Es geht um Energie. Es geht um Freiheit. Es geht um den öffentlichen Raum. Es geht um Interaktivität und um die Mündigkeit des Bürgers. Es geht um politische Kunst. Es geht um den Austausch und den Fluss – in nicht kommerzialisierter Form. Mitten in Dortmund soll ein neues Kunst am Bau-Projekt entstehen, das zeigen wird, dass Kunst durchaus in der Lage ist, an dem politischen (Stichwort: Energiewende) und wirtschaftlichen (Stichwort: public/private) Diskurs teilzunehmen und aktiv einzugreifen.

Die vier vom Dortmunder Kunstverein eingeladenen Künstler Mark Pepper (D), Thomas Woll (D), Lutz-Rainer Müller (D) und Stian Ådlandsvik (NO) planen einen überdimensionierten, archaisch anmutenden Stein in der Innenstadt zu platzieren, welcher mit modernster Technik ausgestattet wird. In Zusammenarbeit mit Studenten der TU Dortmund entwickeln sie ein Konzept zur Energiegewinnung mittels eines Windrades, welches auf dem Stein installiert werden und ihn mit Energie versorgen soll. Diese Energie wird jedem Passanten frei zur Verfügung gestellt.

Erste Realisierungsschritte wurden bereits unternommen; nun stockt das Projekt ein wenig und erfährt Widerständen verscheidener Arten. Nicht nur, dass die Finanzierung nicht vollständig gesichert ist (Leute, es geht um schlappen 5.000 €; wißt ihr eigentlich was ein Wahlplakat in der Dortmunder Innenstadt kostet?), sondern es kommt noch dazu, dass RWE nicht besonders amused ist, kostenloser Strom im öffentlichen Raum  zu spenden. Nicht, dass der brave, konsumierende Bürger auf die Idee kommt, Energie könnte geschenkt werden!

 

Kurzum: Es geht um eine Alternative. Natürlich sind wir dabei! Bist du dabei? Wenn du, geneigter Leser, dich immer noch nicht zwischen Linke, Grünen und Piraten entschieden hast, triff doch die Wahl, die alles entspricht: www.startnext.de/stein-mit-vollaustattung.