Das hier wollte ich eigentlich schon seit Wochen mal bringen, kam aber einfach nicht dazu. Anna-Lena Werner von Artfridge hat ein Interview mit Freund und Kollegen Shan Blume gemacht. Shan Blume und ich haben uns vor einigen Jahren an der KHM kennen gelernt und dort zusammen studiert, und gefeiert. Dann, so etwa 2007, bin ich nach Düsseldorf und er ist mittlerweile in seine Heimat Berlin zurück.

Unvergessen sind und bleiben in jedem Fall die schräg-lustigen Nächte irgendwo zwischen ästhetischen Experimentalstudien, Happening, wahnhaftem Exzess und banal stumpfem Rausch im Dachgeschoß-Atelier der KHM.  Peter Zimmermann hatte zu dieser Zeit dort noch eine Professur für Malerei inne und die Räume dankenswerterweise organisiert.

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Atelier f. Malerei an der Kunsthochschule für Medien, Köln, 2005 oder 2006, Morgens gegen 6.30 Uhr

Auf dem Bild, das ist übrigens nicht Shan. Und bevor falsche Vorstellungen aufkommen, ich bin es auch nicht. Ich war zwar am Bühnenbild beteiligt, hielt aber bei dieser absurden abschließenden Performance in dem frühen Morgenstunden lediglich die Kamera.

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Aber mittlerweile sind wir alle ein ganz klein bißchen ruhiger geworden. Man konzentriert sich jetzt auf Anderes, legt Wert auf Dinge die früher nicht ganz so wichtig waren und weiß ein wenig Ordnung, zwischendurch mal etwas Ruhe und ein angenehmes, harmonisches Umfeld abseits des totalen Trash durchaus zu schätzen. So fokussiert man die Arbeit und nimmt sich Zeit für das Wesentliche, was auch immer das sein mag.

Was das Wesentliche bei Shan Blume derzeit sein könnte, lest Ihr jetzt hier.

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