KUNST BASIS EBERTPLATZ invitationperisphere: kunstbasis ebertplatz was war das?

stefanie klingemann: KUNST BASIS EBERTPLATZ ist ein temporäres Festival im öffentlichen Raum mit ortsbezogenen Interventionen und einer begleitenden Publikation über die Kunst am Platz der vergangenen 12 Jahre.
In Kooperationen mit den ortsansässigen Kunstinitiativen wurden Ausstellungen und Zusatzprogramm wie Konzerte, Talks, Führ etc. in der Zeit vom 14.-22.7 gezeigt.

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perisphere: worum gings?

Stefanie Klingemann: Den seit viele Jahren im stadtpolitischen und urbanen Diskurs stehende Platz in seinem Wandel durch die Umnutzung der Kunstinitiativen einmal mehr zu zeigen.  Der Ebertplatz wird für die Szene der bildenden Kunst und auch transdisziplinäre Projekte selbstverständlich als Kulturstandort genutzt.

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perisphere: was war geil? was war sehr geil?

Stefanie Klingemann: das große Interesse auch neuer Besuchergruppen war enorm, der Austausch über den Platz und die Kooperationen mit allen Beteiligten waren grandios. Der Abschluß des Festivals mit dem Programm aller Kunsträumen war phänomenal, es gab Performances, Musik, Talk und Screening, selfpublishing workshops, fair food und coole drinks. Das Magazin zur KUNST BASIS EBERTPLATZ mit der Auflage von 1.000 Stück ist so gut angenommen worden, das es nun beinahe vergriffen ist.

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perisphere: war auch etwas nicht so geil?
Stefanie Klingemann: *frechgrins

SAM_8134 SAM_8144 SAM_8153perisphere: wer war alles dabei?

Stefanie Klingemann: Die KünstlerInnen Christian Hasucha, Time Cierpiszewski und Stefanie Klingemann haben mit temporären Setzungen im öffentlichen Raum den Ort bespielt. Die Kunstintitiativen LABOR, GOLD+BETON, Bruch & Dallas und Tiefgarage. Der Künstler Grischa Göddertz hat mit zwei Arbeiten in Bezug auf die Brunnenskulptur seines Vaters am Platz genommen. GesprächspartnerInnen im Magazin zum Thema waren alle beteiligten Initiativen und darüber hinaus die Architekten Christian Schaller und Bachmann Badie, sowie die ehemalige Stadtkonservatorin Hiltrud Kier und der Historiker und Stadtsoziologe Sebastian Haumann. Darüber hinaus wurden bisherige Veranstanstaltungen und Kunstinitiativen am Ebertplatz wie z.B. plan, sommerbultfestival, photoszene festival, european kunsthalle, boutique etc. vorgestellt.

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perisphere: was muss man wissen wenn man nicht selber dabei war?

Stefanie Klingemann: Der Ebertplatz ist der größte innerstädtische Ort für Kunst und Kultur, die Kunstinitiativen nutzen den Ort seit nunmehr 12 Jahren mit seinen Innen- und Aussenräumen für Ausstellungen, Screenings, Performances, Happenings, Konzerte, Talks und Austausch.
Ausserhalb Kölns, in Brüssel, Frankfurt, Berlin oder dem Ruhrgebiet, steht der Ebertplatz längst synonym für die rege Kunstszene in Köln und ist als Kunstort bekannt.

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http://kunstbasis.koeln/

Festival mit temporären Installationen im öffentlichen Raum

14 – 22/7/2017