILL TO BEDFORDSHIRE – ALEX MORRISON AT Mélange

The end of a long night. It’s dark out, yet the room is bathed in intriguing colors. Beer bottles and cans are everywhere and by now some Christmas lights have fallen from their hooks. It seems to have been a jolly good event – astonishing, that nothing is broken. And while looking at it, not even the ashtray has been used; quite strange. Peering at the details, what is presented gives rise to a certain suspicion towards the authenticity of this mess; it rather seems so… set up.
Alex Morrison, Through The Brum, 2015, archival inkjet print on Epson Hot Press Paper, 59,4 x 84,1 cmAlex Morrison, Through The Brum, 2015, archival inkjet print on Epson Hot Press Paper, 84,1 x 59,4 cm_1What Alex Morrison (*1972 lives and works in Brussels) brought to MÉLANGE is an alienated scenery. In a series of five new works, Morrison sets a stage, which serves to present the idea of a party that could have taken place. Continuing with his latest approach towards image defining means, he uses 3D rendering software to built a highly complex and compelling scene, from which these five prints derive. Morrison´s pieces do not present different interiors, but rather different angles and views from the same virtual room. Thereby the view seems to behave like a tracking shot in a film, guiding the visitor through its space. Alex Morrison, Up the Wooden Hill to Bedfordshire, installation view, MÉLANGE 2015

» Gimme more of this please. now …

jessie stead – left behind by runaway interludes

over this and the last year, jan kaps has developed his gallery into one of the hottest spaces in cologne, rhineland and germany.
incredible cool work by him and the artists he invited.
thanx and we definetly want to see more of this!

JESSIE STEAD
LEFT BEHIND BY RUNAWAY INTERLUDES

20150414_JanKaps_Jessie-Stead_0021 20150414_JanKaps_Jessie-Stead_0024 20150414_JanKaps_Jessie-Stead_0025

» Gimme more of this please. now …

Killing the KunstMonster – Je est un autre (Ich ist ein Anderer)

A very nice essay about the dissolving of art. writing is based on some shows at Fridericianum in Kassel last year. published by via artblogcologne, worth clinking and worth reading. Unfortunately only in german available; but hey, good anyway. we’re on track again.
art must disappear, cause subject must disappear.
we all are on. a you and a i does not exist. so now lets click and read together.

freebeer_anonymous

Eight Weeks – Time on the Internet

The open minded people from Rhineland already know yvonne klasen from her very good job doing at boutique ebertplatz in cologne. what some of these boys and girls do not know is, that yvonne is also making excellent internet artstuff, often with focus on time. because of this its ok using hashtg #timebasedNetart now for her new work. she has developed this digital project called ‚Eight Weeks‚ for the online exhibition plattform ‚space‚, which is curated and supported by cologne based design studio 0815.
by the way, great to know we also have global online gallery now here in the local area. i really like the fact! hope to see more soon.

Eight Weeks

Eight Weeks = 4.838.400 seconds.
During this time span Yvonne Klasen measures time in pixels in the context of her exhibition „Eight Weeks“.
1 second = 1 pixel
The visitor can see the work growing in realtime and experience its dimensions through scrolling. A digital tape measure is created live, pixel for pixel for pixel.

Within the exhibition „Eight Weeks“ an edition is published.

Yvonne_Klaasen-Eight-Weeks

Eight Weeks
http://0815studio.com/space/
4. Sept. 2015, 19.00 Uhr until 30. Okt. 2015

 

chaos.cologne

Konferenz der Kunsthochschule für Medien Köln und des Chaos Computer Clubs Köln. Für Hacker, Maker und Künstler. Eröffnung am 15.5. um 20 Uhr mit einer Keynote von Net-Art Pionierin Cornelia Sollfrank: „Hacking and Art in the Post-Snowden Era“, gefolgt von einem Konzert des KHM Klanglabors. Danach 2 Tage voller Workshops, Vorträge, Installationen und einer Gameshow. Eintritt frei. Programm siehe http://chaos.cologne/

11209689_10152764698272213_1339622183044349516_n
Conference organised cooperatively by Academy of Media Arts Cologne and Chaos Computer Club Cologne. For hackers, makers and artists. Opens on 15 May with a keynote by net-art pioneer Cornelia Sollfrank: „Hacking and Art in the Post-Snowden Era“, followed by a concert by KHM’s Klanglabor. After that two days full of workshops, talks, installations and a gameshow. Free admission. Full program see http://chaos.cologne/

Release TUT TUT 2 bei der #shitcologne

Die #shitcologne präsentierte im Rahmen ihrer Eröffnung (Do. 19.3.) die zweite Ausgabe des TUT TUT Magazins, einer Kollaboration zwischen Heinrich Hass und Neitscho Bergmann. Diese Auflage erschien in Zusammenarbeit mit dem Dortmunder Autor und Enfant Terrible Sascha Bisley.
Die Ausgabe #1 erschien anno 2014. In der ersten Ausgabe drehte sich alles um die Geschichten aus dem Alltag von Heinrich Hass. Eskapaden, die das Leben schreibt. Illustriert durch den Grafiker Neitscho Bergmann, entfalten die provokanten Texte größtmögliche Durchschlagskraft. Quer durch alle Strömungen, mit dem Kopf durch die Wand. TUT TUT.

10861092_445819222244115_2333162233368976600_o 10862444_445820002244037_953265703998279879_o 11021535_445819288910775_3430802924854513644_o 11071620_445819048910799_4311722303442749059_o1979313_445819875577383_4924263801625028098_o

alle und mehr pics via FB, TUT TUT!

https://www.facebook.com/tuttutmag

http://shitcologne.tumblr.com/

HASHTAG #SHITCOLOGNE 2015

shitcologne_1

shitcologne_2

shitcologne_3

19. – 23. März 2015
#HASHTAG #SHITCOLOGNE

Schöner wohnen mit Unsinn und Sinnlichkeit

Ein Erfahrungsbericht vom Performance Zuhause Festival in Köln von Markus Knop.

„In Plüschgewittern“ heißt Wolfgang Herrndorfs Debütroman von 2002, und in einem Plüschgewitter befand sich mein „Patient“, nachdem ich ihn sieben Minuten lang sehr langsam in alle verfügbaren Decken und Kissen gewickelt hatte, die in Diane Müllers Bett verfügbar waren, bis nur noch seine Nasenspitze aus der nordpoltauglichen Verpuppung ragte.
Nach Sebastian Zuhrs und Lala Nomadas Wohnungen war Diane Müllers Zuhause die dritte und letzte Station des „Performance Zuhause Festivals“, das katharinajej entwickelte, indem sie sich für je zwei Wochen bei drei Kölner KünstlerInnen einquartierte, um mit ihnen Ideen durchzuspinnen, wie man eine Privatwohnung in einen performativen Raum mit Publikumsbeteiligung verwandeln kann.

BLOZuHauseSein1 BLOZuHauseSein2 BLOZuHauseSein3
Für die nächste „Behandlungsstation“ bei Diane Müller tausche ich mit meinem nun tiefenentspannten Partner die Rollen. Er streift sich den Kittel des „Behandlers“ um und wir suchen einen freigewordenen Interaktionsort in dieser kleinen, im subjektiven Empfinden stets größer werdenden Ehrenfelder Wohnung. Am Küchentisch trägt ein goldenes Kärtchen dem „Therapeuten“ auf, mich für sieben Minuten mit Lebensmitteln zu dekorieren. Ich trage eine blickdichte Augenmaske, weiß nicht, was auf mich zukommt und lege meinen Oberkörper mit etwas innerer Restunruhe auf den Küchentisch, bis ich in eine Matthew-Barney-Figur verwandelt worden bin. Das Ergebnis kann ich nicht sehen, nur fühlen – Mortadella auf dem Ellenbogen, Trauben oder ähnliches am Ohr -, so wie ich später das Ergebnis des zweiten „Küchen Treatments“ nur hören kann, als mein „Doktor“ Küchenmusik auf Töpfen klöppelt, die er zuvor zärtlich auf mir platziert hat. Ein Gong und weiter geht es mit dem „Bad Treatment“, wo ich den zuvor mir unbekannten Performance-Partner abföhne, abfussele, mit Q-tips und Klopapier dekoriere und ihm den Bart kämme, während er, auf dem Klodeckel sitzend, der Meditationsmusik lauscht und, hoffentlich, das nötige Vertrauen aufbaut.

» Gimme more of this please. now …

thisaintberlin zu Anna Fasshauers ‘sollte, sollte, könnte, müsste’ at Galerie Nagel Draxler

Neuer Blog mit Schwerpunkt auf Köln, mit Titel thisaintberlin. Schmissiger Name, gutes Thema, guter Fokus. Macht einen soliden ersten Eindruck, drücken wir mal die Daumen, dass es weiter geht. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und im Rheinland geht auch digital bissi was. Klickst Du hier und kannst lesen zu Anna Fasshauers Show bei Nagel Draxler.

anna-fasshauer-0172-900x674

Journey to Nowhere Lands as a Response to the Impassable Horizons in Hollow Skulls in der Tiefgarage

Ein paar Bilder von der aktuell laufenden Show in der Tiefgarage am Ebertplatz. Djonam Saltani – Journey to Nowhere Lands as a Response to the Impassable Horizons in Hollow Skulls, läuft vom 23. Januar – 13. März 2015.
Mehr Infos und mehr Pics gibts hier.

JQ1A9053JQ1A8921JQ1A8943JQ1A8953JQ1A8955 JQ1A9043

UPDATE: Fotografien: Robert Oisin Cusack

TIEFGARAGE EBERTPLATZ
http://tiefgarage.org
Leitung: Maria Wildeis
Laden 7
Ebertplatz 0, 50668 Köln

Testfeld Ebertplatz

Was für die Düsseldorfer Künstler der Worringer, ist für die Kölner der Ebertplatz. Und wer diesen Blog mitverfolgt, der hat  eventuell mitbekommen, dass ich ein großer Freund dieses Ortes und der dort verorteten Projekte und Räume bin. Im Dezember letzten Jahres gab es dann bekanntlich einen Wechsel in einem der vier Projekträume. Max Erbacher, Diane Müller und Yvonne Klasen haben ihre erfolgreiche Arbeit als Organiatoren der Boutique bendet, Maria Wildeis führt die Location nun unter dem Titel Tiefgarage fort.
Als krönender Abschluss erschien die Publikation Ebene Minus Eins, in der  die Entwicklung eines noch im Januar 2012 völlig verpatzten Platzes (1) hin zu einer der spannendsten Adressen im Kölner Kunstleben (2) reflektiert wird. Während der Arbeit an Ebene Minus Eins stellte sich heraus, dass die Genesis des Ortes sowie dessen aktuelle Entwicklung zu komplex für eine rein chronologische Dokumentation der BOUTIQUE war und ist. So wurde daraus ein Buch in dem eingeladene Autoren die „neue urbane Qualität“ (Zitat des Kölner Kunstbeirats 2013 in seinem Plädoyer für eine Mietfreiheit der Off-Räume am Ebertplatz) aus ihrer fachspezifischen Perspektive untersuchen durften.

AlongTheLightFestivalEbertplatz_web

BU: ALONG THE LIGHT – Festival für analoge Bilder und Klänge 2014,
Veranstalter: BOUTIQUE, Bruch & Dallas und GOLD+BETON;
Bild: Martin Plüddemann

Es entstanden eine ganze Reihe sehr unterschiedlicher, sehr lohnender Texte, und transkribierter Gespräche, die in unterschiedlichen Formen, von der Stadt, ihrem Platz, seiner Architektur, seiner Geschichte und den damit verbundenen Künstlern und Künsten handelt. Eines dieser Gespräche führten Diane Müller und Yvonne Klasen mit der Direktorin des Ludwig Forum Aachen, Brigitte Franzen.

» Gimme more of this please. now …

Cacophony of Things in der Temporary Gallery in Köln

A thing is nothing other than the difference between ‘that which is in the thing’ and ‘that in which this thing is’.
(Tristan Garcia, in: Form and Object, 2014:122)

CACOPHONY-OF-THINGS004CACOPHONY-OF-THINGS003

» Gimme more of this please. now …

Nesha Nikolic ZEITLOS

Guter, weil sperriger Mann, arbeitet derzeit im Kunstverein Kölnberg. Die nachfolgenden Bilder sind aus der Performance „Babyx“ 2014 vom Abend der Ausstellungseröffnung (05.12.2014). Den unten angehängten – im übrigen absolut empfehlenswerten – Text, habe ich mir von der f***book-Seite gezogen, kann den Autor, welcher unter dem Text mit NATHALIE C. DIMIC versehen ist, aber leider nicht ganz zu ordenen (Original hier). Danke in diesem Fall an den oder die Verfasserin des Textes.

Am kommenden Samstag, den 13.12.2014 ist im Rahmen der Finissage ab 19 Uhr ein 10-stündige Performance angesetzt. Infos dazu auf f***book. Klingt, wie ich finde vielversprechend, zumal dann, wenn man so in etwa eine Ahnung davon hat, was bei diesem Teufelskerl sonst so geht. Ich erinnere mich an einen Abend im Foyer am Worringer Platz, da wollte er an einem um den Bauch geschnallten Propeller über die Tanzfläche fliegen …

12809_727036740717752_4434881919681806317_n10846030_727036747384418_6086089564838900241_n

» Gimme more of this please. now …

Odonien – Zwischen den Welten

Odonien in Köln ist bei mir eng mit dem damaligen Studium an der KHM verbunden. Ich erinnere mich noch an eine Staatsgründung dort, halb im Ernst, halb im Spaß. Freund und Kollege ge:schuetz lebte dann jahrelang im Bauwagen am Eingang und bewachte u.a. die Grenze. Alles in allem war das alles eine ziemlich trashige Angelegenheit damals. Lustig waren die Nächte dort natürlich trotzdem. Und die Erinnerungen daran sind ganz sicher nicht die Schlechtesten.
Einmal haben ge:schuetz und ich dort an einem Winternachmittag eine amerikanische Flagge verbrannt, einfach um zu wissen wie das ist und wie sich das so anfühlt. Was man eben so macht als Kunststudent. Die Aktion verlief ziemlich grotesk, denn die Flagge stellte sich als billigster China-Import heraus und brannte miserabel. Das etwas skurile Video dazu habe ich heute noch irgendwo auf der Festplatte.
Und wie zum Abschluss gabs 2007 vom ge:schuetz noch das supersurveillantspectacle.com. Kurz darauf sind die meisten von uns aus der Domstadt weg.

2506_01
Carl von Ossietzky hat im Rahmen seiner Masterarbeit an der Universität Oldenburg eine Kurzdokumentation über den Ort „Odonien“ in Köln gedreht und den Film mit der Frage verknüpft inwieweit subkulturellen Orten heutzutage Entwicklungspotenziale in urbanen Räumen gegeben wird.

» Gimme more of this please. now …

Artblogcologne über Tim Berresheim im Düsseldorfer Kunstverein

Klar kannte ich Tim Berresheim vom Namen und wusste ihn wohl auch irgendwie einzuordnen. Aber erst letzte Woche wurde mir dann so richtig bewusst wie geil das Zeug von ihm ist. Die Kolleginnen-Kollegen Banz und Bowinkel waren zu Gast im Studio und machten mich freundlicherweise noch mal auf sein Schaffen aufmerksam. Danke!
Und dann fiel mir auch noch auf, der Mann ist ja gerade hier in Düsseldorf. Im Kunstverein … Nun ja. Wie schon mehrfach gesagt und geschrieben „THIS IS NOT AN ART BLOG“ und von daher darf das auch mal an einem vorüber ziehen.
Den Besuch im Kunstverein werde ich mir diesmal dennoch gönnen. Diese Bilder will ich doch real und und wirklich mit den eigenen Augen sehen – tumblr kann mich an dieser Stelle mal.

Vorab gibt es aber schon mal den Link zu den Kolleginnen nach Köln. Die waren nämlich schon in Düsseldorf und haben sie die Sache angesehen.

Bild by Artblogcologne

Bild by Artblogcologne

MAARTEN VAN ROY in der Boutique

Is schon was älter. Trotzdem gut und eben eben erst entdeckt.

02120132

Infos und mehr pics bei der boutique.

MAARTEN VAN ROY
13.06.2014 – 14.07.2014

Boutique – Raum für temporäre Kunst
Ebertplatz 0, Ebertplatzpassagen,
50668 Köln
http://www.boutique-koeln.de

Der Artblog Cologne in und aus Prag

Der Artblog Cologne wurde vom Goethe Institut eingeladen, einen Monat in Prag zu verbringen und die Stadt und ihre Kunstszene kennen zu lernen. Man hatte offensichtlich eine recht schöne Zeit und damit auch die daheim gebliebenen was davon haben, gibt es jetzt im Blog gleich drei lohnende Bildstrecken von dort. Eins, Zwei und hier, die Nummer Drei. Klick. Klick. Klick.

2014-09-30-19.33.041

Kunstwerke für Audi Art Award 2014 fahren im Cabriolet zur Jury

Je länger ich auf die Bilder drauf schaue, desto mehr überlege ich ob das eventuell ein Fake oder studentischer Scherz ist? Um das aufzulösen, müsste man wohl einmal beim Absender, der PR-Agentur publiccologne.de anrufen? Andererseits ist das alles so schön gemacht, ich will da jetzt nicht enttäuscht werden, am Ende ist es doch wieder nur eine ironische Kunstaktion …
Wie auch immer. Soeben erreichte mich per E-Mail die Nachricht, dass die heute eingereichten Arbeiten für den Audi Art Award just in diesem Moment (Montag 4.8. – Nachmittags) per Cabriolet von Köln nach Düsseldorf verbracht werden.
Uns genauso soll es ja auch sein. Und natürlich niemals anders!
Denn in der Metamoderne dreht sich bekanntlich alles ums Objekt. Das ist der entscheidende Wandel, den man verinnerlichen muss, um der intelektuelle Verwirrung zumindest ein wenig Herr zu werden.
Und deshalb ist das was hier passiert absolut schlüssig. Natürlich fährt heute nicht mehr der aufgeklärte freie Mensch im Automobil durch die Kulturlandschaft – solche Späße sind langfristig überhaupt nicht mehr finanzierbar. In Zukunft sind es die Objekte und Produkte – hier in Form eines Kunstwerk – die in diesen Genuß kommen. Wer sich über so etwas ärgert, der sei beruhigt. Diese Entwicklung ist nur logisch und konsequent weiter geführt, was im Rahmen von allgegenwärtiger Effizienzsteigerung und Rationalisierungsbemühung derzeit angedacht und ausgeführt wird.

Danke für den Hinweis liebes team von Publiccologne, so etwas kann und darf hier nicht fehlen!

Audi Art Award 01 Audi Art Award 02

Thorsten Schneider zeigt Stücke im Utensil

Ein gutes Jahrhundert ist das Pissoir jetzt her. Und eigentlich hätte man ja das ganze Unterfangen damit fürs Erste einmal auf sich beruhen lassen können. Der Referenzrahmen stand fest, die Grenzen waren gesteckt und mit Ausnahme der Surrealisten hat dann wohl auch niemand mehr so richtig dran gerüttelt. Was folgte war im Prinzip eine lange Reihe von Referenzen und Neuformulierungen, die nun als Kunst in den Archiven unserer prächtigen Museen lagern, oder als sinnstiftende Anlageobjekte um den Globus verschoben werden. Gut, ich will da jetzt nicht so borniert sein, in Teilen waren und sind da völlig ohne Frage wirklich große und originelle Ansätze dabei, welche eine ästhetische Kraft und damit auch ihre Berechtigung haben. Nichts desto trotz ist und bleibt das verdammte Pissoir der epistemologische Benchmark über den wir nicht so recht hinaus kommen und kamen – seit nun mehr fast 100 Jahre!

_DSC1350_1200x800

» Gimme more of this please. now …

Thomas Woll in der Boutique

Woll’s invasive Arbeitsweise trifft in der BOUTIQUE auf räumliche Muster, die uns auch zu der grundlegenden Fragestellung der Logik führen werden: Bildet der Raum den Grund für INSIDEOUT 3.0 oder stellt diese in Wahrheit die Frage nach der Ursache?

Wir leben heute mit dem Paradox, dass zwei anscheinend widersprüchliche Realitäten nebeneinander existieren. Durch soziale Medien kommen wir uns näher und entfernen uns zugleich voneinander.
Damit wird ein Raum eröffnet, in dem alles möglich ist in dem man aus demselben Grund in keinster Weise über Gewissheit, Vertrauen oder Selbstsicherheit verfügen kann. (Thomas Woll, 2014)

Wen solche Fragestellungen über das Medium der Kunst hinaus interessieren, dem sei dieser Text von Bernd Ternes ‚Agora der Repräsentation‚  empfohlen.

woll1

» Gimme more of this please. now …

WINWIN bei Jack in the Box e.V.

Eine knappe Woche hat die Ausstellung WINWIN im ehemaligen Güterbahnhof Köln Ehrenfeld gedauert. Kuratiert von Linda Nadji und Bert Didillon brachte die Schau zwei Generationen zusammen, die sich nicht unbedingt als distinkte Gruppen verstehen: Es ging um jene Künstler, die in den 1990er Jahren zu den sog. emerging artists gehörten und anderseits um diejenigen, die dieses Prädikat gerade noch genießen. Wir haben Bilder ohne Ende.

unnamed

» Gimme more of this please. now …

Julia Bünnagel Super Structure Part 3 – Sonic

Vor ein paar Wochen fand die abschließende Performance von Sculptress of Sound  in Köln – wir berichteten bereits über die Ausstellung -, die, so die Künstleringruppe, ein voller Erfolg war. Die Performance wurde im Rahmen der Ausstellung von Julia Buennagel – die neben Tamara Lorenz und Patricia Köllges zum Künstlerinnenkollektiv gehört – realisiert. Es sind uns nun Bilder der Veranstaltung sowie einen schönen Text von der Kunsthistorikerin, Kuratorin und Autorin Elke Kania zugeflogen. Danke Mesdames für das Material!

SculptressOfSound_2014_074

» Gimme more of this please. now …

Julia Bünnagel Super Structure Part2

Die Bilder von Julia Bünnagels Skulpturexperiment bei Sebastian Brandl wollte ich eigentlich schon längst im Blog haben, kam aber wegen der Vorbereitungen fürs #LokalNon letzten Freitag die ganze Zeit zu nichts mehr. Deshalb hole ich das jetzt einfach mal nach, auch wenn die Ausstellung mit all den verschiedenen Umbau- und Nutzungsphasen jetzt schon vorbei ist.
Hat mir persönlich gut gefallen, wie Julia da mit den Dingen umgegangen ist, und die Objekte in ihrem Kontext verschoben und verwandelt hat. Wir zeigen das einfach mal als Bildstrecke für diejenigen die es nicht nach Köln geschafft haben, eine ausführliche Besprechung der Ausstellung gibt es übrigens bei den Kölner Kolleginnen und Kollegen vom Artblog Cologne.

Andreas-Oskar-Hirsch-DSC01111bea

» Gimme more of this please. now …

Porn in the City

Der Karneval ist gerade vorbei. Die wilde fünfte Jahreszeit, in der in jedem Straßenwinkel gefummelt, in jeder Sitzung seitengesprungen und auf jeder Kneipentoilette gefickt wurde, ist beendet. Die animalischen Triebe sind wieder gebändigt. Die meisten Menschen sehen immer noch lächerlich und grotesk aus, aber nun unwillkürlich. Die öffentliche Ordnung kehrt wieder ein. Und mit ihr kehrt auch eine ihrer Töchter zurück: die Zensur. Sie ergriff eine eigentlich eher harmlose und nette Ausstellung im Karat, das Vitrinenprojekt von Yvonne Klasen, Malo und Paul Leo, und führte zu einer öffentlichen Aufregung, die man an diesem Ort und zu dieser Zeit nicht hätte vermuten können.

 

noname

» Gimme more of this please. now …

Julia Bünnagels experimentiert mit SUPER STRUCTURE

Eine Skulptur die sich im Laufe einer Show wandelt, die zu erst ihre Form, dann ihrer Funktion verändert und schlußendlich als Kulisse dient, das hat Stil und so etwas gefällt mir gut! Julia Bünnagel experimentiert derzeit in den Räumen von Sebastian Brandl in diese Richtung.

Julia Bünnagel_Structure_2013-2014 1 web
Und da Manu eigentlich mal vor hatte zur zweiten Phase dort hin zu fahren um dann auch etwas darüber zu schreiben, beschränke ich mich hier auf den kurzen Hinweis zur Phase 1, verlinke zu Anna Lena’s Artfridge (sieh hat nämlich darüber geschrieben) und zitiere hier einfach mal schamlos.

» Gimme more of this please. now …

Das Ambientfestival in Köln

Text: Maria Wildeis

 

Dieses Wochenende findet zum 9. Mal das Ambientfestival – Zivilisation der Liebe, in der St. Apostelnkirche in Köln statt. Das Motto „alpha et omega“ umspannt den Bogen zwischen klassischer Musik und aktueller elektronischer Klangerzeugung.

110122Zivilisation088

» Gimme more of this please. now …

Katja Donnerstag und Yvonne Klasen im Quartier am Hafen

Text: Maria Wildeis
Fotografien: Thilo Schmülgen

 

In Köln spielen zwei Künstlerinnen mit dem Licht: Die Flora, eine Halogenlampe für Pflanzenwachstum wirft purpurnes und grünes Licht auf ein dupliziertes Wandstück. Das neue Raumfragment wurde in der Mitte aufgespiesst und dreht sich um die eigene Achse, wenn man es anschubst. Dabei verändert sich die Farbe je nach Einfallswinkel.

PAUSE_WEB_1

Katja Donnerstag & Yvonne Klasen: Dancing Wall

PAUSE_WEB_2

» Gimme more of this please. now …

Carolina Redondo bei Bruch&Dallas

Text: Nadia Ismail

Fotos: Veit Landwehr

 

Inspiriert durch physikalische Prozesse, deren visuelle Struktur häufig eine geometrische Eigenästhetik besitzt, nutzt und transformiert die chilenische Künstlerin Carolina Redondo den Ausstellungsraum wie ein Experimentallabor. Diese besondere zellulare Situation, bei welcher der Passant und potentielle Ausstellungsbesucher der fortschreitenden Entwicklung ihrer künstlerischen Arbeit von außen beiwohnen kann, weckt Assoziationen an den Blick durch ein Mikroskop in eine Petrischale, in der organische Prozesse von ebensolcher Bedeutung sind wie das Resultat selbst.

BD_redondoLR-15c

BD_redondoLR-7c

Die Verflechtung von bildender Kunst, Forschung und Wissenschaft setzt sich thematisch und inhaltlich in der Ausstellung fort, wie der Titel Gravity Matters bereits erahnen lässt. Gleich einem Parcour bewegt sich der Besucher durch die Räumlichkeiten, dessen Richtung durch die bewusst gesetzten Plastiken im Raum gelenkt wird. Die überlebensgroßen Elemente, deren hölzerne Rahmen mit Tapete verkleidet sind, verhindern den freien Blick in den Showroom. Lediglich die von Hand geschnittenen Aussparungen, die der geometrischen Struktur der Tapeten folgen, gestatten eine partielle Durchsicht und erzeugen einen nahezu dreidimensionalen Effekt. Damit nimmt der Rezipient von Beginn an die Ausstellung multisensuell wahr. Er wird gezwungen, sich sowohl visuell als auch körperlich zu der Architektur und den ausgestellten Exponaten zu verhalten. Um einzelne Arbeiten in der Gänze zu erfassen, ist ein physisches Bewegen sowohl innerhalb als auch außerhalb des Ausstellungsraumes notwendig. Ebenso wie den Körper lenkt Redondo das menschliche Auge, das stets auf eine neue, von ihr geschaffene, artifizielle Struktur im Raum trifft, die sich von der bestehenden Architektur ornamental abhebt, um sich in nächsten Augenblick optisch mit ihr zu verbinden.

BD_redondoLR 9

» Gimme more of this please. now …

#LSDSL im GOLD&BETON

Schlimm war das. Sie hatten uns versprochen: Nie wieder. Never again. Aber Florian Kuhlmann und Timothy Shearer bekamen den Befehl von höheren Wesen, die fürchterlichste Ausstellung des Jahres zu produzieren. Sogar da scheiterten sie: Es wurde  die beste Ausstellung des Jahrtausends.

Gut, dass es nur zwei Tage dauerte. Gut, dass es am Ebertplatz stattfand, wo nur Künstler, Alkoholiker und Aussteiger verweilen. Die Manifest-Ausstellung, die schon am vergangenen Sonntagabend von den Gesundheitsschutzbehörden der Stadt Köln mit einem großen polizeilichen Aufgebot geräumt wurde, hätte möglicherweise noch mehr Opfer gefordert. So bleiben die moralischen Schäden einigermaßen überschaubar.

IMG_9364

IMG_9360

» Gimme more of this please. now …

FAST SENKRECHT, auf jeden Fall Richtung oben – im Honigbrot

 

Katerina Kuznetcowa & Alexander Edisherov: Wolkengraphie

Marie Gerlach: Gleich kommt das Zeichen, Detail

Die Künstler zeigen Arbeiten auf zwei Etagen, sowie dem Treppenhaus des Galerienhauses. Als Meisterschüler der Klasse Maik und Dirk Löbbert schlossen sie alle in den vergangenen Jahren ihre Ausbildung an der Akademie Münster ab. Das gemeinsame Medium, die Bildhauerei, findet in ihren Werken sehr unterschiedliche Ausdrucksweisen. Sie verbindet eine gute Portion Witz und Gelassenheit und eine starke Bezogenheit zum Umgebungsraum. Das Assoziationsspektrum reicht vom persönlichen Erlebnisraum bis zum Gesellschaftsraum, wie z.B. in der Intervention von Stefanie Klingemann. Sie verwandelt den Nutzraum “Treppenhaus” in einem Galerienhaus von einem möglichst neutral und wertfrei gehaltenen Ort in eine typisch häuslich eingerichtete Fläche, durch den Einsatz von Fußläufern, Topfpflanzen und fragwürdigen Dekoartikeln.

» Gimme more of this please. now …

Kunstfestival Strom – 3. Auflage

Seit mehr als einem Viertel Jahrhundert bestehend hat sich der Verein Kunsthaus Rhenania zu einer kleinen Institution der autonomen Kunstszene in Köln entwickelt. Das Kunsthaus Rhenania ist zunächst ein großes Atelierhaus in bester Lage, ein ehemaliger Getreidespeicher, der von 1926 an die verkehrstechnisch evidente Nähe zum Rhein nutzte und schon vierzig Jahre später, also lange bevor man im Rheinland und im Ruhrgebiet von einem Strukturwandel sprach, in einen kreativen Think Tank umfunktioniert wurde. Mittlerweile werden ca. 40 Künstler aller Sparten dort beherbergt; das Haus ist also in erster Linie eine Arbeitsstätte. Neben dieser Werkstattfunktion erfüllt das Kunsthaus Rhenania auch eine vermittelnde Funktion. Seminare, Workshop sowie Ausstellungen finden regelmäßig statt. Seit 2011 gibt es sogar ein hauseigenes Festival, Strom, das die schwierige Balance zwischen wir-bezogener Selbstzelebration (viele Künstler des Vereins werden ins Programm übernommen) und relevanter kuratorischer Arbeit schafft.

Markus Linnenbrink: Niewiederschnellsagen (remix)

Die dritte Auflage von Strom war – das können wir direkt vorwegnehmen – eine sehr gelungene. Die Kuratorin der diesjährigen Veranstaltung, Maria Wildeis, hat sich auf ephemere Kunstformen konzentriert und spannende Positionen gefunden, die prozesshafte Arbeitsweisen bevorzugen. Dass sich dabei viele Namen wiederfanden, die Wildeis in der Vergangenheit in dem eigenen Projektraum Honigbrot ausgestellt hatte, wunderte nicht und wurde als legitimer kuratorischer Rückgriff zur Kenntnis genommen. Wenn man sich als Ausstellungsmacher für eine bestimmte Kunstsparte, bzw. für einen bestimmten Geist und eine bestimmte Haltung konsequent engagiert, ist es selbstverständlich, dass die 1. Choice-Liste nicht ständig neu geschrieben wird.

Evangelos Papadopoulos: Untitled

» Gimme more of this please. now …