Neue Worte und Begriffe brauchen wir, das hatte ich schon geschrieben, gerade erst in einem anderen Post. Denn es geht ja nicht nur darum alles sagen zu dürfen. Natürlich auch immer! Klaro.
Und vor allem auch dann, wenn man das bei unseren Grokos in Berlin nicht mehr so auf dem Schirm hat – Stichwort NetzDg. Aber. Das ist ja auch nur das eine, etwas sagen zu dürfen.

Denn neben dem Sagen geht es ja auch noch um das Meinen und eventuell sind wir hier viel näher dran an dem was auch mal angedacht war, als man die Meinungsfreiheit erstritten hatte. Sagen kann man vieles, aber erst wenn es gelingt zu meinen was der andere meint gibt es einen echten Powermatch und auf Twitters die favs. Denn dann trifft man sich an einem mentalen Ort, an einem Punkt, dem Punktum und kann sich verständigen.

Nun geht es hier in diesem sehr geilen Blog ja bekanntlich um eine der schönsten und zugleich belanglosesten Sache von Welt. Um Kunst und nicht Kunst, also NON. Nicht als harte Abgrenzung im übrigen, sondern immer auch als Erweiterung des vorhandenen. Die Türen hier stehen stets offen, in beide Richtungen.

Und trotz de Offenheit ist es wichtig mit Unnachgiebigkeit da wieder hin zu kommen, zu einer Diskussion über das was ist, über das was wir dazu sagen und das was wir darüber denken. Und es geht um die Frage wer oder wie das zu entscheiden ist. Wer darf sagen was ist? Was Kunst ist in unserem Fall.

Und hier an dieser Stelle besinnen wir uns auf das angestammte Recht der Künstler zu entscheiden was Kunst ist. Oder eben, da mittlerweile alles Kunst sein kann, das wissen wir, auch sagen zu dürfen was nicht Kunst, sondern konkret Reales ist.

Denn es ist unser Recht und unsere Pflicht hierüber verhandeln und entscheiden zu dürfen, in unserer kleinen Filter Bubble der Künste. Diese Recht sollten wir nicht einfach so vergeben zu Gunsten von ein Paar Scheinen, Preisen oder falscher Anerkennung. Denn am Ende zählt nur was immer zählt.
Die Autonomie.