Internet

Meta ist die Message

Der gerade so unauffällig und massiv, quasi als Abfallprodukt, entstehende digitale Layers ist deep und erstmal unsichtbar. Denn neben all den Pics, Tweets, Videos und Audiocontent was täglich aufs neue durchs Interwebs geballert wird differenziert sich so ganz nebenbei ein weiterer Datenlayers auf Basis unserer Interaktionen aus. Und während es massive Anstrengungen gibt die Kreation von Inhalten per Maschine erledigen zu lassen – Stichwort neuronale Netze – gibt es ebenso intensive Bemühungen das Menschliche hinter den Milliarden Klicks, Favs und Likes zu identifizieren und zu verwerten. Jürgen Habermas äußert sich im Interview bei el pais unter anderem diesbezüglicht: „But it annoys me that it’s the first media revolution in the history of mankind to first and foremost serve economic as opposed to cultural ends.“ Seine Unmut ob der heftigen Ökonomisierung ist sicherlich nachvollziehbar und weil Habermas eben Habermas und damit eine intellektuelle Bank ist, will ich diese Annehmen erstmal so hinnehmen, übernehmen und stehen lassen. Der Frage inwiefern andere ältere Medientechnologie im Dienst der Ökonomie stehen und standen, also die Ökonomie immer Sinne von Kapitalakkumulation voran getrieben haben, wären aber trotzdem einmal genauer zu klären, auch um da eine Relation zu bekommen. TV, Fernsehen und Verlage sind trotz Medienkrise nach wie vor Bereiche in denen Milliarden umgesetzt und ebenso Gewinne gemacht werden.

Aber zweifelsohne stehen Netz und Kapital in einem besonders engen Verhältnis und es scheint Stand 2018 nicht so richtig vorstellbar, wie und ob sich diese mächtige Verbindung noch mal zu Gunsten anderer Konfigurationen auflösen lässt.

Eventuell platzen die globalen Finanzblasen ja doch noch mal, beenden den disruptiven Rausch der Start-up-Entrepekarieure und öffnen den aktuell für meinen Geschmack doch etwas zu verengten Blick wieder für andere Perspektiven auf Netz und Digitalisierung.

Doch da der Kapitalismus zäh und trotz aller Rufe der Apokalyptiker global recht stabil ist, müssen wir uns bis dahin und selbstverständlich auch darüber hinaus mit dem Verhältnis von Digitalisierung, Interwebs und Kapital auseinander setzen. Denn es ist einfach so, von der Macht der Scheine gehen aktuell unbestritten starke Impulse ins Netz und in die Welt. Mir fielen in diesem Zusammenhang, beim Lesen vom Habermas Interview dann die Beobachtung von Anna Verena Nosthoff und Felix Maschewski ein, welche die beiden wie folgt beschreiben: “Im digitalen oder kybernetischen Kapitalismus ist Aktivität – der Klick, der Like, der Share, der Tweet – immer auch Information, und Informationen – datafizierte Handlungen – sind ökonomisch verwertbar.„

Es geht, nun das ist nicht nicht neu ich geb’s gerne zu, mal wieder um die so generierten Metadaten. Wer da ran kommt und diese Kontrolliert hat Zugang zur Wertschöpfung. Und so stellt sich für mich in diesem Zusammenhang die Frage, ob das Internet denn eventuell im Kern überhaupt nicht mehr von der Verbreitung und Übertragung von Wissen getrieben wird, ob es zumindest derzeit nicht mehr in irgendeiner Weise mit einer klassischen Idee von Aufklärung durch Bildung gedacht werden sollte, so wie sich das manche Apologeten dieser neuen Welt auch heute noch schön reden. Stichwort Schulen ans Netz, lebenslanges Lernen und andere Buzzwords. Sondern ob content nicht viel eher der mystische Treibstoff ist, welcher die globale Metamaschine am laufen hält.

Gedacht im Sinne von McLuhans These wonach das Medium die Message ist, sind es eventuell auch viel mehr Interaktionen wie Klicks und Likes, also die Metadaten welche das intrinsische Wesen dieses Mediums im Kern definieren. Eventuell geht es gar nicht mehr primär um die Übertragung von Wissen, oder die Verbreitung von komplexen Nachrichten und Informationen. Und vielleicht sind Inhalte am Ende nur noch Mittel zum Zweck, um über simulierte Aktivität und die entsprechenden Interaktionsmuster auf Basis von Mikrohandlungen den eigentlichen, ‚wahren‘ Content in Form der Metadaten zu erzeugen. Nur wenn dem so ist, warum machen wir da so bereitwillig mit? Liegt es eventuell daran, dass Information wie eine hochpotente Droge wirkt und wir eigentlich alle hochgradig süchtig nach diesem magischen Stoff sind, wie Johannes Thies in seinem Buch Information so treffend darlegt?

Die im Netz gerne mal belächelte Neulandkanzlerin hat diese Aspekte der kybernetischen Effekte und der damit verbundenen Wertschöpfung wie es scheint doch gar nicht so schlecht verstanden mit Ihrer Überlegung zur Besteuerung von Daten. Und auch wir sollten weiterhin verstärkt darüber nachdenken welche Bedeutung und vor allem welchen Wert unsere Interface-Aktivitäten für die Entwicklung und Entstehung von dem hat, was ich gerne das digital3mpire nenne. Oder ganz kurz gedacht, ist Meta die Message? Und falls dem so ist, an wen?

Fabian Hesse sagt „Ok Dorothy“

„Ok Dorothy“ – der Titel der aktuellen Show in der Hamburger Galerie Hengevoss-Dürkop – nimmt Bezug auf eine Figur die Fabian Hesse zusammen mit der freien Gruppe o-team (Stuttgart) als Teil des Projekts „3D biohypermedia Theaters“ entwickelt hatte. Die Hauptfigur der Dorothy, ist eine Anlehnung an Dorothy Gale aus dem Märchen „Der Zauberer von Oz“, sie ist Künstlerin und künstliche Intelligenz zugleich.
Ich habe Fabian Hesse 5 kurze Fragen zu seiner Arbeit gestellt und wem das nicht genügt der zieht sich hier via youtube vorab oder danach, wie es eben am besten gefällt, noch das Video des Vernissage. Dort spricht Bettina Steinbrügge die Direktorin des Hamburger Kunstvereins ein paar kluge einleitende Sätze – und Fabian Hesse selber ist auch mal kurz im Bild zu sehen.

fk: lieber fabian, glitch und 3D warum macht dich das so an?

fh: Nein eher sind`s die glatten Oberflächen der Simulationen die einen immer wieder abstoßen – Glitch legt ja als Störimpuls die Konstruktion und Strukturen des Mediums offen, und ist ein Widerstand gegen das Perfekte, Nahtlose. Eigentlich geht es um die künstlerische Aneignung von Technologien die die Welt bestimmen, und andere Umgangsweisen damit zu entwickeln. Mit freiem Experimentieren, das weder nützlich noch smart oder Produkt sein muss, oder z.B. neue Formen des Gemeinguts als digitale Gegenstände und Fablabs. Und natürlich kunstimmanentere Fragen wie die Herausforderung, die Daten als Material an die Kunst stellen, oder der Vorstellung von Kunststoff als Material unendlicher Transformation.

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Mélange präsentiert Jonas Lund & Timm Ulrichs

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich, das ist das Leben!

Charlie Chaplin

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Wenn mich nicht alles täuscht, hatte ich hier schon mal angedeutet dass ich doch eigentlich nur eher ungern zu Vernissagen gehe. Das Licht ist meist viel zu grell und meine grausam schlechtes Namens- und Personengedächtnis hat mich schon mehr als einmal in wirklich dumme Situationen gebracht. Früher hätte ich das daraus resultierende Unwohlsein dann einfach mit reichlich Alkohol kompensiert, aber irgendwann ist man dafür einfach etwas zu alt. Und so wähle ich dann in den meisten Fällen die Kunst der Vermeidung und bleibe mit den entsprechenden daraus resulturienden Defizitien fern. Denn Kunstkarrieretechnisch ist das natürlich ziemlich fatal in einem System in dem gute Kontakte und das richtige Netzwerk doch mindestens die halbe Miete, in manchen Fällen so scheint es, auch mehr ist. Aber und das ist der Vorteil, es bleibt natürlich mehr Zeit für die Arbeit und noch wichtiger, für die Familie und Kinder. Denn Leben ohne Kunst mag vorstellbar sein, aber Kunst ohne Leben das geht eben nicht.

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Aber manchmal zieht es mich dann eben doch raus, ich überwinde meine Faulheit, meine Ängste sowie die eigenen etwas bornierten Ressentiments gegenüber der Kunstszene, und schaue mir die Dinge mit eigenen Augen an. Das sind die Momente in denen ich mich dann selber auf die Suche nach dem mache, was wohl der zeitgemäße digitale Sound des metamodernen Rheinlands sein könnte. Jonas Lund und Timm Ulrichs in den Kunstwerken in Köln waren so ein Anlass bei dem ich sofort insitinktiv das Gefühl hatte fündig werden zu können. Schnell war mir klar, dass ich da selber hin muss und es diesmal nicht beim Betrachte der Pics im Internet belassen kann.
Mit beiden Künstler verbindet mich schon länger eine Geschichte. Ulrichs war im Studium immer wieder Referenzpunkt. Mein damaliger Professor Dieter Jung hatte mich freundlicherweise auf ihn und seine Arbeit aufmerksam gemacht und der legendäre Satz ‚Ich kann keine Kunst mehr sehen‘ verfolgt mich bis heute, ist mir beim Scrollen und Swipen durch tumblr und instagram eigentlich präsenter denn je.

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BIGOTHER

„Skulpturen, die nicht sichtbar sind, weil sie Konstrukte auf Internetseiten bleiben. Ganze Archive voller Arbeiten, die nie jemand sehen wird. Homepages, für alle Ewigkeiten ins Dead End des Internet verlegt. Was wir umkreisen, ist eine Kulturproduktion, die beides vermeiden möchte. Kultur und Produktion. Es entstehen Arbeiten, die sich immer wieder am Rand der eigenen Praxis aufhalten, vom Werkbegriff abstoßen oder ihn vermeiden. Es wird eine Produktionsweise evident, die den totalen Kollaps, den freien Fall immer als begehbare Randzone ins Werk setzt.“

1721„CONTEXT BABY!“ schrie sie mir ohne Vorwarnung ins eh schon halbtaube, vom Tinitus geplagte Ohr. Ich zuckte ganz natürlich sofort zusammen.
„CON! TEXT! BÄY! BIE!!!!“ schrie sie mich erneut an. Diesmal frontal von vorne mitten ins Gesicht. Wie immer in solchen Situationen checkte ich – ganz souverän metamodern – gar nix. Klar war da so ein Gefühl, vielleicht eine Ahnung davon was sie sagen wollte, auch gab es da wohl ein paar Erinnerung an eigentlich längst vergessene intensive Diskursstunden während des Studium an der KHM in Köln. Aber so richtig wollte es nicht klingeln oder klicken bei mir. Da war mittlerweile einfach viel zu viel RL mit #FamiliyIssues und #BusinessStrugle im Spiel, als dass mir solche Hinweise noch intuitiv weiter helfen konnten.
Also starrte ich sie an, nippte etwas fahrig an meiner Orangina Orange und ging langsam einige Schritte rückwärts. „Oh Käeyih,…“ formten meine Lippen, „…,du bescheuerte Kunstfotze“ dachte mein Kopf, während mein Gesicht versuchte dabei gefasst, lässig und irgendwie amüsiert aus zu sehen.
Was nicht gelang.
Statt dessen hatte es sich zu einer debil grotesken Grimasse verformt. Und egal was ich auch tat, den Rest des Abends blieb diese bestehen. In mir. Für mich. Zumindest.
Das war recht uncool von mir für mich und 1 klarer #megafail.

Allerdings. Und so ganz nebenbei fiel mir dadurch dann sofort wieder ein, warum ich nicht gerne auf Vernissagen gehe, noch nie gerne gegangen bin. Weder zu den Eigenen, bei denen ich mich immer beschissen fühle, noch zu den der Anderen, bei denen ich mich stets awkward und als ganz und gar nicht zugehörig empfinde.
Fremd und Anders eben.

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Julia Weissenberg im Interview bei Artfridge

Die Künstlerin Julia Weißenberg lebt und arbeitet den Rhein aufwärts in Köln und hat auch dort an der KHM studiert. Ihren Abschluss machte sie 2012 mit Auszeichnung bei Prof. Dr. Karin Harrasser, Prof. Matthias Müller und Prof. Johannes Wohnseifer – diese Minimalparemeter nun in extremster Kürze zur Person. Dazu gibt es unten noch ein paar Pics zum anfüttern für Euch.
Und mehr muss dann hier und jetzt ja auch nicht, denn artfridge hat gerade ein Interview zwischen dem Kurator Jürgen Dehm und ihr Angebot, dass ihr bitte mal klickt und lest.
Anlass des Interviews ist die laufende Ausstellung ‚Stranger days‚ in de Galerie Lisa Kandlhofer in Wien.

SOFT COMPANY

soft_01Video Installation, 2 HD Videos, Orchid, electric blue carpet, 2015

USB Power

USB_Power_kopiePU Kunstharz, ca. 50 x 0,6 x 0,6 cm – 2016

To make you feel comfortable

TomakeuFeel_29:01 Min., HD, Stereo Sound, 2016
Installationview: Matjö – Raum für Kunst, Cologne, 2016

Trump aus der Perspektive der Netzkultur

(Das hier nur kurz und grob notiert, eigentlich ursprünglich als Kommentar mal drüben bei Facebook. Also jetzt auch ;tldw statt ;tldr)TROLLING_THE_WORLD

Trump ist eigentlich ein waschechter Troll, im wahrsten Sinne des Wortes.
Und obwohl er angeblich nie Computer benutzte, passen Trump und Internet doch zusammen wie Faust auf Auge. Er fügt sich seltsam natlos ein in die Streitkultur der Internets. Begonnen mit flamewars in Foren, Chats und Mailinglisten, fortgesetzt in der Idee des Shitstorms in den Sozialen Netzwerken und Blogs, erweitert durch Konzepte wie hatespeech/fakenews erleben wir nun, vorerst einmal als Höhepunkt, den disruptiven Troll an der Spitze der US-Regierung. Ein Megatroll, der in erster Linie einmal seine Energie daraus zieht der ganzen Welt maximal auf den Sack zu gehen.
Hier zu auch ein Kommentar von Bernhard Pörksen beim deutschlandradiokultur. Das ist bitte nicht falsch zu verstehen. Es geht hier nicht darum das brisante Thema, so wie die, im Schlepptau des Trolls, nun ins Weisse Haus eingezogenen Ideologie klein zu reden.
Im Gegenteil sogar. Denn es deutet sich hier auch ein Machtverschiebung an, die anders und damit erst einmal komplexer sein könnte, als das was wir derzeit erkennen, da wir zum Abgleich vor allem die Folien der Vergangenheit nutzen.
Ganz unabhängig davon haben Trolle in den vergangenen Jahren mehr als einmal erfolgreich digitale Communities zerstört. Die Liste der Mailinglinglisten, Newsboards, Foren oder Chats die durch penetrantes trollen gesprengt oder zumindest nachhaltig verändert wurden, ist lang. Der disruptive Charakter des Trolls ist unbestritten.
Von daher ist es ja eigentlich auch nur konsequent, dass sich nun Zuckerberg als Kaiser der sozialen Netzwerke mit seiner globalen digital sozialen Infrastruktur (und noch mehr Milliarden) im Rücken, in Stellung bringt um dann möglicherweise im nächsten Schritt, die Politik an like-basierte künstliche Intelligenz und andere autonome Systemes wie zb Blockchain, und damit letztlich an die Ingenieure, zu übergeben. Ich halte es für gut möglich, dass sich nach dem global nervenden Trumptroll eine liberalen/neoliberale Mehrheiten nach einer Herrschaft durch Deus Ex Machina sehnt und diesen Schritt weg von den Enttäuschungen durch den Menschen hin zur Maschine sehr begrüßen wird.
Das ist dann so in etwa das, was ich aktuell unter dem Konzept des #digital3mpire verstehen würde.
Still thinking. To be continued…

Links dazu:
Wikipedia zu Troll_(Netzkultur)
Urban dictionary zu Flamewars
Sascha Lobo über shitstorms

Exploit & Disappear (we just stole it from the internet)

Exploit & Disappear (we just stole it from the internet) at digital3mpire –
Friday, 30th. Octobre 2015

Tanja Ritterbex (NL, de Ateliers) and Isabella Fürnkäs (DE/F, Kunstakademie Düsseldorf) contrast preposterous self-made mobile phone videos with found internet-footage resulting in a non-static, perpetual collage. The result was a multichannel video installation, that was translated into a printed fabric sheet which covers a bed in the centre of the room. A performance by Isreal Aten took place on the same bed.

Exploit & Disappear (we just stole it from the internet) was part of “The Wrong – New Digital Art Biennale” which started officially at 1st November 2015.

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PhilosopherPorn: Club Rothko – Save 01

A desperate LaTurbo Avedon goes to Club Rothko, attempting to rouse the long frozen portrait of Slavoj Žižek.
So beautifull!

LaTurbo Avedon, 2012
clubrothko.com/save01.html

(via browserbased)

Printed Web 3 available online and offline now

Printed Web 3 was published in May 2015 as books, zines, skins and downloads by Paul Soulellis

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5 x 8 in.
388 pages
ISBN 9781320767903
Paperback black-and-white print-on-demand book with uncoated cream-colored interior pages.
 
Unlimited edition.
 
Featuring
“The Philosophical  Origins of Digitality”
an interview with Alexander Galloway
+
“In Defense of Poor Media”
by Silvio Lorusso
+
The Printed Web #3 Open Call
Index of 329 Files Received
(List of 147 artists included)

—>  Download Printed_Web_3.pdf (90 MB)
—>  Purchase printed copy at Blurb ($8)

more information about it at
https://newhive.com/soulellis/pw3

DAS NETZ

kein bock derzeit auf bloggen.
mal sehen ob und wann es hier weiter geht, ihr könnt euch in der zwischenzeit ja mal den streifen hier ansehen. is was länger, lohnt aber in jedem fall.

cyberia by Adda Kaleh published at DIS

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Watch Adda Kaleh’s Cyberia by DIS Magazine on https://vimeo.com/127060261

vincemckelvie.tumblr.com

A sneak preview into the totaly amazing digitalized and netbased artwork of vince mc kelvie. his tumblr is a good starting point, also spend some time googling him, its definetly worth. for a first impression go click here http://vincemckelvie.tumblr.com and enjoy webgl/3d/magic at its best. dont forget to check his videos on instagramm.

@telfairmuseums

Ein von Vince Mckelvie (@vincemckelvie) gepostetes Video am


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http://vincemckelvie.tumblr.com
https://instagram.com/vincemckelvie/

chaos.cologne

Konferenz der Kunsthochschule für Medien Köln und des Chaos Computer Clubs Köln. Für Hacker, Maker und Künstler. Eröffnung am 15.5. um 20 Uhr mit einer Keynote von Net-Art Pionierin Cornelia Sollfrank: „Hacking and Art in the Post-Snowden Era“, gefolgt von einem Konzert des KHM Klanglabors. Danach 2 Tage voller Workshops, Vorträge, Installationen und einer Gameshow. Eintritt frei. Programm siehe http://chaos.cologne/

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Conference organised cooperatively by Academy of Media Arts Cologne and Chaos Computer Club Cologne. For hackers, makers and artists. Opens on 15 May with a keynote by net-art pioneer Cornelia Sollfrank: „Hacking and Art in the Post-Snowden Era“, followed by a concert by KHM’s Klanglabor. After that two days full of workshops, talks, installations and a gameshow. Free admission. Full program see http://chaos.cologne/

a lill old but still up2date: the cloaque.mov

In order to celebrate Cloaque.org’s first anniversary Claudia Maté and Carlos Sáez curated a collaborative video following the same system as they do in Cloaque.org : 5 artists were invited to create a short video of 30 sec. Again,they had total freedom to work on any concept, esthetic or texture. Acompanied with a soundtrack by Yoshi Sodeoka, the 5 videos by Chris Timms, Rollin Leonard, Jasper Elings, Anthony Antonellis and Emilio Gomariz were joined together with transitions in order to create a fluid story.

00:0000:30 Chris Timms (chriscotimms.com)
00:3000:42 / 01:3001:37 Carlos Saez + DMNTIA (hellocarlossaez.com) + (dmntia.com)
00:4200:59 Rollin Leonard (rollinleonard.com)
00:5901:29 Jasper Elings (jasperelings.info)
01:3702:04 Anthony Antonellis (anthonyantonellis.com)
02:0403:15 Emilio Gomariz (emiliogomariz.net)
03:1504:00 Claudia Mate (claudiamate.com)

Music by Yoshi Sodeoka (sodeoka.com)

Curated by cloaque.org

http://venicebeachgalaxyxgold.net/

http://venicebeachgalaxyxgold.net/

„Venice Beach Galaxy X-Gold“ ist ein Projekt, das in Form von 3 Workshops die Arbeiten zur digitalen Kunst von Künstler aus Leipzig und Marseille mit dem Ziel einer performativen Ausstellung im Rahmen des “Printemps de l’art contemporain” in Marseille vereint.
Das Projekt stellt dabei die Internet-Kultur und ihre Umsetzung in der Realität in den Mittelpunkt. Unterstützt wird das Projekt von der deutsch-französischen Plattform „Fugitif“. tumblr_nn0a433l4R1usr2axo1_1280 tumblr_nn09ofTLql1usr2axo1_1280 tumblr_nn09t7gLfL1usr2axo1_1280 tumblr_nn09w45mH21usr2axo1_1280
Die beteiligten Künstler sind aus Leipzig Peggy Pehl, Anne Fellner und Burkhard Beschow, Ronny Szillo, Laetitia Gorsy und Gallery Fist sowie aus Marseille das Collectif Culbuto, Chloé Curci, Ideal Corpus und Emilie Gervais sowie Thomas Koenig aus der Schweiz. Im Kontext dieses ersten Workshops in Leipzig vom 26.- 29. März wurde der digitale Künstler Kim Asendorf für einen Vortrag in BSMNT (auf digitale Kunst spezialisierter Kunstraum in der Baumwollspinnerei) eingeladen,  und eine Party mit dem musikalischen und performativen Support von Gallery Fist, Ideal Corpus und Kim Asendorf im Kunstraum Ortloff in Leipzig veranstaltet.

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Ebenfalls Teil des Projektes ist vom 13. bis 15. April ein Workshop im Pariser Disneyland, kuratiert von den Französinnen Laetitia Gorsy und Chloé Curci mit dem Leipziger Künstlerduo Art’n’More. Der dritte Teil des Projekts wird unter dem Titel „Spring Break“ in Marseille stattfinden. Im Rahmen des „Printemps de l’art contemporain“ werden unter der Zusammenarbeit der bereits vorgestellten Künstler am 16. und 17. Mai zwei performative Ausstellungen in dem Restaurant “Rowing-Club” und dem Café “Mama Beach” in Marseille stattfinden. Mehr Informationen finden Sie auf der Facebook-Seite und auf dem Tumblr des Projektes.

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Hier noch mal der Blog des ersten Workshops und die Facebook-Seite:
http://venicebeachgalaxyxgold.tumblr.com/
https://www.facebook.com/venicebeachgalaxyxgold?fref=ts

Exploit & Disappear (we just stole it from the internet)

The show Exploit & Disappear (we just stole it from the internet) took place at 4bid gallery Amsterdam on 18.04.2015. Tanja Ritterbex (NL, de Ateliers) and Isabella Fürnkäs (DE/F, Kunstakademie Düsseldorf) contrasted self-made mobile phone videos with found internet-footage resulting in a non-static, perpetual collage. The result was a multichannel video installation, that was translated into a printed fabric sheet which covers a bed in the centre of the room. A performance by Lukas Vdg took place on the same bed. He was typing on a laptop and his typing were projected into the space around.
Lyrics from recent Pop-music, shifted and decontextualized to a new literal and at times poetic understanding, formed the auditive backbone. Through depictions of a mediated self, this dialogue questioned self-exploitation and dematerialization. (A text by BJ)

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TANJA RITTERBEX
ISABELLA FÜRNKÄS

Performance:
LUKAS VON DER GRACHT

4 BID GALLERY
OVERTOOM 301
1054 HW AMSTERDAM

https://4bidgallery.wordpress.com/

Dominik Podsiadly presents Big Black at the Screensavergallery – @ScreenSaverG

Dominik Podsiadly, the organizer and curator of last years NEAR FIELD COMMUNICATION DIGITAL ART BIENNALE WROCLAW, is currently presenting at screensavergallery. The show is available for download (windows and mac OSX) at the gallerys tumblr http://screensaver.metazoa.org/.
Dominik Podsiadly is a Polish digital artist living and working in Wrocław. He was kicked out of Akademia Sztuk Pięknych we Wrocławiu (Academy of Fine Arts, Wroclaw) where he studied painting in 1991–1994. Apart of being an artist, Podsiadly is also great activist (in the sense of “activating”) and organizer: in 2012 he arranged the Transfer3D, SPEED SHOW in Wroclaw (w. Małgosia Woźnica). More infos about him and the show are available here.

And now, please click, install and enjoy the show.

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(via spectre email)

 

Internet TBD – Webpage online. Now.

Internet TBD -To Be Discussed/Defined/Deleted…- is an attempt to map topics related to the hangover of the internet. Take a glimpse on what they consider to be relevant for our zeitgeist in economics, art and technology! Visit the webpage.

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The website is a public archive consisting of essays by the authors, comments and external links. It is complemented by regular, open meetings in the Frankfurt area, frequently with invited speakers.

https://www.facebook.com/internet.tbd.ffm
http://internet-tbd.com

SPAMM – virtualism

Awesome and international collaboration with a selection of the finest netbased artists and artworks, initiated by french digital artist Michaël Borras, a.k.a. Systaime. This years version of the event had a team of three curators: Helena Acosta, Jean Guillaume Le Roux, and Systaime.
The three participating spaces Babycastles Gallery in New York, EKLUZ in Paris, and Electromuseum in Moscow were linked for the three-day event SPAMM. The now gloablized show is a curatorial initiative launched already 4 years ago dedicated to the digital arts, including video art, net art, game and social network experiments.
More infos about the participating artists, curators and selected artworks are available at this post from creators project. All artworks of this years event are available at the webpage http://www.spamm.fr/virtualism/.

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some more pictures on FB

http://www.spamm.fr/virtualism/, 2015
curated by
Helena Acosta, Jean Guillaume Le Roux & Michaël Borras A.K.A Systaime

anexhibitiondotdotdot.tumblr.com by @MatthewTBritton

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http://anexhibitiondotdotdot.tumblr.com
a tumblr by www.matthewtbritton.com

after.postinternet.there.will.be .only.and.always.pastinternet.com

In the past year and months there has been a lot of buzz about this post internet thing.

So here it Guido Segnis unnecessary contribution in form of truism:
a „forever young“ URL and glittering web based statement about the post and the past internet condition.

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http://after.postinternet.there.will.be.only.and.always.pastinternet.com/
Guido Segni, 2015

iridescentpuddle.com by Ezra Miller

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http://iridescentpuddle.com/

Ezra Miller (b. 1996) is an internet artist from Chicago.
He uses code as a way of creating images, interactive websites, and generative art. His works explore topics like feedback, algorithmic phenomena, and the aesthetics of the digital world. He will be attending Tufts University starting in 2015.

deeeeeeephorizon.com by UBERMORGEN.COM

An oil painting on a 80.000 square miles ocean canvas with 800 million liters of oil – a unique piece of art. These paintings represent the „Verkuenstlichung“ of nature and the „Vernatuerlichung“ of art.


deeeeeeephorizon.com is part of the www.kraft-series.com

DEEPHORIZON_06_MILLION_LITERS

06_MILLION_LITERS

DEEPHORIZON
UBERMORGEN.COM, 2010
Digital Oil Painting
Manifesto (pdf)

yesnoif by Rafaël Rozendaal

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(via  http://netplasticism.com)

clubrothko.com

Club Rothko

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http://clubrothko.com/ by LaTurbo Avedon

read more about the club here
http://thecreatorsproject.vice.com

via factmag

moc.elgoog by ??? – update

com_dot_google

updated.

its not an artwork by guido. its an apriljoke by google.
say kisendorf on twitter.
anyway. this very is #NON

via guido segni

 

Thinking Like A Mountain – Eloïse Bonneviot @ Desktopresidency.com

Eloïse Bonneviot ist aktuell zu Gast auf Desktopresidency.com.  Ihre ortsspezifische Arbeit gibts dort derzeit als Zip-File zum Download.

Desktop Residency is a curatorial collaboration between artist John Henry Newton and curator Barnie Page: @desktopdesktop

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Thinking Like A Mountain
2015

Eloïse Bonneviot
www.eloisebonneviot.com

Opening .htaccess im #digital3mpire

;tldr – Eine Show am 06.03.2015 mit post- und postpostdigitalen Werken von Giulia Bowinkel & Friedemann Banz, Olia Lialina und Timothy Shearer featuring Nikolas Müller zu Immersion und Information in Düsseldorf Friedrichstadt.

hat eine Rezension zu .htaccess bei artblogcologne.com geschrieben und auf der Webseite des #digital3mpire gibt es die Dokumentation der Show.

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Der Computer des Jahres 2015 ist ein gefrässiges Ding. Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat er sich vom exklusiven Militärapparat hin zum omnipräsenten Massenphänomen und Alltags-Gadget entwickelt. Die ehemals hausgroßen Rechner haben sich in immer kleiner werdende Geräte verwandelt, welche sich mit atemberaubender Geschwindigkeit minimalinversiv in unser aller Leben implementieren. Der Computer, das Netz, die damit verbundenen Devices und die zugehörigen Interfaces prägen unsere Kultur und unser Denken wie nur wenig andere Entwicklungen der Gegenwart und Vergangenheit. Treibstoff, Erzeugnis und Abfall der damit verbundenen psychosozialen Prozesse ist die Information. Sie ist die allgegenwärtige Droge unserer Zeit nach der immer größere Teile der Bevölkerung gieren wie der Junkie nach dem nächsten Schuss.

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Marian Luft / Energy Drink – (Valicon Silly) – End of Materialism @ myhouseinvegas.com

MARIAN LUFT at My House In Vegas:
ENERGY DRINK – (VALICON SILLY) – END OF MATERIALISM

Okay, I put just a little meth in there to get you addicted and keep you coming back.
Let me make something else clear: I pissed in every bottle.
Homemade concoction.

www.myhouseinvegas.com / www.marianluft.org

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My House In Vegas is an artist-run project space founded in late 2014. It offers artists a binary platform to create and present a new work. The work is installed in a physical – offline – space but exhibited online; encouraging the artist to find a way to do so.

The offline space is a 20m2 studio located in East-Berlin. The online space is this website. The residency takes place over a 3 day period & there is one rule: the walls & ceiling are to be ignored.

Das Transmedia Projekt World Brain

World Brain, das Transmedia-Projekt der beiden französischen Künstler Stéphane Degoutin und Gwenola Wagon feiert im Rahmen der Transmediale 2015 seine Weltpremiere. Der 70-minütige Film und die interaktive Website nehmen den Zuschauer mit auf einen Tauchgang durch die physischen Untiefen des Internets. World Brain nähert sich in essayistischen Fragmenten den Utopien, Mythen und Ideologien, die mit der Entstehung einer kollektiven Intelligenz und der Hypothese eines weltweiten Netzwerks verbunden sind. Der Film folgt einer Gruppe von Forschern, die versuchen, anhand von Wikipedia im Wald zu überleben. Ihr Ziel ist nichts Geringeres als die Schaffung eines alternativen Projekts für das Überleben der Menschheit.
Bei arte.creative gibt es ein Interview mit den beiden Künstlern. Die interaktive Website worldbrain.arte.tv  ist seit 30. Januar online.

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topexpiringinternetartists.com by guidosegni.com

KIM LAUGHTON @ ROOM EIGHT – PANTHER

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Kim Laughton @ PANTHERMODERN 2015

PANTHER Web

Rick Silva und Jordan Tate – DRAPE WAVE @ New Shelter Plan.

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Der Künstler Rick Silva und Kollege Jordan Tate – Künstler und Gründer des Kunstblogs ilikethisart.net – sind mit Drape Wave bei New Shelter Plan in Kopenhagen zu Gast. Das ist definitiv aus dem regionalen Fokus raus und nicht Rheinland, aber mit Rick Silvahabe ein paar mal zusammen gearbeitet, er macht definitiv einen verdammt guten Job und außerdem hat Anna Lena Werner hat bei Artfridge ein Interview mit Jordan Tate gemacht. So bastelten man sich dann seine Bezüge und Connections zu recht und bricht die eigenen kuratorischen vorgaben immer wieder selbst.
#FUCKSTRNGENZ #DASISTMEINBLOG

via artfridge

Online Premiere: „Ways Of Something“ – 2

28 web-based artist reinvent BBC’s Ways of Seeing (1972) documentary series, one minute at a time. Watch Episode Two here.

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Maurizio Cattelan – shit and die

Maurizio Cattelan kuratiert eine show in turin. titel ist shit and die.
das würde natürlich nicht hier her gehören, wenn da nur nicht unter shitndie.tumblr.com dieser äußerst lässige tumblr im netz wäre. denn, den kann und will ich euch nicht vorenthalten.

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(via rebelart)

Im Chat mit Don Elektro

Don Elektro habe ich über f***book gefunden. warum wir befreundet sind? keine ahnung. aber er postet sehr viel gutes zeug und deshalb habe ich ihn letzte woche mal kurz per chat angeschrieben. aus dem chat hat sich ein kurzes interview ergeben, das ihr jetzt hier lesen könnt.

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fk: hi don.
fk: ich mag deine pics sehr. tolles zeug dabei. ist das alles von dir? oder gesammelt? oder gemischt?
de: He Florian, danke das hört man doch gern. Um deine Frage zu beantworten, der meiste Grafikquatsch mit Titel ist von mir, manchmal teile ich was von anderen und finde im netz was mir gefällt. Aber wie gesagt fast alles von mir was mit glitch, trash oder aesthetics auf meiner Seite sich tummelt oder was ich in Gruppen teile.

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art looks much better on tumblr | 10_11_2014

Es  ist Montag und es gibt wieder Neues im tumblr. Da waren wieder verdammt schöne Sachen im Fang. Ein kurzes best-off der timeline gibts hier und ansonsten eben einfach folgen und dran bleiben.

Los gehts mit meinem Favoriten, dem Möter mit Köter.

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(Quelle: weloveshortvideos.com, via artparasitesreally)

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GOOGLEMATISM vs css-compositions

Kurzer Blick ins Netz drüben im 3mpire.
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Tumblr des Monats: VOMMITRON

http://vommitron.tumblr.com/ aus köln:

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Metaaether Green – Heidelberg

Episches Projekt in meiner alten Heimat Heidelberg.
Dort eröffnete vergangene Woche mit MetaAether Green die zweite von drei Shows der Serie. Der erste MetaAether Red stieg im April 2012 im Abbruch und Demontage in Mannhein. Wir hatten das damals hier im Blog.

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Hier bei uns gibts das Video der Show. Alle Bilder dazu gibts im neuen Blog, drüben im #Digital3mpire.

Liquid crystal layers switch red, green and blue. Come tiny bursts of light – here just for you. Improved color accuracy, the eyes hold dear, as wavelengths gloss faces in magical hues. In quaint REM-daydreams – the cloud rains through you.

WOW — BAHNHOFSTR. 28
69115 HEIDELBERG
www.aether-design.com

das 3D von evapapamargariti.tumblr.com

das netz ist dann eben zu weilen doch ein dorf. heute mittag blogge ich noch was über panther.org bzw die arbeiten von EVA PAPAMARGARITI im roomtwo.html, und eben stelle ich unvermittelt auf twitter fest, dass die gute frau und ich wohl schon eine weile mit einander verschaltet sind. schöne sachen macht sie dort und auf ihrem tumblr, viel gif-animationen, viel video, das ganze mit einem ordentlichen schuss 3d-zauber.
gefällt mir sehr gut und kommt in meine bookmarkbox.

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Panther.org – Geile digitale 3D-Räume

Eben entdeckt: Äußerst ansprechendes, virtuell, digitales Ausstellungsprojekt im Netz. Tolle Renderings, tolle Bilder. Insgesamt guter Umgang mit Raum und Themen, zu sehen auf der webseite panthermodern.org – die regelmäßigen Updates gibts bei FB https://www.facebook.com/panthermoderndotorg

Das hier noch aus dem Aboutinfotext der Webseite
„The purpose of PANTHER is to promote the versatility of digital installation, via the construction of new architectural spaces for artists.
Each project shown at PANTHER is given a unique structure in the format of a 3D model file, which built to engage the artist and their process of making. These sites remain open for the artist to create additional installations at any time. Completed rooms are added to the existing architecture, allowing the shape of PANTHER to change with each project.“

http://www.panthermodern.org/roomtwo.html

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Energy Objects

Energy Objects are objects that don’t have relative value. They can’t be sold or traded for other objects. It is possible to gift them if one expects nothing in return. The objects contain life-affirming energy. Why would you use qualitative methods of assessment? Does it matter if the objects ‚look cool‘ or not? Images of the objects circulate as artworks. The objects themselves don’t circulate. They stand still and refer to higher planes. Documentation, in this case, is a form of sermonizing. Your child could’ve made these, but didn’t.

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#GallerySurfing S01E01 @s_schmieg & @curatingyoutube YIBA

Für alle Leserinnen und Leser, denen OFF-Spaces mittlerweile einfach viel zu hip und zu on sind, gibts hier mal was ganz besonderes.  @s_schmieg & @curatingyoutube besuchen im nachfolgenden Clip die durch Anthony Antonellis kuratierte Online-Ausstellung http://www.younginternetbasedartists.com – und sprechen darüber.

Natürlich weiß ich, dass das die Allermeisten von Euch sowas nicht sonderlich interessiert. Aber es soll hier später keiner rumjammern und behaupten können, wir hätten Euch das nicht gezeigt! Viel Spaß!

Alle beteiligten Künstler nach dem Klick:

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Curart Popup Show

Der nachfolgende Text über die Onlinekunstplattform curart ist ein Gastbeitrag von Euphemia v. Kaler zu Lanzenheim. Die Dame mit dem schönen Namen ist Kunsthistorikerin und kümmert sich bei curart um die PR und den Aufbau von Kooperationen. Ich sage das vorweg, denn der Beitrag ist, ähm, … nun ja … für meinen Geschmack in Teilen etwas zu werbisch.

Aber! Ich hatte sie um einen Beitrag gebeten, weil mich ihr Projekt so wie das Theme Kunst, Markt und Internet in vielerlei hinsicht interessieren. Und man kann es an dieser Stelle ja auch mal offen zugeben, auch wir mischen nicht nur mit unserem Avantgardeblog und dem Startup adswarm in diesem höchst ambivalenten Feld so irgendwie mit.
Aber es geht ja auch einiges in dem Bereich und man wird sehen was davon in ein paar Jahren geblieben ist, was Strukturen verändert hat und was sich als Luftnummer heraus stellt.

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Ich hatte Euphemia also um einen Beitrag gebeten. Worauf hin sie so freundlich war, sich die Mühe zu machen einen Text über das Projekt curart zu schreiben. Und weil ich hier jetzt nicht in Ihrem Artikel herum schreiben möchte, kommt dieser mit bestem Dank an die Autorin genau so in den Blog. Ihr wisst ja bescheid.

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Wie alles wirklich funktioniert : Der Anfang

Denken—————————-
PROLOG:

Wer beim Lesen zwischenzeitlich aufgibt, scolled umgegehend runter bis:
Herzner das wichtige

 

 

 

 

—————————-
HAUPTTEIL:

Guten Tag liebe Leser.

Mein Name ist Katrin Herzner.
Ich bin auf diese Welt gekommen, um Licht in die Sache zu bringen.

 

Herzner Herzner

Ich könnte erklären, wie ich in diesen blog hier gekommen bin, zum Beispiel,
oder warum ich gerade mit dem Rücken zu einem Holzofen
in einem halbsanierten Haus von 1903 an einem Tisch sitze, der mir nicht gehört.
Oder das mit der Hose links im Bild.

 

Ich bin hier, um zu erkären, wie das alles funktioniert: die inneren und äußeren Systeme, die ganzen Zahnräder, Querverbindungen und Kettenreaktionen, Zufälle und vorher bestimmtes, Liebe, Sex, Hass, Kunst, Sonnenauf- und untergang, die Missachtung und Wertschätzung der Rechtschreibung, Hausbau- und sanierung und das mit den Farben.

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Constant Dullaart mit einer Doppelshow in der Future Gallery und bei Import Projects

OMG Freunde! Warum nur eigentlich geht alles was man macht immer so unfassbar langsam? Warum ist aber trotzdem nie Zeit für das Wichtige, nie Zeit für Kontemplation, nie Zeit für intensive Beschäftigung, für ein Vertiefen und ein Herumfeilen? Warum ist die wertvollste Ressource, die Lebenszeit, eigentlich so knapp in einer Welt die gigantische Überschüsse produziert und eigentlich schon lange nicht mehr weiß wohin mit all den Artefakten und Objekten die täglich aus den Fabriken herauskommen? Und warum rackern wir uns, nach dem es gelungen ist, reale Objekte im Überfluss zu produzieren, nun an der Erzeugung der virtuellen ab?
Nicht das dieser Artikel Antworten auf die Fragen liefern wollte, aber ein Blick auf die realen, irrealen und hyperrealen Objekte unsere Zeit ist anhand der Betrachtung der nachfolgenden Ausstellung drin.

Constant Dullaart ‚Jennifer in paradise‘

Es geht um die Arbeit von Constant Dullaart, dieser ist gebürtiger Holländer, lebt in Berlin und arbeitet von dort aus international, medial. Seine Arbeit dreht sich um die digitalen Realitäten, deren Auswirkungen auf unser Leben, und um das Medium, welches beides mit jedem neuen Tag und jedem Klick näher zusammen bringt. Im Herbst hatte er unter dem Titel  ‘Jennifer in Paradise’ seine erste Einzelpräsentation als Doppel-Solo-Show. Doch auch die 12 Monate davor waren nicht von schlechten Eltern, an 30 Ausstellungen wirkte der umtriebige Kollege in dieser Zeit mit.

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Guten Morgen Düsseldorf, guten Morgen Young Internet Based Artists

Anthony Antonellis hat unter dem Namen younginternetbasedartists.com einen weitere Online-Offspace aufgemacht. Hier ist der Trailer-Teaser.

http://younginternetbasedartists.com/
by Anthony Antonellis

There will be burgers

Zwischen der Figur des Künstlers und der Figur des Ingenieurs besteht seit dem Verschwinden des Universalkünstlertypus ein ganz besonderes Spannungsverhältnis. Es ist eine Art von Weltgestaltungs-Wettstreit zwischen Mythos und Ratio, der sich durch die Geschichte zieht, und in dem wir – mit Blick auf die totale Rationalisierung der Welt – derzeit leider keine all zu gute Figur machen. Von daher, ist das natürlich eine gute Sache, wenn die Leuten, wie am 28.9.2013 geschehen, bei Projekten wie dem Art Hack Day Berlin im LEAP zusammen kommen, um zusammen zu denken und zu arbeiten .

THERE WILL BE BURGERS ist eines der Ergebnisse dieses 24-stündigen Hackmarathons. Es ist Webseite und Skulptur, und nach Definition der Autoren eine ‚24 hour crowd sourced sculpture‚. Für einen begrenzten Zeitraum von 24 Stunden wurde über das Netz, Twitter, Facebook und E-Mail Geld für eine temporäre Skulptur bestehend aus Mc Doalds Burgern gesammelt. Per paypal konnte man den Kaufpreis eines Hamburger und eines Veggieburgers überweisen, nach Ablauf der 24 Stunden wurde dafür dann bei Mc Donalds das Material für die Plastik gekauft: 85 Hamburgers and 37 Veggieburgers.

Ich habe mit Sebastian Schmieg, einem der beteiligten, ein Kurzes Inerview per E-Mail geführt.

Photo by Michael O’Brien

fk: Um was gehts in dem projekt?

ss: Innerhalb von 24 Stunden konnten Menschen uns per PayPal Geld senden, damit wir bei McDonald’s Cheesburger und Veggieburger kaufen. Als Gegenleistung bekamen sie ein Foto ihres Burgers, auf den ihr Name projiziert wurde. Anschließend wurden die Burger – 85 Hamburger und 37 Veggieburger – zu einer Pyramide gestapelt und letzten Endes von den Ausstellungsbesucher/innen komplett verdrückt.
Warum — das sehen alle Beteiligten vermutlich unterschiedlich. Mich hat interessiert, wie hier ein ziemlich dämliches, technisch-kommerzielles System aus Social Media, PayPal, McDonald’s und „personalisiertem Produkt“ als dampfende Pyramida in den Ausstellungsraum gelangt. Dort stand dann u.a. der künstlerische Leiter der Transmediale mit einem Burger in der Hand. Das ganze Geld ging natürlich an McDonald’s.

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Einweihung der medialen Plastik local.#non.access in Berlin

Es ist schon wieder eine ganze Weile her und ich wollte es schon längt einmal gemacht haben, kam aber einfach nicht dazu, weil die Zeit so rast und so vieles zu tun und zu erledigen ist. Man kommt ja einfach zu nichts. Kaum ist der Montag endlich überstanden, der Einstieg in den Arbeitsalltag leidlich geschafft und der Kater vom Wochenende verdaut, da verschickt man noch ein oder zwei E-Mails, führt ein paar Telefonate und Zack, da ist der Freitag schon wieder, eine weitere Woche herum und man dem Ende wieder ein Stück näher. So zumindest kommt es mir derzeit vor und in mir wächst der Verdacht, dass es einem beim letzten Wimpernschlag genau so vorkommen wird, verdammt schnell und verdammt schnell vorbei gewesen.

Aber ich schweife ab.

Denn eigentlich wollte ich Euch auf local.#non.access, das letzte in Berlin realisierte Projekt, hinweisen. Ohne dabei jetzt zu sehr übertreiben zu wollen, und in aller Bescheidenheit, die Nummer ist ein wirklich epochales Ding geworden, in der Form noch nie dagewesen und natürlich ironisch, technisch, paradox und hochpolitisch, wie es sich für echten Avantgardeshit eben gehört.

In Kooperation mit km.temporaer und mit der Unterstützung ausgewählter, internationaler Topnetzkünstler konnten wir da einen echten Coup landen und die erste mediale Plastik ever installieren. Das Ganze ist ein Meilenstein geworden bzw wird einmal einer gewesen sein. (mehr …)