Leider habe ich es dieses Jahr nicht zum Rundgang geschafft. Das ist etwas Schade, weil ich das Gefühl habe, dass sich gerade was tut mit der Kunst der Stadt. Ein Kongress zur Ästhetik des Stillstands, Diskussionen über Zeitgenossenschaften und Nachdenken über neue Meister machen Mut und senden zarte Signale des inneren Um- und Aufbruchs einer rheinischen Kunstszene, die sich leider schon viel zu lange darin genügt Ruhm und Glanz vergangener Dekaden abzufeiern.

Und so wie die Welt in Bewegung kommt und sich die epochalen Umbrüche nun auch für uns hier in den Kernzonen der kapitalisierten Welt abzeichnen, so kommt dann auch Bewegung in die Strukturen der Kunst.
Es hätte mich nun interressiert, ob sich das, was ich zu sehen glaube auch in den Werken der Studentinnen und Studenten nieder schlägt. Aber die Prozesse laufen ja zum Glück unglaublich schnell und unglaublich langsam zu gleich, so dass wohl auch das nächsten mal noch genügen wird um zu sehen.
Man muss ruhiger werden. Und gelassener, in all der Hektik. Außerdem gibts hier, das Netz und verlinken soll für dieses jahr mal reichen.
Ein paar sehr schön anmutende Bilder gibts drüben bei itisnovember.wordpress.com. Und in der etwas herberen Variante bei KubaParis hier #1 und hier #2.

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