Ist nur so ein Gefühl. Und natürlich auch dem Stress und der Anstrengung der letzten Wochen geschuldet das ist schon klar. Andererseits gilt ‚feelings matter bro‘ heute um so mehr. Aber diese Gefühl das bleibt seltsam, denn es fühlt sich an als würde die ganze Sache komplett ins Leere laufen. So als wäre da zwar eine klare Stossrichtung welche sich auch aus der Vergangenheit ableiten und mit Blick auf diese in die Zukunft extrapolieren lässt. Das Problem ist nur, dort am Ziel ist dann keine Zukunft, sondern nur ein großes Nichts, nicht einmal mehr Wände gegen die man laufen oder anrennen könnte.

Es hat viel mit einer sich auflösenden Kunst und dem verschwindenden des Künstlerdaseins zu tun, aber nicht nur. Es geht ja um eine ganze Welt die gerade dabei ist zu verschwinden. Pasolini hat’s damals schon beschrieben in den Freibeuter Schriften in Zusammenhang mit den Glühwürmchen. Aber Pasolini war visionär und seiner Zeit weit voraus. Wir hingegen leben im jetzt und spüren eben erst nun was Sache ist.

Die Sache ist die totale Auflösung von Allem was war und gewesen ist und das einzige das bleibt ist das Ich. Aber wieviel kann das tragen auf Dauer dieses Ich möchte ich doch gerne mal wissen. Und so zieht dann Eins das Andere nach und wir beginnen uns selber stark zu machen, immer stärker damit wenigstens irgendwas erhalten bleibt in uns. Und überleben wird dann das, was im den Stärksten von uns verblieben ist.

Es ist ein seltsames Gefühl.