Der Kater vom Abendtermin hängt noch ganz schön nach, und damit ist auch die Ursache, der Besuch im W57 noch deutlich präsent. Von daher muss der Post mit meinen persönlichen Highlights zum Akademie Rundgang leider noch mal etwas warten. Aber das ist auch Ok. Was ich ausgewählt habe ist hoffentlich zeitlos und auch mit etwas Abstand zum Massenevent noch aktuell.  Ich bin da aber zuversichtlich.
Nun aber zurück zum Worringer Platz, dem W57 und dem was dort derzeit zusammen braut.
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Gleich vorab. Der L und ich sind, wie es sich für brave Familienväter gehört, aufgebrochen bevor die Party richtig los ging, wilde Exzessbilder gibt es also hier nicht. Ich beschränke mich statt dessen auf die Bilder der Ausstellung und der Ortes die Organistor Zalar mir freundlicherweise zugesandt hatte. Was darüber hinaus gestern Nacht in den Kellern dort geschah, müsst ihr, sofern Ihr nicht da gewesen einfach selber recherchieren. Als wir gegen 0.30 Uhr zum späten Nachtmahl Richtung Izmir aufgebrochen sind, sah das aber alles schon recht viel versprechend aus, die Stimmen auf Fb klingen auf jeden Fall begeseistert und der kleine Minifloor war wirklich geil.
Eine Anekdote noch am Rande: endlich sind der N und ich uns mal begegnet, über den Aether stehen wir bereits seit einiger Zeit in Verbindung, so kam auch der Beitrag für den Blog hier zu standen. Aber es war auch mal an der Zeit sich in die Augen zu sehen. Man kann eigentlich ganz gut zusammen arbeiten so frei vernetzt und körperlos. Aber sich zwischendurch mal die Hand zu schütteln, den anderen mal kurz zu sehen, das ist auch wichtig.
w57_worringer_platz_7998-KopieDer Mann auf diesem Bild ist allerdings nicht N. Und da es spät ist und ich auch zu verkatert, lasse ich ab jetzt auch in weiten Teilen den automatischen Text der PR-Meldung sprechen, in dem erläutert wird worum es eigentlich geht. Man wird sehen müssen wohin sich das alles entwickelt, es scheint ja doch alles recht ambitioniert und ein Zusammenleben und -arbeiten von so vielen Leute bietet dann trotz der vielen Fläche einiges an Potential für alles Mögliche. Von 17 derzeit dort lebenden Künstler/innen sprach Zalar im kurzen Gespräch zwischen Tür und Angel und diese Zahl nennt auch die PM.
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17 Studenten, fachübergreifend aus 11 Klassen der Düsseldorfer Kunstakademie, bilden seit Oktober 2014 das Kollektiv des W57. Ihre Ausstellung beginnt zeitgleich zum jährlich stattfindenden Rundgang der Kunstakademie und läuft unter dem Gedanken des “Live Portfolio”. Ausgestellt wird in den drei Galerien des Hauses, den “Three Spaces”. Die Künstler zeigen dabei vornehmlich stilbildende und liebgewonnene Werke aus ihrem bisherigen Schaffen. Ihre neuesten Arbeiten sind auf dem Rundgang zu sehen.

In der Galerie Hier /und/ Da , dem Aushängeschild des Hauses, sind die Werke von Aljoscha Lahner, Moritz Marquardt, Raphael Brunk, Hagen Trippelsdorf, Kateryna Timokhina und ZALAR zu sehen. Die in den Katakomben des Hauses gelegene Projektgalerie Lager 3 zeigt die Werke von: Paula Förster, Arjan Stockhausen, Sophie Heinrich, Zorah Wychlacz und Cathrin Stasch. In der großen, ehemaligen Werkhalle im Hinterhof des Hauses, dem Wfünfsieben Studio, stellen aus: Alexander Wessel, Ørjan Døsen, Jonas Kohn, Sarah Kirschnick, Walmur de Moura und Nicolas Sippel. Die große Finnissage-Party findet am Samstag, den 14. Februar im noch geheimgehaltenen “Fourth Space” statt.

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Seit Oktober 2014 leben und arbeiten die Studenten der Düsseldorfer Kunstakademie in den Räumen der ehemaligen Max Mayer Galerie und den darüberliegenden Wohnungen des Komplexes in der Worringer Str. 57, nicht unweit des Worringer Platzes gelegen. Erklärtes Ziel ist es seit Beginn, durch die Schaffung eines Kreativquartiers, die Düsseldorfer Subkultur neu aufleben zu lassen. Neben dem Arbeiten an neuen Werken und deren Ausstellung in den drei Galerien steht vor allem das “kre-aktive” Miteinander im Vordergrund des W57.
Durch die Bereitstellung einer kostenlos zu benutzenden Projektgalerie sollen vor allem kunst- und schaffensinteressierte Menschen von außerhalb der etablierten Kunstszene angelockt werden. Um in dieser Projektgalerie ausstellen zu dürfen, sind keinerlei Bedingungen zu erfüllen. Solange es einen freien Termin gibt, steht es jedem Interessenten frei, kreative Arbeiten in diesen Räumen sowohl zu entwickeln als auch zu zeigen.

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ZALAR zu den Projekten: “Subkultur, das sind für mich nicht nur alternativ angehauchte und eingerichtete Cafés oder Partylocations, sondern auch und vor allem eine unabhängige, offene und kre-aktive Kunstszene, die durch eine Verdichtung kreativer Energien gewährleistet wird. Diese wird bei uns im W57 nicht nur in seinen für jedermann (und Frau) frei zugänglichen ‚Talent Sharing‘ Programmen geschaffen.
Auch unsere Projektgalerie bietet jedem die Möglichkeit, Arbeiten auszustellen, und zwar frei von Vorurteilen oder argwöhnischen Forderungen traditioneller Galeristen. Außerdem planen wir ein Residenzprogramm für den nationalen und internationalen Austausch, sowie die Förderung künstlerischen Schaffens im Allgemeinen. Gentrifizierung von unten, sozusagen. Wir nennen das Cre-Activism.”

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“Gruppenschau 1.OG-3.OG”

2. Februar bis Samstag, den 14. Februar 2015

mit Aljoscha Lahner, Moritz Marquardt, Raphael Brunk, Hagen Trippelsdorf, Kateryna Timokhina, ZALAR, Paula Förster, Arjan Stockhausen, Sophie Heinrich, Zorah Wychlacz, Cathrin Stasch, Alexander Wessel, Ørjan Døsen, Jonas Kohn, Sarah Kirschnick, Walmur de Moura, Nicolas Sippel.

W57 | w57.de 
Worringer Str. 57
Düsseldorf

außerdem im Internet unter:
lager3.org |  galerieammeer.com