hackaday.com bringt gerade eine Serie über Hackerspaces in Europa. Hackerspaces sagt Euch nichts?
Das sind im Prinzip die Offspaces der Nerds, Geeks und all der anderen Protagonisten der Hacker- und Netzkultur. Dort wird programmiert, über Programmierung gesprochen, über Physik diskutiert, über die Welt philosophiert, aber auch in Eigenregie geforscht – meist mit Schwerpunkt auf Computertechnologie, aber eben nicht nur.  Do-it-yourself ist eine der treibende Kräfte dort, Open-Source das dominierende Softwaremodell und 3D-Drucker sind derzeit ziemlich heiß.

Eigentlich geht es dort gar nicht so viel anderes zu, als in den Projekträumen der Künstler, nur dass man auf das uniforme Weiss verzichtet (dafür aber der Pinguin allgegenwärtig ist), nicht ständig Artefakte raus und rein räumt und es mehr gut bezahlte Spezialexperte für komplizierte Sonderanwendungsfälle gibt.

Auch bei den Hackern beschäftigt man sich, wie bei den Künstern, mit dem Virtuellen und den Auswirkungen dessen auf das Reale. Und wenn man es genau nimmt, ist es gar nicht so lange her, da waren Künstler und Ingenieure noch in Personalunion unterwegs.

Die  gerade beginnende Serie startet in Düsseldorf und bringt zwei Fotostrecken, eine über das Chaosdorf auf der Hüttenstraße.

 

Chaosdorf Düsseldorf

Und einen weiteren Artikel über das nicht all zu weit entfernet Garagelab.

Garagelab

Hackerspacing in Europe
Chaosdorf Düsseldorf und Garagelab Düsseldorf
via http://hackaday.com