A thing is nothing other than the difference between ‘that which is in the thing’ and ‘that in which this thing is’.
(Tristan Garcia, in: Form and Object, 2014:122)

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Alle Fotos: Simon Vogel, Köln

“Cacophony of Things” setzt sich mit Entwicklungslogiken der zeitgenössischen Kunst auseinander, deren häufig hybride und offene Werke eine äußerst vielfältige Bandbreite von Themen und Bezugssystemen beschreiben. Die Unbegrenztheit von künstlerischen Referenzen geht dabei mit der Frage nach der künstlerischen Idee einher, wie diese entsteht und sich durch ein Kunstwerk vermitteln mag. Um diese Fragestellung genauer untersuchen zu können, unterteilt sich die Ausstellung in einen Raum der Kunstwerke und einen der Dinge. Werk und Ding unterscheiden sich hier darin, dass sich das Werk als scheinbar abgeschlossen und definiert präsentiert, während das Ding Container oder Stellvertreter für etwas noch Unbestimmtes ist. Was zwischen ihnen vermittelt, ist die Sprache, die sich in der Ausstellung gleich mehr- wenn nicht missstimmig zeigt: Es ist die Sprache, die den Werken und Dingen eigen ist aber auch jene, die in den fünf Gesprächen zwischen den Künstlern und eingeladenen Gästen Bezüge, Parallelen und Übergänge zwischen ihren ausgestellten Werken und ausgewählten Objekten herzustellen versucht.

 

Bilder vom Eröffnungsabend (18.12.2014) gibts bei FB:

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CACOPHONY OF THINGS
13.12.2014 – 15.03.2015
Mit Arbeiten von: Pawel Kruk, Mélanie Matranga, Shelly Nadashi, Sue Tompkins, Jala Wahid
Kuratiert von: Regina Barunke

TEMPORARY GALLERY
ZENTRUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST
MAURITIUSWALL 35
D 50676 KÖLN

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