Vergangenes Wochenende war Florian Kuhlmann mit der Installation ‚Konfiguration 7‚ in der Abteilung für alles Andere in Berlin zu Gast. Kuhlmann präsentierte dort einen Snapshot seines Langszeitprojekts der ‚Commons Collages‚ an dem der Netz- und Medienkünstler seit etwas mehr als 6 Jahren arbeitet.
Die großformatigen, sakral anmutenden, digital erzeugten Bilder, die sich im Spannungsfeld zwischen Pop und Surrealismus bewegen, stellt der Künstler nach Fertigstellung stets zum freien Download ins Netz. Auf limitierte Editionen wird zu Gunsten einer unbegrenzten Reproduzierbarkeit bewusst verzichtet.
In der gezeigten ‚Konfiguration 7‘ waren die Bilder diesmal in einer vergleichsweise klassischen Präsentationsform als großformatige Prints zu sehen. In der Mitte des Raumes stand ein Sockel mit USB-Slot, der nach dem Einstecken eines USB-Sticks automatisch die Bilder der Ausstellung überspielte.

Ausführliche Infos zum Projekt und zur aktuellen ‚Konfiguration 7′ gibt es auf seiner Webseite. Im dort ebenfalls zu findenden Essay ‚Konfigurationsmöglichkeiten einer medialen Allmende‚ liefert Kuhlmann einen kurzen zeitlichen Abriß der gesamten Projektentwicklung.

Die Collagen als Print an den Wänden. In der Mitte zu sehen der Sockel mit USB-Slot.

Nach einstecken eines USB-Sticks wurden die Original-Bilddateien automatisch auf den Stick kopiert.

Abteilung für alles Andere
www.a-a-a.cc
Ackerstraße 18
10115 Berlin